Archiv des Tags ‘Königsbrücker Straße’

Vermutung: Streit um Königsbrücker Straße ist Theater

Donnerstag, den 5. November 2009

Ich vermute mal hier ganz grob.

  • Die Stadtverwaltung musste die 2-spurige Variante in die Planfeststellung geben. Laut Stadtrat.
  • Der CDU-FDP in Stadt und  Land gefällt das nicht. Zeit drängt. Verwaltung kann nix offizielles gegen 2 Spuren machen. Ausweg wird gesucht. Kann auch mit Bauernopfer sein.
  • Ausweg lautet:

    Marx (CDU) will 2-spurige Variante planfeststellen lassen. Macht das auf eigene Faust. Orosz pfeift ihn offiziell zurück, weil “Dresden-Konferenz” noch kein grünes Licht gegeben hat.

  • Ergebnis:

    2-spuriger Ausbau ist nun offiziell weiter auf Eis gelegt. CDU und FDP gewinnen Zeit und freuen sich, dass das kleine Bauernopfer Marx eh keinen Schaden nimmt. Der hat ja noch 5+ Dienstjahre vor sich.

    Hinter den Kulissen wird gefeiert, das Volk ist verwirrt.

Bilder von der Fahrraddemo heute

Freitag, den 10. Juli 2009

Wie jeden Freitag wird in Dresden ab 17 Uhr mit dem Rad für den zweispurigen Ausbau der Königsbrücker Straße demonstriert. Diesmal hab ich auch ein paar Bilder gemacht:

Das Wetter hat gerade so “gehalten”. Wir hätten alle auch furchtbar nass werden können. Warum wir nur 25 Leute waren, mag wohl an den Ferien gelegen haben.

Der Hit war ein Autofahrer der hinterhergerannt war und gefragt hat, wer denn die absichernde Polizei bezahlt. Er war sehr sauer. Ich konnte ihm nur noch zurufen, dass wir uns alle beteiligen, wie das in der Demokratie so üblich ist.

Fördermittelerpressung in Dresden

Freitag, den 5. Juni 2009

Da haben wir unsere Fachförderrichtlinien wieder. Die SZ beschreibt, wie das sächs. Verkehrsministerium durch die (willkürliche?) Anpassung von Fördersätzen einfach mal den Stadtrat aushebelt und so die Königsbrücker Str. vielleichtdoch noch 4-spurig wird.

Wenn das mal keine Demokratieverachtung ist.

Ich radel jetzt zur Fahrraddemo!

Königsbrücker Straße wird nicht zeitnah gebaut

Freitag, den 17. April 2009

Ich mutmaße jetzt mal ins Blaue hinein.

Die Königsbrücker Straße wird zwischen Stauffenbergallee und Albertplatz nicht ab 2010 gebaut, sondern (viel) später.

Wie komme ich zu dieser Behauptung? Ganz einfach. Gestern sah ich die Gleisbaustelle der DVB an der Schauburg. Mitten im Berufsverkehr wird dort unter Hochdruck Gleisbau betrieben. Die Weichen waren wohl arg strapaziert. Normalerweise macht man sowas in den Sommerferien oder fährt ganz langsam darüber hinweg, wenn eine grundlegende Sanierung absehbar ist.

Da aber die DVB nun plötzlich Hand anlegen kann es nur eines bedeuten: Die Köni wird so schnell nicht gebaut. Und die DVB wird es wohl wissen. Die sind tief in den Planungen beteiligt und werden das neuerliche Gezänk seitens der CDU satt haben. Ich kann mir vorstellen, dass da intern irgendwelche Infos zu den DVB geflossen sind, dass der politische Streit noch dauert. Schliesslich stehen ja nun 2 Varianten (“Stadtratsvariante” – 2 spurig - und “CDU-Variante” -4 spurig -)vor dem Planfeststellungsverfahren, inkl. Klagemöglichkeiten seitens der Anwohner. Und bevor den DVB dort die Weichen platzen, legen die eben Hand an.

Bleibt die Frage: Falls die Köni in 5 Jahren gebaut werden, werden die gestern und heute verlegten Weichen sicherlich wieder ersetzt. Das ist eigentlich eine Verschwendung, da die Dinger ja rund 20 Jahre Lebenszeit haben. Kann man da eigentlich den Baubürgermeister Jörn Marx von der CDU wegen Verschwendung von Kommunalmitteln (die DVB gehört ja direkt der Stadt)  belangen?

Pläne zur Königsbrücker Straße

Donnerstag, den 8. Januar 2009

Nachdem die Nachricht über die Erpressung Dresdens durch das Land Sachsen schon etwas gesackt ist, möchte ich noch Verweise (Links) auf die aktuelle Planungsvariante der Stadt nachschieben. Gefunden habe ich die Referenzen auf die Webseiten der Neustadtgrünen bei René.

Pläne:

Übrigens scheint es einen Kompromiss zwischen Stadt und Land zu geben. Autos dürfen den Gleiskörper der Tram mitbenutzen und so stehen wieder 4 Fahrspuren zur Verfügung. Wie dann die Abbiegebeziehungen geregelt werden sollen, bleibt natürlich eine kniffelige Sache.