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	<title>Umgebungsgedanken &#187; Sparsamkeit</title>
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	<description>Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Dresden: ex-Welterbe</description>
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		<title>Weltspartag</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 04:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sparsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspartag]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum heutigen Weltspartag, sollten wir uns daran erinnern, dass wir genug Natur aufsparen sollten, damit genug Zinsen zum Verleben da sind. Sonst wird es nix mit Nachhaltigkeit.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum heutigen Weltspartag, sollten wir uns daran erinnern, dass wir genug Natur aufsparen sollten, damit genug Zinsen zum Verleben da sind. Sonst wird es nix mit Nachhaltigkeit.</p>
<div id="attachment_1849" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/wp-content/uploads/2009/10/natur_spartag.jpg"><img class="size-medium wp-image-1849" title="natur_spartag" src="http://umgebungsgedanken.momocat.de/wp-content/uploads/2009/10/natur_spartag-450x300.jpg" alt="Zschonergrund" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Zschonergrund</p></div>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ist Verzicht das Gebot der Stunde?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 09:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Rückkopplung]]></category>
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		<category><![CDATA[Textilien]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Leser haben den ein oder anderen Unterton in den letzten Wochen sicher schon wahrgenommen. Heute stelle ich die Frage direkt, unter anderem weil ich zwei Verweise in die klassischen Medien habe.

	Die taz schreibt &#252;ber Askese.
	Die Basler Zeitung fragt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Leser haben den ein oder anderen Unterton in den letzten Wochen sicher schon wahrgenommen. Heute stelle ich die Frage direkt, unter anderem weil ich zwei Verweise in die klassischen Medien habe.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/verweigere-dich-durch-disziplin/">Die taz schreibt &#252;ber Askese.</a></li>
<li><a href="http://bazonline.ch/Steckt-Kinderarbeit-in-Schweizer-Schoggihasen/story/15810067">Die Basler Zeitung fragt nach Kinderarbeit in Schoko-oster-hasen.</a></li>
</ul>
<p>In beiden Artikeln wird mehr oder weniger deutlich, dass Verzicht von &#252;berfl&#252;ssigen oder fragw&#252;rdigen Produkten durchaus angebracht wird. Die taz schreibt sogar:</p>
<blockquote><p><em>Jetzt ist nicht nur das Vertrauen in die Banken geschwunden, sondern auch das Vertrauen in den Markt als Maschine, der man beruhigt die Moralproduktion &#252;berlassen kann. Es ist also an der Zeit, diese wieder selbst zu &#252;bernehmen, sie zu internalisieren, sie in den Einzelnen zu verlegen.</em></p></blockquote>
<p>Dieses Zitat ist durchaus bemerkenswert. Wenden wir es mal auf die Textilbranche an. Seit dem ich &#252;ber die schlechten Bedingungen in der Textilbranche (miese Bezahlung von Baumwolle, Bollgard und Kinderarbeit) wei&#223;, gehe ich noch weniger gern Klamotten kaufen. Denkbar w&#228;re sogar, dass ein Skandal, der nur  einen einzelnen gro&#223;en Verk&#228;ufer/H&#228;ndler/Hersteller betrifft, die ganze Branche in Misskredit bringt. Als aufmerksamer und bisher vertrauensseliger Mensch stehe ich nun wieder im Laden und frage:</p>
<ul>
<li>Wurde die Baumwolle fair bezahlt?</li>
<li>Haben Kinder mitgearbeitet?</li>
<li>Kann ich diese Textilie mit ruhigen Gewissen kaufen?</li>
</ul>
