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Dresden – Gedanken zur Albertbrücke

Dienstag, den 2. Februar 2010

Heute früh in der Straßenbahn auf der Albertbrücke kam mir folgender Gedankengang:

  • Das Land Sachsen ist pleite. Es hat ja nicht mal mehr Geld für Schulen.
  • Die Albertbrücke ist kaputt.
  • Die Waldschlößchenbrücke wird gebaut.
  • Die Waldschlößchenbrücke wird irgendwann fertig.
  • Die Albertbrücke ist dann endgültig kaputt.
  • Die Albertbrücke wird für den Straßenverkehr (alle ausser Radfahrer und Fussgänger) gesperrt.
  • Das Land Sachsen ist immer noch pleite.
  • Die Albertbrücke kann nicht saniert werden, weil das Land Sachsen keinen Zuschuss übrig hat. Schliesslich müssen ja Schulen gebaut werden.

Das Resultat: Dresden hat im Endeffekt keine neue Brücke. Die Straßenbahn hat eine Brücke weniger.

*feix*

Update: Ergänzung im ersten Satz.

Fördermittelerpressung in Dresden

Freitag, den 5. Juni 2009

Da haben wir unsere Fachförderrichtlinien wieder. Die SZ beschreibt, wie das sächs. Verkehrsministerium durch die (willkürliche?) Anpassung von Fördersätzen einfach mal den Stadtrat aushebelt und so die Königsbrücker Str. vielleichtdoch noch 4-spurig wird.

Wenn das mal keine Demokratieverachtung ist.

Ich radel jetzt zur Fahrraddemo!

Pläne zur Königsbrücker Straße

Donnerstag, den 8. Januar 2009

Nachdem die Nachricht über die Erpressung Dresdens durch das Land Sachsen schon etwas gesackt ist, möchte ich noch Verweise (Links) auf die aktuelle Planungsvariante der Stadt nachschieben. Gefunden habe ich die Referenzen auf die Webseiten der Neustadtgrünen bei René.

Pläne:

Übrigens scheint es einen Kompromiss zwischen Stadt und Land zu geben. Autos dürfen den Gleiskörper der Tram mitbenutzen und so stehen wieder 4 Fahrspuren zur Verfügung. Wie dann die Abbiegebeziehungen geregelt werden sollen, bleibt natürlich eine kniffelige Sache.

Land Sachsen knebelt Stadt Dresden beim Strassenbau

Montag, den 5. Januar 2009

Es gibt mal wieder handfesten Ärger um die Königsbrücker Straße. Die ist ja in erbärmlichen Zustand. Die Stadt Dresden hat jetzt einen Plan ausgearbeitet, um die Straße zu renovieren und an die heutigen Gegebenheiten anzupassen. Scheinbar interveniert jetzt das Wirtschaftsministerium Sachsens, weil nicht genügend Fahrspuren für Autos vorgesehen. Damit müsste Dresden die Erneuerung selber bezahlen. Das ganze Theater hat sich so auch an der Leipziger Straße abgespielt.

Zusammenfassung: Land erpresst Stadt durch Nicht-Inaussichtstellung von Fördermitteln. Gefördert wird nur das, was dem Land gefällt, sprich: Autos in Städten. Lebensqualität der Anwohner an den Einfallstrassen scheint hingegen nicht förderfähig.

Meine Meinung: Ministeriumsangehörige sollten mal für ein Jahr an “Köni” probewohnen, damit sie wirklich erleben und erfahren, welchen Bockmist ihre Fachförderrichtlinien verzapfen.

Links dazu: