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	<title>Kommentare zu: Journalismus in der Krise am Beispiel einer dpa-Meldung</title>
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	<description>Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Dresden: ex-Welterbe</description>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2006/06/06/journalismus-in-der-krise-am-beispiel-einer-dpa-meldung/comment-page-1/#comment-14</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2006 07:36:35 +0000</pubDate>
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		<description>Sicher sind Journalisten wertvolle &quot;Filter&quot;, nur sollten sie in meinen Augen nicht einfach &quot;vorgefilterten&quot; Inhalt kommentarlos in ein Onlinemagazin stellen, ohne die M&#246;glichkeiten des Mediums zu ber&#252;cksichtigen.

Es mag unbequem sein &#252;ber l&#228;ngere Webseiten zu scrollen, aber was will man machen? Irgendwo muss die Idee hinter dem Artikel doch erkl&#228;rt und auch verdeutlicht werden. Gerade im Bezug auf Nachhaltigkeit reagiere ich da gerne etwas deutlicher, da dieses Thema in meinen Augen einfach zu wenig pr&#228;sent ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher sind Journalisten wertvolle &#8220;Filter&#8221;, nur sollten sie in meinen Augen nicht einfach &#8220;vorgefilterten&#8221; Inhalt kommentarlos in ein Onlinemagazin stellen, ohne die M&#246;glichkeiten des Mediums zu ber&#252;cksichtigen.</p>
<p>Es mag unbequem sein &#252;ber l&#228;ngere Webseiten zu scrollen, aber was will man machen? Irgendwo muss die Idee hinter dem Artikel doch erkl&#228;rt und auch verdeutlicht werden. Gerade im Bezug auf Nachhaltigkeit reagiere ich da gerne etwas deutlicher, da dieses Thema in meinen Augen einfach zu wenig pr&#228;sent ist.</p>
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		<title>Von: Florian</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2006/06/06/journalismus-in-der-krise-am-beispiel-einer-dpa-meldung/comment-page-1/#comment-13</link>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2006 14:02:30 +0000</pubDate>
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		<description>wir betreiben im FZJ auch eine Presseauswertung (prim&#228;r Printmedien) und haben dort ebenfalls festgestellt, dass Pressemitteilungen gerne als Artikel an die eigenen Leser weitergeleitet werden. Im Printbereich ist das noch nicht so weit verbreitet, aber im Internet ... Wir haben daf&#252;r extra eine neue Rubrik eingef&#252;hrt: &quot;Ebenfalls erschienen in ...&quot;.

Mir kommt es so vor, als ob diese Online-Journalisten kein Verst&#228;ndnis mehr f&#252;r Platz haben. In einer Zeitung ist der Platz begrenzt und wenn ein Artikel zu lang ist, muss er gek&#252;rzt werden. Leider verl&#228;ngern sich Webseiten automatisch nach unten, wenn der Text zu lang ist. Und ohne den Zwang sich einzuschr&#228;nken wird gnadenlos soviel Content wie m&#246;glich produziert. Ohne dar&#252;ber nachzudenken, ob sich wirklich jeder Leser die vollst&#228;ndige PM durchlesen will. 
Ist es nicht eine der wichtigsten Aufgaben eines Journalisten aus den tausenden von Agenturnachrichten die rauszufischen, die f&#252;r die Leser des eigenen Blattes relevant sind? Und geh&#246;rt dazu nicht auch das K&#252;rzen der Texte auf eine f&#252;r die Leser angenehme L&#228;nge? Wenn dann der von dir angemahnte Link auf die Referenzen existiert, kann der Leser selber entscheiden, ob er den Rest und die Detials auch noch lesen will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wir betreiben im FZJ auch eine Presseauswertung (prim&#228;r Printmedien) und haben dort ebenfalls festgestellt, dass Pressemitteilungen gerne als Artikel an die eigenen Leser weitergeleitet werden. Im Printbereich ist das noch nicht so weit verbreitet, aber im Internet &#8230; Wir haben daf&#252;r extra eine neue Rubrik eingef&#252;hrt: &#8220;Ebenfalls erschienen in &#8230;&#8221;.</p>
<p>Mir kommt es so vor, als ob diese Online-Journalisten kein Verst&#228;ndnis mehr f&#252;r Platz haben. In einer Zeitung ist der Platz begrenzt und wenn ein Artikel zu lang ist, muss er gek&#252;rzt werden. Leider verl&#228;ngern sich Webseiten automatisch nach unten, wenn der Text zu lang ist. Und ohne den Zwang sich einzuschr&#228;nken wird gnadenlos soviel Content wie m&#246;glich produziert. Ohne dar&#252;ber nachzudenken, ob sich wirklich jeder Leser die vollst&#228;ndige PM durchlesen will.<br />
Ist es nicht eine der wichtigsten Aufgaben eines Journalisten aus den tausenden von Agenturnachrichten die rauszufischen, die f&#252;r die Leser des eigenen Blattes relevant sind? Und geh&#246;rt dazu nicht auch das K&#252;rzen der Texte auf eine f&#252;r die Leser angenehme L&#228;nge? Wenn dann der von dir angemahnte Link auf die Referenzen existiert, kann der Leser selber entscheiden, ob er den Rest und die Detials auch noch lesen will.</p>
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