<p>In der Regel sind die Fachverk&#228;uferInnen damit dann v&#246;llig &#252;berfordert. &#8220;Fr&#252;her&#8221; hat niemand solch globalen Fragen nach Moral und Ethik gestellt (Vertrauen in den Markt). Und heute schaffen es die wenigsten Firmen sich dieser Herausforderung zu stellen.</p>
<p>Betrachten wir die Sache mal l&#228;ngerfristig. Tausch, Handel und M&#228;rkte waren schon immer eine Vertrauenssache und erleichterten das &#220;berleben. Irgendwann war so viel &#220;berfluss vorhanden, dass das Angebot gr&#246;&#223;er als notwendig war. Und dann werden wohl die ersten Unternehmer ausgeschert sein (oder eher?) und haben das Angebot mit &#8220;b&#246;sen&#8221; Produkten bereichert, um sich selbst mit gr&#246;&#223;eren Marktanteilen zu bereichern. Diese Prozesse werden sich wahrscheinlich immer wieder abgespielt haben und finden heute ihren H&#246;hepunkt. Keiner mag sich mehr auf den anderen verlassen, Geld(-ersparnisse) werden wichtiger als alles andere. Gesch&#228;ftsmoral ist eigentlich fast keine mehr vorhanden.</p>
<h3>Wie reagiert man in diesen Situationen?</h3>
<p>Setzt man voraus, dass das Geld-ausgeben eine Wirkung hat, dann gibt man sein Geld eben dort aus, wo man keinen Schaden anrichtet. Das w&#228;re dann eine Konsummelange die folgende Attribute hat:</p>
<ul>
<li>vorwiegend lokal</li>
<li>&#8220;bio&#8221;</li>
<li>fair</li>
<li>verzichtsorientiert</li>
</ul>
<p>Versteht mich nicht falsch, es soll keiner nakt herumlaufen oder hungern. Sondern es geht eben darum funktional langlebige Produkte zu kaufen, damit die Naturressourcen f&#252;r sich selbst da sein k&#246;nnen und nicht nur f&#252;r den Menschen. Aufs Essen bezogen hie&#223;e das: viel weniger Fleisch futtern, viel mehr vegetarisch essen. Im Bezug auf den Schweizer Schoggihasen hiese das: Finger weg, M&#246;hre knabbern. Das sorgt im Endeffekt daf&#252;r, dass im Kakaoursprungsland weniger Kakao gekauft wird und es den Leuten dort wahrscheinlich noch schlechter geht. M&#246;chte man diesen Effekt begrenzen, so verzichtet man eben nicht ganz auf die Schokolade, sondern kauft eben fair-trade.</p>
<p>Alternativ kann man versuchen, sich von Liebe und Luft zu ern&#228;hren.</p>
<p>Schl&#228;gt dies fehl, kann man es auch den indischen Askesemeistern gleichtun, die sich von einem Minimum ern&#228;hren und den ganzen Tag im Schneidersitz vor sich hinmeditieren. (Vorsicht: Klischee!)</p>
<h3>Welchen Nutzen hat mein ver&#228;ndertes Verhalten?</h3>
<p>Zusammenfassend w&#252;rde ich es so formulieren: Gibt man weniger Geld f&#252;r viel schlechte Qualit&#228;t aus, bleibt mehr Geld f&#252;r weniger gute Qualit&#228;t &#252;brig. Damit wird auch das Spannungsfeld deutlich, in denen sich Konsum-Plattformen wie <a href="http://utopia.de/">Utopia.de</a> oder <a href="http://www.bringmirbio.de/">bringmirbio.de</a> bewegen. Vielleicht reicht es auch aus, <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2007/04/24/zukunft-teilen-nur-wie/">weniger zu arbeiten</a>, damit:</p>
<ul>
<li>man wieder selber mehr wesentliche(?) Dinge erledigen kann,</li>
<li>anderen Raum zum Arbeiten gibt,</li>
<li>zu sich selbst und damit</li>
<li>zu einer gesunden Gesamtheit finden kann.</li>
</ul>
<p>Abschliessend kann ich euch noch eine kleine Andeutung zum Thema &#8220;Gesch&#228;ftsmoral&#8221; bieten. Ich schreibe ja nicht alle Dinge meines Privatlebens hier sofort ins Blog. Aber letztens gab es warf ein sehr freudiges Ereignis seinen Schatten voraus, was durch sehr seltsame Ansichten von Dritten gegen&#252;ber Geld zunichte gemacht wird. Reto d&#252;rft jetzt vielleicht schon wissen was ich meine. Wenn dieses kleine Kapitel abgeschlosssen ist, dann habe ich eine richtig sch&#246;ne Geschichte.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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