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Epic-Dresden-Fail: Auf dem Feldweg zur Luxusbrücke

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Sorry, ich kann mir die Benutzung des epic-fail-memes einfach nicht Verkneifen.

Heute morgen las ich in der Tageszeitung, dass Dresden kein Geld hat, um vorhandene Straßen zu sanieren. Es reicht gerade noch so, um alte Straßen zu flicken. Und wer selber von euch flickt, weiss, dass jeder Flicken irgendwann auch abnutzt und Flickwerk nicht ordentlich hält. Ich jedenfalls beneide keinen kaputten Stossdämpfer, der auf dem Weg zur Waldschlößchenbrücke “bricht”.

Gerhard Ritscher hat genau diesen Fall vorausgesagt. Und Udo Becker sprach diesen Fall glaub auch schon mal an.

Was mich wirklich traurig macht: Zukünftige Generationen werden von den jetzigen Autodikatoren in Generationenhaft genommen, weil sie deren Folgen wegräumen/verringern muss. Wenn die ADACDU im Rollstuhl sitzt, müssen deren Enkel mit ihren Steuern die Autobahnen finanzieren. Damit meine ich nicht die Bundesautobahnen, sondern schlicht überdimensionierte Verkehrsprojekte von heute und den letzten 20 Jahren, die im Osten Deutschlands reichlich entstanden sind.

Und für unsere Demokratiesachverständigen gibt es da gleich die passende Zeichnung dazu:

Quelle: web.de, Originalbild

Stadtplanung in Berlin

Montag, den 8. Februar 2010

Zugegeben, der Titel ist nicht sehr originell, aber ich hab die Metadaten zum Film von letztem Sommer verloren. Ich denke aber, dass der Film gut zum gestrigen Videobeitrag passt.

Es geht aber im wesentlichen um Stadtplanung, Gentrifizierung und Berlin Tempelhof. Es sind aber genug Allgemeinplätze drin, um auch sonst interessant zu sein. Interessant finde ich die Frage, inwiefern man im Jetzt an Umgebungsentwicklung/-gestaltung teilhaben kann, ohne das leidige Thema Geld in den Vordergrund zu rücken. Es wäre ja ein beschämendes Resumé, wenn unsere Gesellschaftssystem Leute ohne Geld systematisch ausschliesst.

Nachtrag: Ich habe die Seite zur Sendung gefunden: Stadtpiraten. Welche Rolle spielen da eigentlich die brennenden Autos?

Nachhaltige Stadtentwicklung

Sonntag, den 7. Februar 2010

Durch Zufall habe ich folgendes Video gerade noch so befreien können:

Mit offenen Karten: Nachhaltige Stadtentwicklung from momo cat on Vimeo.

Kopenhagener Kenntnisnahme als persöhnliche Chance

Samstag, den 19. Dezember 2009

So…die Nachrichten tragen die Kunde breit. In Kopenhagen waren nur Versager unterwegs und haben nix erreicht.

Ich meine, das war ja klar und musste so kommen. Das Problem ist zu komplex, zu viele Interessen stehen sich stur gegenüber.

Aber ich will das Positive an der Sache sehen. Wenn “top-down”-Verfahren nicht gehen, muss die Lösung eben “bottom-up”, von unten, sein. Das heisst, wir als Individuen machen so weiter so bisher. Jeder versucht und tut was er kann, in seinem übersichtlichen Rahmen. Je mehr Leute man von der Nachhaltigkeitsidee angesteckt werden und den Ernst der Lage begreifen, desto größer wird das Momentum. Und am Ende retten wir unsere Erde am Boden der Tatsachen, dezentral. Ganz im Sinne der Natur.

Also, weitermachen!

Vielleicht entwickelt sich auch so die Wahrnehmung von der persöhnlichen über die gemeinschaftliche bis zur globalen Wahrnehmung weiter und verhaftet sich dauerhaft in den Köpfen ihrer Träger.

So…das war die gute Nachricht zum Tage. Selber anfangen, Mitsteiter suchen und die Regionen “heilen”. Dann wird das ganze Klimagesabbel auch ein gutes Ende nehmen.

Haustierfreunde aufgepasst!

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

Kennt ihr den ökologischen Fußabdruck eines Hundes? Nein? Mal schauen was die Medien so schreiben:

Resümee der Autoren: Ein Hund in der Größe eines Spaniels benötigt fürs Fressen demnach eine Fläche von 0,84 Hektar, gleich 1,1 Hektar sind es bei einem Deutschen Schäferhund. Im Vergleich dazu bedarf ein großer Geländewagen nur 55,1 Gigajoule an Energie. Darin inkludiert ist die Energie, die nötig ist, um das Fahrzeug zu bauen und zu betanken.

Ein Hektar Land kann im Jahr aber 135 Gigajoule an Energie liefern. Somit beträgt der Öko-Abdruck eines Geländewagens 0,41 Hektar jährlich – viel weniger als ein mittelgroßer Hund braucht.

Hier noch ein bisschen Kontext:

Falls jemand diesen Beitrag hier zu verbissen sieht, dann kann er/sie ja gern ne Runde spazieren gehen. :mrgreen: