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	<title>Kommentare zu: Herzlichen Gl&#252;ckwunsch an &#8230;</title>
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	<description>Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Dresden: ex-Welterbe</description>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18864</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 14:27:54 +0000</pubDate>
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		<description>Die Abwrackpr&#228;mie war ein staatlicher Eingriff in die Marktwirtschaft und hat mit Marktwirtschaft gerade gar nichts zu tun. In einer wirklichen Marktwirtschaft kann zwar jeder Anbieter zur F&#246;rderung seines Absatzes Pr&#228;mien f&#252;r das vorzeitige Verschrotten von Waren aussetzen [in der EDV w&#252;rde man z.B. von einem Cross-Upgrade sprechen], aber nie ein Akteur von au&#223;erhalb des Marktes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abwrackpr&#228;mie war ein staatlicher Eingriff in die Marktwirtschaft und hat mit Marktwirtschaft gerade gar nichts zu tun. In einer wirklichen Marktwirtschaft kann zwar jeder Anbieter zur F&#246;rderung seines Absatzes Pr&#228;mien f&#252;r das vorzeitige Verschrotten von Waren aussetzen [in der EDV w&#252;rde man z.B. von einem Cross-Upgrade sprechen], aber nie ein Akteur von au&#223;erhalb des Marktes.</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18857</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 09:19:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan: Dann lies dir diesen &lt;a href=&quot;http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Alte_Tatra-Bahnen_werden_verschrottet/articleid-2275488&quot;&gt;Irrwitz&lt;/a&gt; der sozialen Marktwirtschaft durch:

&lt;blockquote&gt;
Wir haben noch 48 Tatra-Z&#252;ge, allerdings sind nur noch 15 einsatzf&#228;hig“, sagt Falk L&#246;sch, der Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB). Seit 40 Jahren f&#228;hrt die tschechische Technik nun schon durch Dresden. 1995 wurde damit begonnen, sie durch moderne Stadtbahnwagen zu ersetzen. Noch intakte Tatra-Bahnen verkaufte die DVB nach Osteuropa und Nordkorea, weitere werden angeboten. Doch den potenziellen Kunden im Osten fehle das Geld. Also landen Bahnen im Schredder. 2010 sollen sie nicht mehr regul&#228;r eingesetzt werden.
&lt;/blockquote&gt;

Erkl&#228;re das mal einem Arbeiter, der die Stra&#223;enbahn m&#252;hevoll zusammengebaut oder gepflegt hat. Bevor der was funktionierendes zerschreddern t&#228;te, w&#252;rde er es glaub eher verschenken.

Stichwort Abwrackpr&#228;mie: Das war der gr&#246;&#223;e geplante Unsinn ein einer Marktwirtschaft. Von daher scheint es weder allein &quot;am Plan&quot; noch &quot;an der Wirtschaft&quot; zu liegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan: Dann lies dir diesen <a href="http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Alte_Tatra-Bahnen_werden_verschrottet/articleid-2275488">Irrwitz</a> der sozialen Marktwirtschaft durch:</p>
<blockquote><p>
Wir haben noch 48 Tatra-Z&#252;ge, allerdings sind nur noch 15 einsatzf&#228;hig“, sagt Falk L&#246;sch, der Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB). Seit 40 Jahren f&#228;hrt die tschechische Technik nun schon durch Dresden. 1995 wurde damit begonnen, sie durch moderne Stadtbahnwagen zu ersetzen. Noch intakte Tatra-Bahnen verkaufte die DVB nach Osteuropa und Nordkorea, weitere werden angeboten. Doch den potenziellen Kunden im Osten fehle das Geld. Also landen Bahnen im Schredder. 2010 sollen sie nicht mehr regul&#228;r eingesetzt werden.
</p></blockquote>
<p>Erkl&#228;re das mal einem Arbeiter, der die Stra&#223;enbahn m&#252;hevoll zusammengebaut oder gepflegt hat. Bevor der was funktionierendes zerschreddern t&#228;te, w&#252;rde er es glaub eher verschenken.</p>
<p>Stichwort Abwrackpr&#228;mie: Das war der gr&#246;&#223;e geplante Unsinn ein einer Marktwirtschaft. Von daher scheint es weder allein &#8220;am Plan&#8221; noch &#8220;an der Wirtschaft&#8221; zu liegen.</p>
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	<item>
		<title>Von: torsten</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18856</link>
		<dc:creator>torsten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 08:41:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan zur Begeisterung der Arbeiter:

Ich wei&#223; nicht so recht was Du meinst. 


