Nachhaltige Stadtentwicklung
Sonntag, den 7. Februar 2010Durch Zufall habe ich folgendes Video gerade noch so befreien können:
Mit offenen Karten: Nachhaltige Stadtentwicklung from momo cat on Vimeo.
Durch Zufall habe ich folgendes Video gerade noch so befreien können:
Mit offenen Karten: Nachhaltige Stadtentwicklung from momo cat on Vimeo.
Morgen früh 9.05 Uhr kommt das Radiofeature “Schwein gehabt – Eine Selbsterfahrung” auf MDR Figaro. Die Ursendung habe ich auch schon teilweise gehört und war recht angetan.
Nun könnt ihr die Sendung aber auch gleich online hören oder sogar runterladen (mp3).
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Damit nicht nur ein Nachhaltigkeitsblogger auf den Gesellschafter-Podcast über Foodwatch hinweist, möchte ich das gern auch noch tun:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Ich habe den Podcast gestern beim Aufräumen gehört. Interessant fand ich den rechtlichen Aspekt der Frage, wer eigentlich bestimmen darf/soll/kann, was wir über unsere Nahrung wissen.
Kennt ihr den ökologischen Fußabdruck eines Hundes? Nein? Mal schauen was die Medien so schreiben:
Resümee der Autoren: Ein Hund in der Größe eines Spaniels benötigt fürs Fressen demnach eine Fläche von 0,84 Hektar, gleich 1,1 Hektar sind es bei einem Deutschen Schäferhund. Im Vergleich dazu bedarf ein großer Geländewagen nur 55,1 Gigajoule an Energie. Darin inkludiert ist die Energie, die nötig ist, um das Fahrzeug zu bauen und zu betanken.
Ein Hektar Land kann im Jahr aber 135 Gigajoule an Energie liefern. Somit beträgt der Öko-Abdruck eines Geländewagens 0,41 Hektar jährlich – viel weniger als ein mittelgroßer Hund braucht.
Hier noch ein bisschen Kontext:
Falls jemand diesen Beitrag hier zu verbissen sieht, dann kann er/sie ja gern ne Runde spazieren gehen.
Zuerst die einfache Tatsache: Es gibt ja den globalen Trend, dass Firmen in anderen Ländern Flächen pachten und dann den dortigen Boden für ihre eigene Lebensmittelproduktion gnadenlos ausbeuten. Und dazu gab es einen Podcast bei SWR2 Wissen:
Ackerland, jahrzehntelang von Investoren kaum beachtet, gilt plötzlich als hochprofitable Anlage in einer Welt, die im Jahr 2050 rund neun Milliarden Menschen ernähren muss. Weltweit nehmen die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen ab: Sie werden übernutzt, erodieren und versalzen; sie versteppen infolge des Klimawandels oder werden zugebaut. In den letzten 20 Jahren haben sich so die weltweit verfügbaren Agrarflächen pro Kopf halbiert; und neue „grüne Revolutionen“, die – wie in den 70er Jahren – Erträge steigern könnten, sind nicht zu erwarten. Keine guten Aussichten für Länder, die selbst zu wenig Nahrung für den eigenen Bedarf produzieren – wie z.B. die arabischen Staaten, Israel, Südkorea, Japan und China.
(Quelle)
So haben fast alle anderen Probleme einen Einfluss auf den Klimawandel. Beispielsweise gefährde der Phosphoreintrag in die Weltmeere deren Fähigkeit, das Haupttreibhausgas Kohlendioxid zu absorbieren. Was diese Wechselwirkungen betrifft, stünde die Forschung „vollkommen am Anfang“, sagt Hans Joachim Schellnhuber. „Wir fangen an, die komplexen Interdependenzen zu begreifen, doch bisher findet niemand wirklichen Zugang.“
(Quelle)
Und jetzt extrapolieren wir das mal pi mal Daumen auf die gesamte Wissenschaft inkl. den Sozialwissenschaften. Und was lernen wir? Wir kennen vielleicht viele kleine Details, haben aber keinen Plan wie Gesamtsysteme funktionieren. Diese verdammten Wechselwirkungen sind halt überall und auch nicht immer offensichtlich.
Und das sagt eine Spezies, die einen ganzen Planeten umgestaltet. Am Ende wissen die Menschen noch nicht mal, wann sie ihren Planeten irreversibel beschädigt haben. Und genau das macht mir Angst.
Der einige Lösungsansatz der mir dazu einfällt: K.I.S.S. Keep it stupid simple(r).
Dieses Blog hat übrigens eine Kategorie “Rückkopplung”. Da sammle ich alles, was irgendwie mit Wechselwirkungen zu tun hat.