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	<title>Kommentare zu: made in PRC &#8211; hergestellt f&#252;r Firma xyz</title>
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	<description>Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Dresden: ex-Welterbe</description>
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		<title>Von: konrad</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19084</link>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:41:00 +0000</pubDate>
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		<description>@henteaser:

Nein. Brauereien sind diesbez&#252;glich eine zu vernachl&#228;ssigende Gr&#246;&#223;e.

Fast durchg&#228;ngig ganz normale Lebensmittelproduzenten. 
Hat den Vorteil.da&#223; der Kunde in jedem Fall ein Produkt der Firma X erwirbt iund die B&#228;nder rund um die Uhr ausgelastet sind. 
Molkereien, S&#252;sswarenproduzenten, aber auch Hersteller von wei&#223;er Ware usw. Bei Unterhaltungselektronik wirds dann schon anders, bei allen anderen ist in hoher Prozentzahl genau dasselbe Produkt in anderer Verpackung im Regal.
Was aber nun schon seit Jahrzehnten bekannt ist.

Der von den Ketten gebeutelte Unternehmer ist mitnichten die Regel, auch wenn das Ger&#252;cht gern gestreut wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@henteaser:</p>
<p>Nein. Brauereien sind diesbez&#252;glich eine zu vernachl&#228;ssigende Gr&#246;&#223;e.</p>
<p>Fast durchg&#228;ngig ganz normale Lebensmittelproduzenten.<br />
Hat den Vorteil.da&#223; der Kunde in jedem Fall ein Produkt der Firma X erwirbt iund die B&#228;nder rund um die Uhr ausgelastet sind.<br />
Molkereien, S&#252;sswarenproduzenten, aber auch Hersteller von wei&#223;er Ware usw. Bei Unterhaltungselektronik wirds dann schon anders, bei allen anderen ist in hoher Prozentzahl genau dasselbe Produkt in anderer Verpackung im Regal.<br />
Was aber nun schon seit Jahrzehnten bekannt ist.</p>
<p>Der von den Ketten gebeutelte Unternehmer ist mitnichten die Regel, auch wenn das Ger&#252;cht gern gestreut wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19028</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 00:02:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hoppla, ich meinte im letzten Absatz nicht &quot;Arbeitseinstellung&quot;, sondern &quot;Belastbarkeit&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoppla, ich meinte im letzten Absatz nicht &#8220;Arbeitseinstellung&#8221;, sondern &#8220;Belastbarkeit&#8221;.</p>
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		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19027</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 23:43:54 +0000</pubDate>
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		<description>@konrad: &quot;die meisten hie&#223;igen produzenten verdienen damit nicht schlecht. trifft auch auf lebensmittel zu.&quot;

Zum Beispiel Brauereien, in denen diverse Sorten hergestellt werden, schon klar. Was hat es eigentlich damit auf sich, dass darum solch ein offenes Geheimnis gemacht wird? Und inwiefern n&#252;tzt es den Unternehmen, ihre Brotaufstriche o. &#228;. bei gleicher Rezeptur unter verschiedenen Namen anzubieten?

&quot;irrglaube ist die m&#228;hr vom armen chinesen mit niedrigem lebensstandart.&quot;

Dort wohnen inzwischen anderthalb Milliarden Mittelst&#228;ndler, die gern mal blau machen und f&#252;r Br&#252;ckentage auf die Stra&#223;e gehen w&#252;rden?

&quot;fairer f&#252;r alle w&#228;re, in der eigenen umgebung gut hergestellte sachen zu kaufen. das rechnet sich und bringt lebensgef&#252;hl statt “total fair hergestellte” merkw&#252;rdige folkloreklamotten ohne form&quot;

Genau das meinte ich mit der Grauzone zwischen Nachhaltig- und Fremdenfeindlichkeit. F&#252;r den Anfang w&#252;rde es mir schon reichen, die auftraggebenden Modelabel w&#252;rden all ihre Angestellten ordentlich unterst&#252;tzen, statt nur auf den &#246;kologischen Anbau zu achten.

Beim Direktverkauf von Erdbeeren hab ich gelernt: Einheimische Bauern stellen lieber saisonweise Osteurop&#228;er ein, weil die gegen Mindestlohn all jene Arbeit tun, f&#252;r die sich die meisten vom AfAuS abkommandierten Deutschen zu schade sind.

Und das hat weniger mit der Arbeitseinstellung zu tun - auch Rum&#228;nen kennen R&#252;ckenschmerzen und Sonnenstiche -, sondern mit Bezahlung und Lebensstandard. Nationalismus und &quot;Die nehmen uns die Arbeit weg&quot;-Spr&#252;che sind Kinder der Marktwirtschaft und pervertierter Globalisierung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@konrad: &#8220;die meisten hie&#223;igen produzenten verdienen damit nicht schlecht. trifft auch auf lebensmittel zu.&#8221;</p>
<p>Zum Beispiel Brauereien, in denen diverse Sorten hergestellt werden, schon klar. Was hat es eigentlich damit auf sich, dass darum solch ein offenes Geheimnis gemacht wird? Und inwiefern n&#252;tzt es den Unternehmen, ihre Brotaufstriche o. &#228;. bei gleicher Rezeptur unter verschiedenen Namen anzubieten?</p>
<p>&#8220;irrglaube ist die m&#228;hr vom armen chinesen mit niedrigem lebensstandart.&#8221;</p>
<p>Dort wohnen inzwischen anderthalb Milliarden Mittelst&#228;ndler, die gern mal blau machen und f&#252;r Br&#252;ckentage auf die Stra&#223;e gehen w&#252;rden?</p>
<p>&#8220;fairer f&#252;r alle w&#228;re, in der eigenen umgebung gut hergestellte sachen zu kaufen. das rechnet sich und bringt lebensgef&#252;hl statt “total fair hergestellte” merkw&#252;rdige folkloreklamotten ohne form&#8221;</p>
<p>Genau das meinte ich mit der Grauzone zwischen Nachhaltig- und Fremdenfeindlichkeit. F&#252;r den Anfang w&#252;rde es mir schon reichen, die auftraggebenden Modelabel w&#252;rden all ihre Angestellten ordentlich unterst&#252;tzen, statt nur auf den &#246;kologischen Anbau zu achten.</p>
<p>Beim Direktverkauf von Erdbeeren hab ich gelernt: Einheimische Bauern stellen lieber saisonweise Osteurop&#228;er ein, weil die gegen Mindestlohn all jene Arbeit tun, f&#252;r die sich die meisten vom AfAuS abkommandierten Deutschen zu schade sind.</p>
<p>Und das hat weniger mit der Arbeitseinstellung zu tun &#8211; auch Rum&#228;nen kennen R&#252;ckenschmerzen und Sonnenstiche -, sondern mit Bezahlung und Lebensstandard. Nationalismus und &#8220;Die nehmen uns die Arbeit weg&#8221;-Spr&#252;che sind Kinder der Marktwirtschaft und pervertierter Globalisierung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19025</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 23:13:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1831#comment-19025</guid>
		<description>Vorschlag#1 geht ja wohl gar nicht. Und wiegt zudem &quot;uns&quot; gegen &quot;die&quot; ab. Warum nicht von rund 1,58Mrd. Menschen reden, deren F&#228;higkeiten es zu koordinieren gilt?

#2 - &quot;Doch dazu br&#228;uchte es Nachvollziehbarkeit der beiden Kriterien.&quot;

Vgl. &quot;Die konventionelle und auch Teile der &#246;kologischen Landwirtschaft betrachten den Einsatz &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Biologisch-dynamische_Landwirtschaft&quot;&gt;biologisch-dynamischer&lt;/a&gt; Pr&#228;parate mit Skepsis, da die behauptete Wirksamkeit nicht im messbaren Bereich liege.&quot;

Tja, und dann gibt&#039;s noch Supermarktbio mit Richtlinien auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. (Also nur &#246;kologisch, aber nicht ethisch korrekt.) Ich wei&#223; auch nicht so recht. Und Menschen, die man f&#252;r das Thema begeistern will, lesen nur von Skandalen (wenn etwa klassisches Futter beigemischt wurde) oder vergleichen weiterhin reineweg die Preise.

#3 und 4 - &quot;ne Schule f&#252;r Nachhaltigkeit&quot; in Kombination mit Geschenken
Bildung ist wirklich die beste M&#246;glichkeit. Kommt halt drauf an, wie schnell sich das Wissen in die Praxis umgesetzt wird. Wenn das im bisherigen Tempo so weitergeht, hat&#039;s die Menschheit eh vergeigt.

Deshalb halte ich auch nix davon, nur auf pers&#246;nlicher Ebene t&#228;tig zu werden. Meine Kaufentscheidungen (das sog. &quot;Abstimmen mit dem Geldbeutel&quot;) sind Tropfen auf hei&#223;e Steine.

Was n&#252;tzt es beispielsweise, auf Gl&#252;hbirnen zu verzichten, wenn im Supermarkt nebenan 24/7 offene K&#252;hltruhen laufen? Und &#252;berhaupt:

&quot;[W]enn z. B. deutsche Unternehmen ihre Produktion nach China verlagern, dann verlagern sie damit auch die mit der Produktion verbundene Emmisionen.&quot; und &quot;Ob das Wort &quot;Effizenz&quot; die Mischung aus entfesselter B&#252;rokratie, Korruption und staatlicher Unterdr&#252;ckung in China richtig beschreibt, d&#252;rfte ohnehin zweifelhaft sein.&quot; (&lt;a href=&quot;http://martinm.twoday.net/stories/6014158/&quot;&gt;mmartin&lt;/a&gt;)

Gerade auch deshalb finde ich nicht sch&#246;n, wenn Merkel und Tillich liebkind mit chinesischen Funktion&#228;ren machen. Etwa per St&#228;dtepartnerschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorschlag#1 geht ja wohl gar nicht. Und wiegt zudem &#8220;uns&#8221; gegen &#8220;die&#8221; ab. Warum nicht von rund 1,58Mrd. Menschen reden, deren F&#228;higkeiten es zu koordinieren gilt?</p>
<p>#2 &#8211; &#8220;Doch dazu br&#228;uchte es Nachvollziehbarkeit der beiden Kriterien.&#8221;</p>
<p>Vgl. &#8220;Die konventionelle und auch Teile der &#246;kologischen Landwirtschaft betrachten den Einsatz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biologisch-dynamische_Landwirtschaft">biologisch-dynamischer</a> Pr&#228;parate mit Skepsis, da die behauptete Wirksamkeit nicht im messbaren Bereich liege.&#8221;</p>
<p>Tja, und dann gibt&#8217;s noch Supermarktbio mit Richtlinien auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. (Also nur &#246;kologisch, aber nicht ethisch korrekt.) Ich wei&#223; auch nicht so recht. Und Menschen, die man f&#252;r das Thema begeistern will, lesen nur von Skandalen (wenn etwa klassisches Futter beigemischt wurde) oder vergleichen weiterhin reineweg die Preise.</p>
<p>#3 und 4 &#8211; &#8220;ne Schule f&#252;r Nachhaltigkeit&#8221; in Kombination mit Geschenken<br />
Bildung ist wirklich die beste M&#246;glichkeit. Kommt halt drauf an, wie schnell sich das Wissen in die Praxis umgesetzt wird. Wenn das im bisherigen Tempo so weitergeht, hat&#8217;s die Menschheit eh vergeigt.</p>
<p>Deshalb halte ich auch nix davon, nur auf pers&#246;nlicher Ebene t&#228;tig zu werden. Meine Kaufentscheidungen (das sog. &#8220;Abstimmen mit dem Geldbeutel&#8221;) sind Tropfen auf hei&#223;e Steine.</p>
<p>Was n&#252;tzt es beispielsweise, auf Gl&#252;hbirnen zu verzichten, wenn im Supermarkt nebenan 24/7 offene K&#252;hltruhen laufen? Und &#252;berhaupt:</p>
<p>&#8220;[W]enn z. B. deutsche Unternehmen ihre Produktion nach China verlagern, dann verlagern sie damit auch die mit der Produktion verbundene Emmisionen.&#8221; und &#8220;Ob das Wort &#8220;Effizenz&#8221; die Mischung aus entfesselter B&#252;rokratie, Korruption und staatlicher Unterdr&#252;ckung in China richtig beschreibt, d&#252;rfte ohnehin zweifelhaft sein.&#8221; (<a href="http://martinm.twoday.net/stories/6014158/">mmartin</a>)</p>
<p>Gerade auch deshalb finde ich nicht sch&#246;n, wenn Merkel und Tillich liebkind mit chinesischen Funktion&#228;ren machen. Etwa per St&#228;dtepartnerschaft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19011</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 13:41:14 +0000</pubDate>