@Stefan zur Soz Planwirtschaft: 

Komm mal runter von Deinem DDR-Hass-Fimmel. Es gibt auch noch andere Wirtschaftsformen als soz PlaWi.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan zur Begeisterung der Arbeiter:</p>
<p>Ich wei&#223; nicht so recht was Du meinst. </p>
<p>@Stefan zur Soz Planwirtschaft: </p>
<p>Komm mal runter von Deinem DDR-Hass-Fimmel. Es gibt auch noch andere Wirtschaftsformen als soz PlaWi.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18855</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:13:12 +0000</pubDate>
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		<description>Und noch eine zweite Bemerkung: Es ist nat&#252;rlich nicht endg&#252;ltig beweisbar, dass die sozialistische Planwirtschaft nicht funktionieren kann, aber die bisherigen Erfahrungen waren doch eher deprimierend. Ich hoffe, dass es w&#228;hrend meiner Lebenszeit und w&#228;hrend der Lebenszeit meiner Kinder keinen weiteren Versuch geben wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch eine zweite Bemerkung: Es ist nat&#252;rlich nicht endg&#252;ltig beweisbar, dass die sozialistische Planwirtschaft nicht funktionieren kann, aber die bisherigen Erfahrungen waren doch eher deprimierend. Ich hoffe, dass es w&#228;hrend meiner Lebenszeit und w&#228;hrend der Lebenszeit meiner Kinder keinen weiteren Versuch geben wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18854</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:05:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Torsten: Prima Text. Stell Dich damit freitags zur Feierabendzeit vor ein Unternehmen und lies ihn den Arbeitern vor, die jeden Tag in der Wirtschaft Werte schaffen — &lt;em&gt;bevor&lt;/em&gt; Unternehmen und Arbeiter besteuert werden und &lt;em&gt;bevor&lt;/em&gt; aus dem Steuergeld etwas verteilt werden kann. Die werden begeistert sein;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Torsten: Prima Text. Stell Dich damit freitags zur Feierabendzeit vor ein Unternehmen und lies ihn den Arbeitern vor, die jeden Tag in der Wirtschaft Werte schaffen — <em>bevor</em> Unternehmen und Arbeiter besteuert werden und <em>bevor</em> aus dem Steuergeld etwas verteilt werden kann. Die werden begeistert sein;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: torsten</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18853</link>
		<dc:creator>torsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 18:47:07 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Die Komponente Marktwirtschaft ist die [einzige funktionierende] 
&gt; wirtschaftliche Grundlage der B&#252;rgerrechte.

Wenn mit wirtschaftlich marktwirtschaftlich gemeint ist, dann ist der Satz ein Zirkelschluss, &#228;hnlich dem Satz: &quot;Der Planet Sonne ist die [einzig funktionierende] Quelle f&#252;r das Sonnenlicht, welches Pflanzen zum Leben brauchen.&quot;

Wenn man diesem Satz folgt, so hat Wirtschaften einen reinen Selbstzweck. Und genau danach sieht es f&#252;r mich momentan auch aus: Das Primat der Wirtschaft ist ungebrochen, der Markt regiert.

Wenn mit wirtschaftlich aber gemeint ist: &quot;die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen&quot; (Zit. aus Wikipedia), dann muss ich sagen, dass meine pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnisse durch die Marktwirtschaft nicht nur &#228;u&#223;erst unzureichend befriedigt werden, sondern dass mir der Preis daf&#252;r ehrlich gesagt auch zu hoch ist.

Zu DDR-Zeiten gab es einen Spruch: Wir m&#252;ssen einsparen. Egal wieviel es kostet. Heute ist die Parole: Wir m&#252;ssen wachsen, egal um welchen Preis.

Beides ist hat mit der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Die Komponente Marktwirtschaft ist die [einzige funktionierende]<br />
&gt; wirtschaftliche Grundlage der B&#252;rgerrechte.</p>
<p>Wenn mit wirtschaftlich marktwirtschaftlich gemeint ist, dann ist der Satz ein Zirkelschluss, &#228;hnlich dem Satz: &#8220;Der Planet Sonne ist die [einzig funktionierende] Quelle f&#252;r das Sonnenlicht, welches Pflanzen zum Leben brauchen.&#8221;</p>
<p>Wenn man diesem Satz folgt, so hat Wirtschaften einen reinen Selbstzweck. Und genau danach sieht es f&#252;r mich momentan auch aus: Das Primat der Wirtschaft ist ungebrochen, der Markt regiert.</p>
<p>Wenn mit wirtschaftlich aber gemeint ist: &#8220;die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen&#8221; (Zit. aus Wikipedia), dann muss ich sagen, dass meine pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnisse durch die Marktwirtschaft nicht nur &#228;u&#223;erst unzureichend befriedigt werden, sondern dass mir der Preis daf&#252;r ehrlich gesagt auch zu hoch ist.</p>
<p>Zu DDR-Zeiten gab es einen Spruch: Wir m&#252;ssen einsparen. Egal wieviel es kostet. Heute ist die Parole: Wir m&#252;ssen wachsen, egal um welchen Preis.</p>
<p>Beides ist hat mit der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs nichts zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18852</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 16:22:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab nirgends gegen Marktwirtschaft gewettert, sondern nur gegen eine v&#246;llig enthemte Form, quasi ohne Schranken. Soziale &#246;kologische  Marktwirtschaft.

Wenn der kleine Milchbauer mehr Aufwand mit extensiver Weidewirtschaft hat, dann hat er einen Nachteil gegen&#252;ber einer Milchviehanlage.

Diesen Nachteil kann er kompensieren, wenn er treue Kunden hat, die einen h&#246;heren Preis zahlen. Schlussendlich werden nur die lokale Biomilch kaufen, die es wollen. F&#252;r alle Billigheimer wird weiter Monokultur gemacht, vielleicht auch mit Soja aus Regenwaldland. Dort muss Markt abgeregelt werden. Ob man den Billigheimern subventionierte Biomilch andrehen darf, m&#252;sste man mal diskutieren. Dann verzerrt man wieder Markt etc etc</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab nirgends gegen Marktwirtschaft gewettert, sondern nur gegen eine v&#246;llig enthemte Form, quasi ohne Schranken. Soziale &#246;kologische  Marktwirtschaft.</p>
<p>Wenn der kleine Milchbauer mehr Aufwand mit extensiver Weidewirtschaft hat, dann hat er einen Nachteil gegen&#252;ber einer Milchviehanlage.</p>
<p>Diesen Nachteil kann er kompensieren, wenn er treue Kunden hat, die einen h&#246;heren Preis zahlen. Schlussendlich werden nur die lokale Biomilch kaufen, die es wollen. F&#252;r alle Billigheimer wird weiter Monokultur gemacht, vielleicht auch mit Soja aus Regenwaldland. Dort muss Markt abgeregelt werden. Ob man den Billigheimern subventionierte Biomilch andrehen darf, m&#252;sste man mal diskutieren. Dann verzerrt man wieder Markt etc etc</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18849</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:33:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1766#comment-18849</guid>
		<description>Das Problem der »F&#246;rderung« kann nur international gel&#246;st werden, man sieht ja gerade an Quimonda, was dabei am Ende rauskommt. Aber Wirtschaftsf&#246;rderung in dieser v&#246;llig verfehlten Weise ist gerade kein liberaler Standpunkt.

Ich stehe fest auf dem Standpunkt, dass sich Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit nicht widersprechen, wenn man den B&#252;rgern die Freiheit f&#252;r eigene Entscheidungen und eigene Verantwortung l&#228;sst. Dagegen wird eine staatsgelenkte Wirtschaft wohl eher nicht nachhaltig sein, wie man am Beispiel der DDR oder der UdSSR erkennen kann. 

—

BIO-Lebensmittel m&#252;ssen sich auf einem umk&#228;mpften Markt behaupten und die BIO-Nachfrage ist inzwischen sehr gro&#223;. F&#246;rderung w&#252;rde ich dezidiert f&#252;r Leistungen der Landschaftspflege bef&#252;rworten, aber nicht f&#252;r die Produkte. F&#252;r die Produkte muss es der Markt regeln. Ein Markt allerdings, der nat&#252;rlich auf Betrugsf&#228;lle und Einhaltung der entsprechenden Standards kontrolliert werden muss. Ein Markt, der vor Monopolen und Kartellen gesch&#252;tzt werden muss. Da kommt wieder der liberale Rechtsstaat ins Spiel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem der »F&#246;rderung« kann nur international gel&#246;st werden, man sieht ja gerade an Quimonda, was dabei am Ende rauskommt. Aber Wirtschaftsf&#246;rderung in dieser v&#246;llig verfehlten Weise ist gerade kein liberaler Standpunkt.</p>
<p>Ich stehe fest auf dem Standpunkt, dass sich Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit nicht widersprechen, wenn man den B&#252;rgern die Freiheit f&#252;r eigene Entscheidungen und eigene Verantwortung l&#228;sst. Dagegen wird eine staatsgelenkte Wirtschaft wohl eher nicht nachhaltig sein, wie man am Beispiel der DDR oder der UdSSR erkennen kann. </p>
<p>—</p>
<p>BIO-Lebensmittel m&#252;ssen sich auf einem umk&#228;mpften Markt behaupten und die BIO-Nachfrage ist inzwischen sehr gro&#223;. F&#246;rderung w&#252;rde ich dezidiert f&#252;r Leistungen der Landschaftspflege bef&#252;rworten, aber nicht f&#252;r die Produkte. F&#252;r die Produkte muss es der Markt regeln. Ein Markt allerdings, der nat&#252;rlich auf Betrugsf&#228;lle und Einhaltung der entsprechenden Standards kontrolliert werden muss. Ein Markt, der vor Monopolen und Kartellen gesch&#252;tzt werden muss. Da kommt wieder der liberale Rechtsstaat ins Spiel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18848</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:07:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1766#comment-18848</guid>
		<description>Grunds&#228;tzlich ist man ja frei zu tun, was man will. Das sieht man ja an den lebenden Beispielen. Hier 2: 

http://lehmix.de/ 
http://www.naturbaustoffe-rietz.de/

Jedoch agieren solche Wirtschaftskr&#228;fte ja nicht im luftleeren Raum sondern gegen eine global (gef&#246;rderte) Konkurrenz. Die Rahmenbedingungen machen also das Wirtschaftsleben leichter oder schwerer. Und die werden durch die Politik gemacht.

Am Beispiel Holz ist es so, dass s&#228;chsische Holzwirtschaft in globaler Konkurrenz steht. Und wenn man wei&#223; wie in Russland oder Kanada Holz &quot;gemacht&quot; werden, dann ist klar, dass s&#228;chsisches Holz massivst teurer ist. Trotzdem sind die Nieschen besetzt und haben treue Fans.

Die ganzen sich etablierenden Bioh&#246;fe haben auch die Freiheiten genutzt, jedoch mit reduzierten F&#246;rdermitteln zu k&#228;mpfen. So ist Sachsen in Sachen Bio &quot;Bundesletzter&quot;, glaub ich mal gelesen zu haben. Und so gibt es schon innerhalb von D Marktverzerrungen, das k&#246;nnen die s&#228;chs. Liberalen auch nicht l&#246;sen.

Und was die neue Regierung unbedingt sichern muss, ist eine generelle Bildungs-Perspektive um echte Nachhaltigkeit zu verstehen. Das k&#246;nnte dazu f&#252;hren, dass anders konsumiert w&#252;rde, was die Gro&#223;industrie sicher nciht gerne sieht und an die Spendenkasse erinnert. Von daher sehe ich auch Zielkonflikte innerhalb der Parteien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grunds&#228;tzlich ist man ja frei zu tun, was man will. Das sieht man ja an den lebenden Beispielen. Hier 2: </p>
<p><a href="http://lehmix.de/" rel="nofollow"></a><a href='http://lehmix.de/'>http://lehmix.de/</a><br />
<a href="http://www.naturbaustoffe-rietz.de/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.naturbaustoffe-rietz.de/'>http://www.naturbaustoffe-rietz.de/</a></p>
<p>Jedoch agieren solche Wirtschaftskr&#228;fte ja nicht im luftleeren Raum sondern gegen eine global (gef&#246;rderte) Konkurrenz. Die Rahmenbedingungen machen also das Wirtschaftsleben leichter oder schwerer. Und die werden durch die Politik gemacht.</p>
<p>Am Beispiel Holz ist es so, dass s&#228;chsische Holzwirtschaft in globaler Konkurrenz steht. Und wenn man wei&#223; wie in Russland oder Kanada Holz &#8220;gemacht&#8221; werden, dann ist klar, dass s&#228;chsisches Holz massivst teurer ist. Trotzdem sind die Nieschen besetzt und haben treue Fans.</p>
<p>Die ganzen sich etablierenden Bioh&#246;fe haben auch die Freiheiten genutzt, jedoch mit reduzierten F&#246;rdermitteln zu k&#228;mpfen. So ist Sachsen in Sachen Bio &#8220;Bundesletzter&#8221;, glaub ich mal gelesen zu haben. Und so gibt es schon innerhalb von D Marktverzerrungen, das k&#246;nnen die s&#228;chs. Liberalen auch nicht l&#246;sen.</p>
<p>Und was die neue Regierung unbedingt sichern muss, ist eine generelle Bildungs-Perspektive um echte Nachhaltigkeit zu verstehen. Das k&#246;nnte dazu f&#252;hren, dass anders konsumiert w&#252;rde, was die Gro&#223;industrie sicher nciht gerne sieht und an die Spendenkasse erinnert. Von daher sehe ich auch Zielkonflikte innerhalb der Parteien.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18847</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 06:34:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe doch &#252;berhaupt nicht von Liberalen und noch weniger von einer Partei gesprochen. Ich habe gefragt: Bekommen die B&#252;rger nach dem Regierungswechsel die Freiheit f&#252;r eigene Entscheidungen?

Ich rede auch jetzt nicht von Politik, sondern kl&#228;re erst einmal den Begriff des Liberalismus, wenn ich Dir antworte:

Es gibt &#252;berhaupt keine klassische liberale Politik. Das Wort »liberal« umfasst die untrennbaren Komponenten B&#252;rgerrechte und Marktwirtschaft. In beiden stecken sowohl Freiheit als auch Verantwortung. In der Komponente der B&#252;rgerrechte sind unter anderem die Menschenrechte und Menschenpflichten, der Rechtsstaat und die Demokratie verankert. 

Die Komponente Marktwirtschaft ist die [einzige funktionierende] wirtschaftliche Grundlage der B&#252;rgerrechte. Sie wird durch den Rechtsstaat erst m&#246;glich gemacht und gleichzeitig auch rechtlich eingeschr&#228;nkt. Nach liberalem Verst&#228;ndnis ist jeder Akteur einer Marktwirtschaft immer durch Rechte und Pflichten gebunden. Denn die Marktwirtschaft wird nicht nur durch Staatswirtschaft bedroht, sondern auch durch Monopole und Machtmissbrauch einzelner Akteure.

