Archiv der Kategorie ‘Umgebungsgedanken‘

Die EU ist eine Wirtschaftsdiktatur

Mittwoch, den 3. März 2010

Kurze Ansage: EU will den Staaten Wachstumsziele vorschreiben

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso will Wachstum und Beschäftigung in Europa zentral steuern.

Sowas hatten wir schon mal für ein Land: DDR.

Sogar begrifflich nähern sich EU und DDR aneinander an: EU-Kommission ↔ Zentralkommitee

Als ob sie nicht lernen wollen…

Schnitzeljagd 01: Kennt ihr das?

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Ich habe hier den ersten Absatz von einer Schrift. Ich verrate euch (noch) nicht von welcher, wenn überhaupt. Ingesamt gibt es 232 solcher Absätze.

1. Die industrielle Revolution und ihre Folgen sind eine Kata-
strophe für die Menschheit. Zwar ist die Lebenserwartung de-
rer, die in “hochentwickelten” Ländern leben, dadurch bedeu-
tend gestiegen, gleichzeitig aber ist eine Destabilisierung der
Gesellschaft eingetreten, das Leben bringt keine Erfüllung
mehr, Menschen sind Demütigungen unterworfen, psychische
Leiden sind weit verbreitet (in der Dritten Welt auch körperliche
Leiden) und der Natur ist schwerer Schaden zugefügt worden.
Die technologische Fortentwicklung wird die Lage weiter ver-
schlimmem. Mit Sicherheit wird die Menschheit noch größere
Demütigungen erleiden und die Natur noch mehr geschädigt
werden, wahrscheinlich werden sich die gesellschaftliche Zer-
störung und die psychischen Leiden verstärken , und schließlich
könnte es selbst in den “hochentwickelten” Ländern einen An-
stieg von Krankheiten geben.

Hat das schon mal jemand von euch gelesen, oder glaubt es gelesen zu haben?

Nehmt die Frage als Auftakt zu einer kleinen Reihe hier im Blog.

Frage: Was würdet ihr machen, wenn eine Zeitung euer CC-nichtkommerzielles Foto abdruckt?

Donnerstag, den 11. Februar 2010

Mir ist in letzter Zeit was komisches passiert: Eine Zeitung hat eine Foto von mir abgedruckt. Das Foto war wie alle Inhalte hier im Blog mit der folgenden Lizenz versehen:

Creative Commons – by-nc-sa – Version 3.0

Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland

Sie dürfen:

  • das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen
  • Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen

Zu den folgenden Bedingungen:

  • Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
  • Keine kommerzielle Nutzung — Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen — Wenn Sie das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeiten oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwenden, dürfen Sie die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.

Wobei gilt:

  • Verzichtserklärung — Jede der vorgenannten Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Sie die ausdrückliche Einwilligung des Rechteinhabers dazu erhalten.
  • Sonstige Rechte — Die Lizenz hat keinerlei Einfluss auf die folgenden Rechte:
    • Die gesetzlichen Schranken des Urheberrechts und sonstigen Befugnisse zur privaten Nutzung;
    • Das Urheberpersönlichkeitsrecht des Rechteinhabers;
    • Rechte anderer Personen, entweder am Lizenzgegenstand selber oder bezüglich seiner Verwendung, zum Beispiel Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen.
  • Hinweis — Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen alle Lizenzbedingungen mitteilen, die für dieses Werk gelten. Am einfachsten ist es, an entsprechender Stelle einen Link auf diese Seite einzubinden.

Jetzt stellt sich für mich eine Frage: Darf eine Zeitung mein Foto mit obiger Lizenz so einfach abdrucken?

Zum einen ist eine Zeitung ein Wirtschaftssubjekt, welches selber das Urheberrecht berücksichtigen muss. Zum anderen kenne ich keine Bestimmung, die es Zeitungen erlaubt sich über Nutzungslizenzen hinwegzusetzen. Und drittens: Ich habe hier im Blog eine E-Mail-Adresse angegeben, die man bemühen kann, um einfach mal nachzufragen.

