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	<title>Umgebungsgedanken &#187; Lebensmittelindustrie</title>
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	<description>Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Dresden: ex-Welterbe</description>
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		<title>Dinge, die nicht zusammen passen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 20:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Taste the Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebensmittelverschwendung war in diesem Blog schon 2008 Thema. Heute beim Mittag in der Kantine hat der nette Kollege recht bewegt &#252;ber einen Beitrag (Video) des gestrigen TV-Abends berichtet. Darin wurde ein neuer Kinofilm &#252;ber die Lebensmittelverschwendung vorgestellt: Taste the Waste.

Und heute ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lebensmittelverschwendung <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/?p=720">war in diesem Blog schon 2008 Thema.</a> Heute beim Mittag in der Kantine hat der nette Kollege recht bewegt &#252;ber einen <a href="http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,3now13tjdunz9ozt~cm.asp">Beitrag</a> (<a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt---titel-thesen-temperamente/8107488_ein-dokumentarfilm-fordert--schluss-mit-der-vernich?type=null&amp;buchstabe=T">Video</a>) des gestrigen TV-Abends berichtet. Darin wurde ein neuer Kinofilm &#252;ber die Lebensmittelverschwendung vorgestellt: <a href="http://www.tastethewaste.com/">Taste the Waste</a>.</p>
<p>Und heute abend <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag129344_res-.html">sendete die Tagesschau wieder Bilder von hungernden Kindern</a>.</p>
<p>Ich f&#252;r meinen Teil tue aktiv etwas gegen die Verschwendung: Ich kaufe relativ h&#228;ufig auch mal eine M&#246;hre oder eine Fenchelknolle, die nicht mehr superfrisch ist und deshalb reduziert in der Angebotskiste liegt. Zum Risotto geht das Gem&#252;se hervorragend.</p>
<p>Heute auf dem Radweg nach Hause habe ich ein wenig dar&#252;ber nachgedacht, warum wir uns diese Verschwendung &#252;berhaupt leisten. Hier ein paar Gedanken:</p>
<ul>
<li>Unwissen &#252;ber Verschwendung und deshalb keine Reflektion</li>
<li>billige Lebensmittel
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img title="billige lebensmittel" src="http://www.situations-bericht.de/detail2011/2011%20-%20Gr13-5%20Kopie.jpg" alt="" width="550" height="390" /><p class="wp-caption-text">via: http://www.situations-bericht.de/index.asp?seite=1&amp;kapitel=3</p></div>
<p>&nbsp;</li>
<li>geringe Wertsch&#228;tzung von Lebensmitteln, da sie st&#228;ndig ohne M&#252;he gekauft werden k&#246;nnen, unabh&#228;ngig von Jahreszeiten oder &#228;hnlichem</li>
<li>niedrige Verankerung der Nahrungsmittelproduktion in der Bev&#246;lkerung (d.h. es arbeiten wenig Leute, im Verh&#228;ltnis zu fr&#252;her, mit Lebensmitteln)</li>
<li>Lebensmittel sind Handelsware und Handel ist Gesch&#228;ft. Da z&#228;hlt nur Rendite.</li>
<li>Werbung</li>
<li>kaum ausgepr&#228;gte Esskultur (viel vorgefertigtes Zeugs)</li>
</ul>
<p>Zu diesen Punkten passt auch ein Erlebnis, welches mir letztens im Schillergarten wiederfahren ist. Wir sind dort ausw&#228;rts im Biergarten Mittag essen gewesen und das Essen war grauenhaft. Alles drehte sich rund ums Fleisch, die vegetarischen Kartoffelecken mit Quark waren nicht gerade knackig frisch. Einzig das Eis als Nachtisch war eine gewisse Entsch&#228;digung f&#252;r das schlechte Angebot dort im Selbstbedienungsbereich. Ich hatte gar nicht erst die Wahl qualitativ zu essen.</p>