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		<description>zu 1) wohin dann? 
zu 2) ich geh nicht bei Ikea einkaufen.
zu 3) Und dann macht der Discounter eine Preissenkung und presst seine Zulieferer weiter aus. Wallraff war mal Lidl-B&#228;cker, schon vergessen?
zu 4) Zum Lebensstandard geh&#246;rt gerade eine intakte Umwelt. Ich war zwar noch nicht in China, aber trotzdem habe ich davon geh&#246;rt, dass manche St&#228;dte mit Trinkwasser notversorgt werden m&#252;ssen, weil die Fl&#252;sse nur noch Kloaken sind. Das Bild ist eben verschieden, je nachdem wohin man schaut.
zu 5) Klar wei&#223; ich von den Leinenwebern in der Lausitz. Zumindest von denen: http://www.hoffmann-leinen.de/. Ob du es glaubst oder nicht, ich trage sogar Leinen. Von daher verstehe ich deinen Ton gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu 1) wohin dann?<br />
zu 2) ich geh nicht bei Ikea einkaufen.<br />
zu 3) Und dann macht der Discounter eine Preissenkung und presst seine Zulieferer weiter aus. Wallraff war mal Lidl-B&#228;cker, schon vergessen?<br />
zu 4) Zum Lebensstandard geh&#246;rt gerade eine intakte Umwelt. Ich war zwar noch nicht in China, aber trotzdem habe ich davon geh&#246;rt, dass manche St&#228;dte mit Trinkwasser notversorgt werden m&#252;ssen, weil die Fl&#252;sse nur noch Kloaken sind. Das Bild ist eben verschieden, je nachdem wohin man schaut.<br />
zu 5) Klar wei&#223; ich von den Leinenwebern in der Lausitz. Zumindest von denen: <a href="http://www.hoffmann-leinen.de/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.hoffmann-leinen.de/'>http://www.hoffmann-leinen.de/</a>. Ob du es glaubst oder nicht, ich trage sogar Leinen. Von daher verstehe ich deinen Ton gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: konrad</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19009</link>
		<dc:creator>konrad</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:34:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1831#comment-19009</guid>
		<description>1. f&#252;r solche bilder mu&#223; man nicht bis nach china schauen.
2. kauft nicht mehr bei ikea, dann tut Ihr schon viel. der total putzige, ach so menschenfreundliche konzern hat n&#228;mlich ganz unfeine praktiken, die ganze industriezweige in (west)europa zun&#228;chst einseitig an sich binden, um sie dann fallen zu lassen und dasselbe im sch&#246;nen China fertigen zu lassen.
3.wenn auf dem discounterkram &quot;hergestellt f&#252;r&quot; steht, hei&#223;t das mitnichten immer, da&#223; die  sachen aus dem fernen osten kommen. die meisten hie&#223;igen produzenten verdienen damit nicht schlecht. trifft auch auf lebensmittel zu.
4.irrglaube ist die m&#228;hr vom armen chinesen mit niedrigem lebensstandart. ich glaub, du bist noch nicht in der gegenwart angekommen. so ists schon lange nicht mehr.
5. fairer f&#252;r alle w&#228;re, in der eigenen umgebung gut hergestellte sachen zu kaufen. das rechnet sich und bringt lebensgef&#252;hl. statt &quot;total fair hergestellte&quot; merkw&#252;rdige folkloreklamotten ohne form, angekarrt von sonstwo, mal was solides vom heimischen schneider. leinenweber gibts in der lausitz. aber das will man in deinen kreisen nun doch nicht, was...?
da kann man nicht wirr &#252;ber dinge philosophieren, die gaaaanz weit weg sind. 

