Aufmerksamkeit durch Nachbarlandsteil der SZ ohne URL
Yikes! Ein Traum. Wenn man ihn bräuchte. Also aufm Land, bis zum P+R.
Wer Wasser- oder Bierkästen transportieren will, soll wegen mir mit Handwagen zum Tante-Emma-Laden ums Eck gehen. Die können dann auch per Elektrolieferwagen angeliefert werden.
Ich weiß, Strom kommt nicht nur aus der Steckdose.
Vielleicht stand es ja schon in der Zeitung. Falls nicht, man kann das Elektroauto Citysax nun auch kaufen. Die Serienfertigung lief Anfang September an und das Auto wird in Dresden Weixdorf gebaut. Besser umgebaut: Der Hersteller kauft ein Benzinfahrzeug und baut es um. E-Motor aus Deutschland, Batterien aus China, Steuerung ist selbstgemacht.
Ich bin sogar ne Runde um den Block mit dem Auto gefahren. Das Besondere ist, das Auto hat seine Gangschaltung behalten. Man fährt im 2. Gang an und den Rest fährt man dann im 3. Gang.
Wie so alle E-Kfz ist das Auto recht teuer (zw. 35 000 € bis 39 000 €) und daher eher für Flottenbetreiber oder Entusiasten geeignet.
Das folgende Video hab ich auf Youtube gefunden:
Hier ein paar Bilder von mir:
Kein Citysax , dieser Trabi war hier schon mal Gast
Vor ein paar Tagen hatte ich eine Veranstaltung angekündigt, in der gefragt wurde, ob Dresden ein neues Verkehrskonzpt braucht.
Gäste: Prof. Dr. Udo Becker
Lehrstuhl für Verkehrsökologie, Technische Universität Dresden
Gerhard Ritscher
Stadtverwaltung Dresden, ehemals Leiter der Hauptabteilung Mobilität
Jan Bleis
Dresdner Verkehrsbetriebe AG
Michael Haase
Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC)
Moderation: Stephan Kühn
Verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Stadtratsfraktion
Ich war so frei und habe Video und Ton laienhaft mitgeschnitten. Beim Video fehlt rund eine Minute, als ich die Speicherkarte wechseln musste. Ebenso war es meiner Kamera wohl etwas zu dunkel, so dass ein Pumpen zu erkennen ist. Den zweiten Teil des Videos musste ich leider als Briefmarkenvideo aufnehmen, weil meine zweite Speicherkarte leider sehr klein ist. Ein Stativ stand mit leider auch nicht zur Verfügung.
Der Ton der Audioaufnahme ist an sich ganz in Ordnung, vielleicht etwas verrauscht und ein Tick zu leise. Die Fragen der Gäste hört man nur im Video.
Die Aufnahmen
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Leider habe ich mir keine Notizen gemacht. Aber generell kann man sagen: Die Verkehrsplanung in Dresden bis heute hat den Autofahrern am meisten gebracht. Die Infrastruktur ist für den MIV mit viel Geld ausgebaut worden, was uns irgendwann teuer zu stehen kommt. Herr Ritscher sprach davon, dass neue Straßen erstmal billig im Unterhalt sind, nur wenn sie alt werden richtig teuer werden können. Die DVB leidet unter maroden Gleisen und wird seit 3 Jahren wieder langsamer und würde gern bauen, kann aber nicht, weil es keinen Planungskonsens gibt. Oftmals auch politische Blockade. Der Boulevard an der Kesselsdorfer Straße war auch Thema. Der Radverkehr wird massivst vernachlässigt in Dresden. Wo andere Städt mehrere Radverkehrsbeauftragte haben, hat Dresden gar keinen (mit einer vollen Stelle).
Letztlich muss für die Zukunft die Planung hin zur Mobilitätsstrategie und deren Umsetzung gehen. Downsizing ist notwendig, damit wir Mobiltät bezahlen können.