Der »Marktradikalismus« und die »Wolfsgesellschaft« sind weder liberale Erfindungen noch liberales Gedankengut. Manche bauen sich gern einen solchen Popanz auf, um dann draufzuschlagen. Aber dieser Popanz hat mit Liberalismus nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe doch &#252;berhaupt nicht von Liberalen und noch weniger von einer Partei gesprochen. Ich habe gefragt: Bekommen die B&#252;rger nach dem Regierungswechsel die Freiheit f&#252;r eigene Entscheidungen?</p>
<p>Ich rede auch jetzt nicht von Politik, sondern kl&#228;re erst einmal den Begriff des Liberalismus, wenn ich Dir antworte:</p>
<p>Es gibt &#252;berhaupt keine klassische liberale Politik. Das Wort »liberal« umfasst die untrennbaren Komponenten B&#252;rgerrechte und Marktwirtschaft. In beiden stecken sowohl Freiheit als auch Verantwortung. In der Komponente der B&#252;rgerrechte sind unter anderem die Menschenrechte und Menschenpflichten, der Rechtsstaat und die Demokratie verankert. </p>
<p>Die Komponente Marktwirtschaft ist die [einzige funktionierende] wirtschaftliche Grundlage der B&#252;rgerrechte. Sie wird durch den Rechtsstaat erst m&#246;glich gemacht und gleichzeitig auch rechtlich eingeschr&#228;nkt. Nach liberalem Verst&#228;ndnis ist jeder Akteur einer Marktwirtschaft immer durch Rechte und Pflichten gebunden. Denn die Marktwirtschaft wird nicht nur durch Staatswirtschaft bedroht, sondern auch durch Monopole und Machtmissbrauch einzelner Akteure.</p>
<p>Der »Marktradikalismus« und die »Wolfsgesellschaft« sind weder liberale Erfindungen noch liberales Gedankengut. Manche bauen sich gern einen solchen Popanz auf, um dann draufzuschlagen. Aber dieser Popanz hat mit Liberalismus nichts zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: torsten</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18844</link>
		<dc:creator>torsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 21:29:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1766#comment-18844</guid>
		<description>Mehr Freiheit? Bisher ist mein Eindruck von der Freiheit die Liberale meinen: den einzelnen zum Tragen eines immer gr&#246;&#223;er und schwerer werdenden Pakets zu verpflichten, ohne ihm die entsprechenden Rechte zur Nutzung dieses Paketes zu geben. 

&#220;brigens hat Marx mit dem Konzept der primitiven Akkumulation von Kapital einen Prozess beschrieben in dessen Verlauf durch klassische liberale Politik nachhaltige Strukturen nachhaltig zerst&#246;rt wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Freiheit? Bisher ist mein Eindruck von der Freiheit die Liberale meinen: den einzelnen zum Tragen eines immer gr&#246;&#223;er und schwerer werdenden Pakets zu verpflichten, ohne ihm die entsprechenden Rechte zur Nutzung dieses Paketes zu geben. </p>
<p>&#220;brigens hat Marx mit dem Konzept der primitiven Akkumulation von Kapital einen Prozess beschrieben in dessen Verlauf durch klassische liberale Politik nachhaltige Strukturen nachhaltig zerst&#246;rt wurden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18842</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 15:15:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1766#comment-18842</guid>
		<description>Meine Frage an die neue Regierung: Bekommen die B&#252;rger mehr Freiheit, um sich selbst f&#252;r Nachhaltigkeit zu entscheiden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Frage an die neue Regierung: Bekommen die B&#252;rger mehr Freiheit, um sich selbst f&#252;r Nachhaltigkeit zu entscheiden?</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18840</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 07:36:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1766#comment-18840</guid>
		<description>Stefan, ich wei&#223; zwar nicht welche Nachrichten du liest. Aber heute fr&#252;h wurden die 25 % Mehrwertsteuer schon im Radio gefordert.

Und von einer Nachhaltigkeitsdebatte in der &#214;ffentlichkeit ist bei Schwarz-Gelb seit Jahren nichts zu sp&#252;ren.