servus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. f&#252;r solche bilder mu&#223; man nicht bis nach china schauen.<br />
2. kauft nicht mehr bei ikea, dann tut Ihr schon viel. der total putzige, ach so menschenfreundliche konzern hat n&#228;mlich ganz unfeine praktiken, die ganze industriezweige in (west)europa zun&#228;chst einseitig an sich binden, um sie dann fallen zu lassen und dasselbe im sch&#246;nen China fertigen zu lassen.<br />
3.wenn auf dem discounterkram &#8220;hergestellt f&#252;r&#8221; steht, hei&#223;t das mitnichten immer, da&#223; die  sachen aus dem fernen osten kommen. die meisten hie&#223;igen produzenten verdienen damit nicht schlecht. trifft auch auf lebensmittel zu.<br />
4.irrglaube ist die m&#228;hr vom armen chinesen mit niedrigem lebensstandart. ich glaub, du bist noch nicht in der gegenwart angekommen. so ists schon lange nicht mehr.<br />
5. fairer f&#252;r alle w&#228;re, in der eigenen umgebung gut hergestellte sachen zu kaufen. das rechnet sich und bringt lebensgef&#252;hl. statt &#8220;total fair hergestellte&#8221; merkw&#252;rdige folkloreklamotten ohne form, angekarrt von sonstwo, mal was solides vom heimischen schneider. leinenweber gibts in der lausitz. aber das will man in deinen kreisen nun doch nicht, was&#8230;?<br />
da kann man nicht wirr &#252;ber dinge philosophieren, die gaaaanz weit weg sind. </p>
<p>servus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-19000</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 14:28:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1831#comment-19000</guid>
		<description>Ja, da muss man ganz vorsichtig argumentieren. 

Du kannst deinen Lebensstandard anfangen abzusenken, auf vielleicht chinesisches Niveau. Dann bist du auf Augenh&#246;he mit den Chinesen und kannst auf Augenh&#246;he handeln. Jeder macht das was er am besten kann und dann wird getauscht. 80 Mio Deutsche &lt; -&gt; 1,5 (?) Mrd Chinesen. ;-)

Auf der anderen Seite kannst du in chinesische Waren investieren, die so sind, wie du sie haben m&#246;chtest. Also &#246;kologisch und sozial (in Summe: Nachhaltig). Doch dazu br&#228;uchte es Nachvollziehbarkeit der beiden Kriterien.

Du kannst auch Geld in Koffern mit nach China nehmen, ne Schule f&#252;r Nachhaltigkeit er&#246;ffnen und anfangen ein gutes Leben dort zu f&#252;hren. Die Frage ist, ob du da nicht vielleicht mit der KP zusammenrasselst. Ein konkretes Beispiel w&#228;re: An einer dt. Uni Umwelttechnik studieren, dein Wissen im Kopf mitnehmen und dort ne Firma er&#246;ffnen. Das was andere durch Discounterprodukte aus China herausnehmen, hast du durch kostenlose Ausbildung nach China getauscht.

Oder man schenkt einfach Dinge oder Know-How zur&#252;ck. Nicht als Ablass, sondern einfach so.

Oder man vermeidet, dass es zu Ausbeutung kommt. Dann hast du f&#252;r dich alles richtig gemacht und hast kein Anteil an Ausbeutung. Dann brauchst du auch niemanden zu unterst&#252;tzen.