<p>Aber warum ist das nun alles so? Nun man bekommt, was man verlangt oder bezahlt. Und dann reden wir vielleicht zu wenig &#252;ber die Lebensmittel. Sie sind ja etwas beil&#228;ufiges. Zum anderen informiert der Handel auch nicht von selbst &#252;ber die Zust&#228;nde am Ort der Lebensmittelproduktion. Zum Beispiel sind Biograpefruit aus Israel zwar bio, aber ansonsten &#246;kologischer Unsinn da die Isralies den Jordan leerpumpen. Das bringt uns zum billigen Transport, billiges &#214;l karrt das Zeugs eben &#252;berall hin. Kontrollverlust durch das Sterben von kleinen H&#228;ndlern und ihren Zulieferern sind sicher auch ein Thema.</p>
<p>Naja, hoffen wir auf intelligentere Zeiten.</p>
<p>Noch etwas: H&#228;tten wir ein funktionierende Weltordnung, w&#252;rden die Somalier sich nicht mit den westlichen Waffen &#252;bern Haufen schiessen, westliche Fischer dort die Gew&#228;sser nicht leergefischt haben und die Leute genug Ausbildung f&#252;r das Meistern von Krisen haben. Ob die dortige D&#252;rre durch unsere CO²-Emissionen beg&#252;nstigt sind oder nicht, ist letztlich egal, da die Leute dort schon immer Nomaden waren, bis irgendjemand dort sowas wie Staatsgrenzen errichtet hat. Das Hinschaffen von Lebenmitteln als Notration l&#246;st dort auch keine langfristigen Probleme. Und das mit dem Milit&#228;r dort ging schon mal geh&#246;rig schief. Das scheint eine ganz sch&#246;n verfahrene Situation zu sein.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/?flattrss_redirect&amp;id=2556&amp;md5=f937609f74f0c946f95fd3bae0fa5731" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://umgebungsgedanken.momocat.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaft ohne Wechselwirkungen und Ackerland pro Kopf halbiert</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/10/22/wissenschaft-wechselwirkung-ackerland-pro-kopf/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 18:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Landraub
Zuerst die einfache Tatsache: Es gibt ja den globalen Trend, dass Firmen in anderen L&#228;ndern Fl&#228;chen pachten und dann den dortigen Boden f&#252;r ihre eigene Lebensmittelproduktion gnadenlos ausbeuten. Und dazu gab es einen Podcast bei SWR2 Wissen:
Ackerland, jahrzehntelang von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Landraub</h3>
<p>Zuerst die einfache Tatsache: Es gibt ja den globalen Trend, dass Firmen in anderen L&#228;ndern Fl&#228;chen pachten und dann den dortigen Boden f&#252;r ihre eigene Lebensmittelproduktion gnadenlos ausbeuten. Und dazu gab es einen <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=5309498/12r18g2/index.html">Podcast</a> bei SWR2 Wissen:</p>
<blockquote><p>Ackerland, jahrzehntelang von Investoren kaum beachtet, gilt pl&#246;tzlich als hochprofitable Anlage in einer Welt, die im Jahr 2050 rund neun Milliarden Menschen ern&#228;hren muss. Weltweit nehmen die landwirtschaftlich nutzbaren Fl&#228;chen ab: Sie werden &#252;bernutzt, erodieren und versalzen; sie versteppen infolge des Klimawandels oder werden zugebaut. <strong>In den letzten 20 Jahren haben sich so die weltweit verf&#252;gbaren Agrarfl&#228;chen pro Kopf halbiert</strong>; und neue „gr&#252;ne Revolutionen“, die – wie in den 70er Jahren – Ertr&#228;ge steigern k&#246;nnten, sind nicht zu erwarten. Keine guten Aussichten f&#252;r L&#228;nder, die selbst zu wenig Nahrung f&#252;r den eigenen Bedarf produzieren – wie z.B. die arabischen Staaten, Israel, S&#252;dkorea, Japan und China.</p>
<p>(<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=5309500/property=download/nid=660374/oybciu/swr2-wissen-20091006.pdf">Quelle</a>)</p></blockquote>
<h3>Wechselwirkungen</h3>