An die Zeitung habe ich eine E-Mail geschickt, mit der Bitte diese Lizenzverletzung zu kommentieren und eine konstruktive Lösung des Problems für die Zukunft zu finden. Bis jetzt ware ich auf Antwort. Mein Vorschlag wäre ja eine Namensnennung wie geschehen und einen Link auf die Quell-URL, auch in verkürzter Form.

Auswertung: Faire Textilien in Dresden

Dienstag, den 2. Februar 2010

Ich fasse mal eine Eindrücke zur Frage von vorletzter Woche wegen den fairen Textilien in Dresden zusammen.

  • Es gibt Leser dieses Blogs, die selber am Thema interessiert sind und zur Liste beigetragen haben. Danke Anne, dd-jazz,  randOM, Andreas, Stefan und Franz
  • Bei Google ist der Artikel je nach Suchanfrage sofort auf Platz 1 oder 2 der Suchergebnisse gerauscht. Ohne besondere Optimierung, einfach so.
  • Es gibt die Webseite http://www.sachsen-kauft-fair.de/. Leider ohne neuere Erkenntisse zum Thema Kleidung.
  • Die Besitzer der Läden scheinen nicht im WWW unterwegs zu sein. Entweder haben sie es nicht nötig ihr Thema lokal zu verfolgen oder sie wissen es schlicht nicht. Das Führen eines physischen Ladens kann aber auch völlig auslasten, so dass einfach keine Lebenszeit fürs WWW mehr bleibt.
  • Andere Blogs haben das Thema nicht aufgenommen. Eine E-Mail zum Thema hab ich wohl in der Vergangenheit verschlampt, sorry Elbnymphe! Dafür weiß ich jetzt über faire Mode bescheid. Da ein Teil der Modewelt die Zeichen der Zeit erkannt hat: http://www.ethicalfashionforum.com/. Was solchen Verbandsseiten aber fehlt, ist die Ladensuche vor Ort. Zumindest mir.
  • Je nach Auffassung wurde der entsprechende Artikel rund 100 mal abgerufen. Scheinbar sucht in Dresden kaum jemand faire Klamotten. Stimmt, sagt mein Piwik.
  • Die Geschichte mit den gefälschten Biobaumwollzertifikaten zeigt, dass überall nur Menschen am Werk sind. Vor allem scheinen die Handelstrukturen nicht für faire Preise gemacht worden zu sein. Unter Umständen ist es sogar Sinn und Zweck unseres Welthandelssystems faire Preise zu verhindern. Das wäre dann bewusster Wirtschaftskrieg, gemacht von der WTO zu Gunsten des Westens, zu Lasten der Armen.
  • Es gibt Leute, die trugen das Thema weiter ins Twitterversum. Nice.

Alles in allem ist das Ergebnis ernüchternd für eine Stadt mit 500 000+ Einwohnern. Und ich werde versuchen, mir eine feste Hose am Schillerplatz zu kaufen. Mit luftigen Leinen kann man bei – 10°C ja nicht draussen rumrennen.

FDP getroffen – Lohmeyer bellt und beleidigt

Dienstag, den 1. Dezember 2009

Soll ich mich jetzt für diese Schmiererei an der Klowand bedanken oder einfach nur den Kopf in den Sand wegen eines beleidigenden Komunalpolitikers in den Sand stecken?

So ganz recht kann ich mich nicht entscheiden, warum Johannes Lohmeyer mich so unkultiviert abbürsten will. Vielleicht hat er ja das Hanf geraucht?

Und wenn er seinen Hund mit Nachnahmen ruft kann mir das gern recht sein, aber mich mit “Janosch” runterzumachen geht gar nicht. Wahrscheinlich wurde “Lohmeyer” seltsam sozialisiert? – oder will ne längere Antwort.