Ich bin da pessimistisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan, ich wei&#223; zwar nicht welche Nachrichten du liest. Aber heute fr&#252;h wurden die 25 % Mehrwertsteuer schon im Radio gefordert.</p>
<p>Und von einer Nachhaltigkeitsdebatte in der &#214;ffentlichkeit ist bei Schwarz-Gelb seit Jahren nichts zu sp&#252;ren.</p>
<p>Ich bin da pessimistisch.</p>
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	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18839</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 23:01:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1766#comment-18839</guid>
		<description>Ich bin zwar jetzt seit Sonntag &lt;a href=&quot;http://stefanolix.wordpress.com/2009/09/27/eine-kleine-entscheidung/&quot;&gt;bekennend unpolitisch&lt;/a&gt;, aber — diese Kampfbegriffe kann man sich ja nicht mit anh&#246;ren. Vielleicht lasst Ihr der neuen Regierung erst mal eine Chance? Vielleicht sind sie gar nicht so gef&#228;hrlich und so abgrundtief b&#246;se, wie sie im Wahlkampf dargestellt wurden? Ich wette mit Euch, dass es keine neuen AKW geben wird und dass auch die Laufzeiten insgesamt nicht wirklich verl&#228;ngert werden. Und ich wette mit Euch, dass sie allenfalls ordoliberale Wirtschaftspolitik machen werden, aber nicht das, was Ihr Euch unter »neoliberal« vorstellt. Welchen Spielraum hat denn irgendeine Regierung 2009? Seid doch froh, dass Eure Parteien den Karren nicht aus dem Dreck ziehen m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zwar jetzt seit Sonntag <a href="http://stefanolix.wordpress.com/2009/09/27/eine-kleine-entscheidung/">bekennend unpolitisch</a>, aber — diese Kampfbegriffe kann man sich ja nicht mit anh&#246;ren. Vielleicht lasst Ihr der neuen Regierung erst mal eine Chance? Vielleicht sind sie gar nicht so gef&#228;hrlich und so abgrundtief b&#246;se, wie sie im Wahlkampf dargestellt wurden? Ich wette mit Euch, dass es keine neuen AKW geben wird und dass auch die Laufzeiten insgesamt nicht wirklich verl&#228;ngert werden. Und ich wette mit Euch, dass sie allenfalls ordoliberale Wirtschaftspolitik machen werden, aber nicht das, was Ihr Euch unter »neoliberal« vorstellt. Welchen Spielraum hat denn irgendeine Regierung 2009? Seid doch froh, dass Eure Parteien den Karren nicht aus dem Dreck ziehen m&#252;ssen.</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/28/herzlichen-glueckwunsch-an/comment-page-1/#comment-18836</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:12:02 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist die eine Richtung, gleichzeitig k&#246;nnen einige B&#252;rger auch eine andere Richtung an der Basis einschlagen. Dann gibt es zwei auseinanderstr&#246;mende Richtungen, die immer weiter auseinander wachsen und wohl immer weniger miteinander reden werden.

Die Gesellschaft k&#246;nnte sich ehrlich gesagt noch weiter aufteilen, obwohl wir auf dem selben Erdball wohnen. Als L&#246;sungsansatz hilft da nur friedliche Assimilation ohne Gewaltaus&#252;bung. Attraktivit&#228;t (f&#252;r Nachhaltigkeit) durch Sinn und Klarheit.

Die Nachhaltigkeitsfreaks m&#252;ssen eben besser als die Neoliberalen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist die eine Richtung, gleichzeitig k&#246;nnen einige B&#252;rger auch eine andere Richtung an der Basis einschlagen. Dann gibt es zwei auseinanderstr&#246;mende Richtungen, die immer weiter auseinander wachsen und wohl immer weniger miteinander reden werden.</p>
<p>Die Gesellschaft k&#246;nnte sich ehrlich gesagt noch weiter aufteilen, obwohl wir auf dem selben Erdball wohnen. Als L&#246;sungsansatz hilft da nur friedliche Assimilation ohne Gewaltaus&#252;bung. Attraktivit&#228;t (f&#252;r Nachhaltigkeit) durch Sinn und Klarheit.</p>
<p>Die Nachhaltigkeitsfreaks m&#252;ssen eben besser als die Neoliberalen sein.</p>
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