<blockquote><p>So haben fast alle anderen Probleme einen Einfluss auf den Klimawandel. Beispielsweise gef&#228;hrde der Phosphoreintrag in die Weltmeere deren F&#228;higkeit, das Haupttreib­hausgas Kohlendioxid zu absorbieren. Was diese <strong>Wechselwirkungen </strong>betrifft, st&#252;nde die Forschung „vollkommen am Anfang“, sagt Hans Joachim Schellnhuber. „Wir fangen an, die komplexen <strong>Interdependenzen </strong>zu begreifen, doch bisher findet niemand wirklichen Zugang.“</p>
<p>(<a href="http://www.freitag.de/wissen/0943-wachstum-grenzen-club-of-rome-klimawandel">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Und jetzt extrapolieren wir das mal pi mal Daumen auf die gesamte Wissenschaft inkl. den Sozialwissenschaften. Und was lernen wir? Wir kennen vielleicht viele kleine Details, haben aber keinen Plan wie Gesamtsysteme funktionieren. Diese verdammten Wechselwirkungen sind halt &#252;berall und auch nicht immer offensichtlich.</p>
<p>Und das sagt eine Spezies, die einen ganzen Planeten umgestaltet. Am Ende wissen die Menschen noch nicht mal, wann sie ihren Planeten irreversibel besch&#228;digt haben. Und genau das macht mir Angst.</p>
<p>Der einige L&#246;sungsansatz der mir dazu einf&#228;llt: K.I.S.S. Keep it stupid simple(r).</p>
<p>Dieses Blog hat &#252;brigens eine <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/category/ruckkopplung/">Kategorie &#8220;R&#252;ckkopplung&#8221;</a>. Da sammle ich alles, was irgendwie mit Wechselwirkungen zu tun hat.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mark Bittman: What&#8217;s wrong with what we eat</title>
		<link>http://umgebungsgedanken.momocat.de/2008/05/29/mark-bittman-whats-wrong-with-what-we-eat/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 09:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
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Quelle: http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/263

Horst, haben wir sowas auch in Deutsch?

Das best&#228;tigt mein Gef&#252;hl, dass wir vor 100 Jahren regionaler lebten, als heute. Naja..damals vermietete man auch noch ein und das selbe Bett an 2-3 Personen. Ja, so arm waren damals die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--cut and paste--><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="432" height="285" id="VE_Player" align="middle"><param name="movie" value="http://static.videoegg.com/ted2/flash/loader.swf"></param><param NAME="FlashVars" VALUE="bgColor=FFFFFF&#038;file=http://static.videoegg.com/ted/movies/MarkBittman_2007P_high.flv&#038;autoPlay=false&#038;fullscreenURL=http://static.videoegg.com/ted/flash/fullscreen.html&#038;forcePlay=false&#038;logo=&#038;allowFullscreen=true"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"></param><param name="scale" value="noscale"></param><param name="wmode" value="window"><embed src="http://static.videoegg.com/ted2/flash/loader.swf" FlashVars="bgColor=FFFFFF&#038;file=http://static.videoegg.com/ted/movies/MarkBittman_2007P_high.flv&#038;autoPlay=false&#038;fullscreenURL=http://static.videoegg.com/ted/flash/fullscreen.html&#038;forcePlay=false&#038;logo=&#038;allowFullscreen=true" quality="high" allowScriptAccess="always" bgcolor="#FFFFFF" scale="noscale" wmode="window" width="432" height="285" name="VE_Player" align="middle" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></param></object></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/263">http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/263</a></p>
<p><a href="http://www.leben-ohne-diaet.de/blog/">Horst</a>, haben wir sowas auch in Deutsch?</p>
<p>Das best&#228;tigt mein Gef&#252;hl, dass wir vor 100 Jahren regionaler lebten, als heute. Naja..damals vermietete man auch noch ein und das selbe Bett an 2-3 Personen. Ja, so arm waren damals die &#196;rmsten (in der Stadt), die hatten nicht mal geug Geld f&#252;r ein Bett.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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