Mehr f&#228;llt mir spontan nicht ein. Ich bin ganz und gar nicht f&#252;r Fremdenfeindlichkeit. Aber ich bin f&#252;r Regionalisierung als Gegenpart zu Globalisierung. Anstatt Umweltverschmutzung nach China zu exportieren, sollte lieber lokal nach unseren Ma&#223;st&#228;ben produziert werden. Hier kann ich die Folgen meiner Produktion 1) sehen 2) kontrollieren und 3) im Zweifel die Produktion einstellen und durch was anderes ersetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da muss man ganz vorsichtig argumentieren. </p>
<p>Du kannst deinen Lebensstandard anfangen abzusenken, auf vielleicht chinesisches Niveau. Dann bist du auf Augenh&#246;he mit den Chinesen und kannst auf Augenh&#246;he handeln. Jeder macht das was er am besten kann und dann wird getauscht. 80 Mio Deutsche < -> 1,5 (?) Mrd Chinesen. <img src='http://umgebungsgedanken.momocat.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf der anderen Seite kannst du in chinesische Waren investieren, die so sind, wie du sie haben m&#246;chtest. Also &#246;kologisch und sozial (in Summe: Nachhaltig). Doch dazu br&#228;uchte es Nachvollziehbarkeit der beiden Kriterien.</p>
<p>Du kannst auch Geld in Koffern mit nach China nehmen, ne Schule f&#252;r Nachhaltigkeit er&#246;ffnen und anfangen ein gutes Leben dort zu f&#252;hren. Die Frage ist, ob du da nicht vielleicht mit der KP zusammenrasselst. Ein konkretes Beispiel w&#228;re: An einer dt. Uni Umwelttechnik studieren, dein Wissen im Kopf mitnehmen und dort ne Firma er&#246;ffnen. Das was andere durch Discounterprodukte aus China herausnehmen, hast du durch kostenlose Ausbildung nach China getauscht.</p>
<p>Oder man schenkt einfach Dinge oder Know-How zur&#252;ck. Nicht als Ablass, sondern einfach so.</p>
<p>Oder man vermeidet, dass es zu Ausbeutung kommt. Dann hast du f&#252;r dich alles richtig gemacht und hast kein Anteil an Ausbeutung. Dann brauchst du auch niemanden zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Mehr f&#228;llt mir spontan nicht ein. Ich bin ganz und gar nicht f&#252;r Fremdenfeindlichkeit. Aber ich bin f&#252;r Regionalisierung als Gegenpart zu Globalisierung. Anstatt Umweltverschmutzung nach China zu exportieren, sollte lieber lokal nach unseren Ma&#223;st&#228;ben produziert werden. Hier kann ich die Folgen meiner Produktion 1) sehen 2) kontrollieren und 3) im Zweifel die Produktion einstellen und durch was anderes ersetzen.</p>
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		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/23/made-in-prc-hergestellt-fur-firma/comment-page-1/#comment-18999</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:31:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=1831#comment-18999</guid>
		<description>K&#252;rzlich wurde ich Zeuge eines Gespr&#228;chs &#252;ber ostasiatische Billigarbeiter, die z.B. in Russland H&#228;user bauen, IKEA-Zeugs herstellen oder auf Passagierschiffen in den Komb&#252;sen herumrotieren. Ich wei&#223; nicht, ob das Gespr&#228;ch im weiteren Verlauf offensichtlich chinesenfeindlich wurde, habe jedoch herausgeh&#246;rt, dass &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Chinatown&quot;&gt;diese Billigstl&#246;hner gern unter sich bleiben&lt;/a&gt;, wenn sie nicht gerade f&#252;r Kleingeld schuften.

(Zumindest hat niemand erw&#228;hnt, dass diese Menschen sich von westlichen Arbeitgebern ausbeuten lassen, welche international konkurrenzf&#228;hig bleiben wollen; dass also auch die Verbraucher dran schuld sind, dass es Ausbeutung gibt und schlechte Qualit&#228;t.)

Darum hier die Frage: Wie kann ich, der Verbraucher, sich ausbeutenlassende Menschen anders unterst&#252;tzen als mit dem Durchkreuzen der Discounter-Gesch&#228;ftsmodelle? Der grunds&#228;tzliche Verzicht auf PRC-Produkte hat n&#228;mlich m.E. durchaus fremdenfeindliche Z&#252;ge. (etwa &quot;Was von dort kommt, ist durchweg gesundheitssch&#228;digender Ramsch.&quot;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>K&#252;rzlich wurde ich Zeuge eines Gespr&#228;chs &#252;ber ostasiatische Billigarbeiter, die z.B. in Russland H&#228;user bauen, IKEA-Zeugs herstellen oder auf Passagierschiffen in den Komb&#252;sen herumrotieren. Ich wei&#223; nicht, ob das Gespr&#228;ch im weiteren Verlauf offensichtlich chinesenfeindlich wurde, habe jedoch herausgeh&#246;rt, dass <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chinatown">diese Billigstl&#246;hner gern unter sich bleiben</a>, wenn sie nicht gerade f&#252;r Kleingeld schuften.</p>
<p>(Zumindest hat niemand erw&#228;hnt, dass diese Menschen sich von westlichen Arbeitgebern ausbeuten lassen, welche international konkurrenzf&#228;hig bleiben wollen; dass also auch die Verbraucher dran schuld sind, dass es Ausbeutung gibt und schlechte Qualit&#228;t.)</p>
<p>Darum hier die Frage: Wie kann ich, der Verbraucher, sich ausbeutenlassende Menschen anders unterst&#252;tzen als mit dem Durchkreuzen der Discounter-Gesch&#228;ftsmodelle? Der grunds&#228;tzliche Verzicht auf PRC-Produkte hat n&#228;mlich m.E. durchaus fremdenfeindliche Z&#252;ge. (etwa &#8220;Was von dort kommt, ist durchweg gesundheitssch&#228;digender Ramsch.&#8221;)</p>
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