Übrigens war ein Redakteur der SZ auch vor Ort. Mal sehen, was da so noch kommt. Insgesamt war die Veranstaltung sehr interessant. Wenn jemand eine Inhaltsangabe machen will, nur zu.
Vom 16.-22.9.2009 findet die Europäische Mobilitätswoche statt. Das ist gerade jetzt. Und wie zu erwarten ist Dresden nicht dabei. Das ist ja auch kein Wunder, schliesslich gilt es als modern zu Großveranstaltungen, hier die Stadioneröffnung des neuen Rudolf-Harbig-Stadions, mit dem Auto anzureisen und Grünflächen rücksichtslos zuzuparken. Dass wir zufällig eine Verkehrswissenschaftliche Fakultät in der Stadt haben, scheint niemanden zu interessieren.
Wie dem auch sei, findet morgen abend eine interessante Veranstaltung statt:
Beim Lesen des Artikels “Immer im Visir” in der gedruckten Technology Review hatte ich eine grauenvolle Idee, wie wir Terroristen zu überwachen sind.
Aber zuerst den aktuellen Stand zur Idee:
Wir haben RFID.
Wir haben Mobiltelefone, auch mit Near-Field-Funk (ähnlich RFID).
Wir haben Smartphones mit dicken Datenübertragungskanälen.
Wir haben GPS in Mobilgeräten.
Es gibt software defined radio.
Manche wollen die Bevölkerung überwachen.
Was liegt also näher, den Leuten ein RFID-Tag irgendwo unterzujubeln (z.B. in die Schuhsole, auf die Bierflasche) und überall RFID-Reader zu vergraben verstecken? Damit liesse sich die Bevölkerung doch ganz potent verfolgen und überwachen. Das wäre jedoch teuer und aufwändig. Warum lässt man das nicht gleich die zu Überwachenden selber machen?
Jetzt kommt aber die eigentliche Idee
Wir bauen RFID-Reader einfach unbemerkt in die Mobil- und Smartphones ein. Und dann rufen einfach alle Geräte in regelmäßigen Abständen alle umliegenden RFIDs ab und übermitteln diese Info über einen dunklen Kanal zu den “Bösen” (z.B. Staat, Geheimdienst, you name it).
Damit erreichen wir:
Es muss kein RFID-Leser mehr aufgebaut werden. Die Leute tragen ihn überall mit sich herum.
Es gibt mit der nächsten Mobiltelefon-Generation überall RFID-Leser, manche sogar mit GPS.
Damit das mal klar wird: Sobald man ein einziges RFID-Tag (unbewusst) mit sich rumträgt und von anderen Menschen umgeben ist, wird man potentiell ortbar.
Was hilft dagegen:
Selber garantiert kein RFID-Tag mit sich herumtragen. Achtung: “Gechippte” Hunde/Haustiere tragen einen. Und irgendwann kommt sicher die Pflicht seine Haustiere zu “chippen”. Kann man RFID in Zahnkronen einbauen?
Anderen Menschen nur begegnen, wenn deren Akku aus ihrem Mobiltelefon herausgenommen ist.
Ein fetter EMP, der aber auch alles andere zerlegt.
So…nun aber genug Paranoia geschoben, und das zum Sonntag morgen.
Zum Abschluss noch ein konstruiertes Beispiel:
Es läuft ein Typ mit seinem iPhone 5.0 (hat RFID-Reader eingebaut) durch die Fussgängerzone. Da sitzen ein paar Penner mit ihren Hunden. Zwei Minuten später rückt das Ordnungsamt an, und vertreibt die Penner, weil die dort “stören”. Das Ordnungsamt wurde automatisch über folgende Infokette auf die Penner aufmerksam: RFID im Penner-Hund -> iPhone 5.0 -> Upload ins Datennetz -> ortsbezogene Personenfilterung der Polizei/Kommune -> Kurzmitteilung aufs Gerät des nächsten Ordnungsamtsmitarbeiters. Und das alles ohne Kameras, die man als Mensch in der Regel noch sieht.