Bilder von der Fahrraddemo heute

Wie jeden Freitag wird in Dresden ab 17 Uhr mit dem Rad für den zweispurigen Ausbau der Königsbrücker Straße demonstriert. Diesmal hab ich auch ein paar Bilder gemacht:

Das Wetter hat gerade so „gehalten“. Wir hätten alle auch furchtbar nass werden können. Warum wir nur 25 Leute waren, mag wohl an den Ferien gelegen haben.

Der Hit war ein Autofahrer der hinterhergerannt war und gefragt hat, wer denn die absichernde Polizei bezahlt. Er war sehr sauer. Ich konnte ihm nur noch zurufen, dass wir uns alle beteiligen, wie das in der Demokratie so üblich ist.

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10 Kommentare zu Bilder von der Fahrraddemo heute

  1. Robert sagt:

    Hi,

    die Polizisten sind Angestellt des Staats. Sie werden nicht mal schnell eben von einer Zeitarbeitsfirma gebucht oder für einen solchen Job freischaffende Mitarbeitet beauftragt.

    Die Leute sind so oder so im Dienst. Was vielleicht an Kosten entstehen könnte, sind Überstunden, Wochenendeinsätze etc. Sonst müssten die extra Aufwände gleich bleiben.

    Warum gefährdet der Autofahrer den Verkehr?

    R@b.ert

  2. Jane sagt:

    Oh jeh, leider hatte ich die letzten Freitage immer Spätdienst, sonst wär ich auch mal mitgeradelt. Vielleicht sollte man die Aktion auf einen Samstag legen, da haben mehr Leute Zeit und sie sind entspannter?

  3. Pingback: Böse Wolken zur 8. Fahrraddemo » Dresden, Königsbrücker Straße

  4. @Jane: Ich denke, sonnabends kann man nicht automatisch mit mehr Leuten rechnen (Freizeit, Einkaufen, Wegfahren etc.). Ich weiss, dass dieser Termin schon ein Kompromiss und nicht für jeden optimal ist, aber das wird bei jedem Termin so sein. Auch ist der Freitag schon „etabliert“. Ich will mir nicht ausmalen, was es für ein Aufwand wäre, das umzuorganisieren (bin so schon völlig am rudern). Und zum Schluss würden immer noch jeden Freitag, 17 Uhr 15 Leute an der Schauburg stehen und sich sehr wundern.

    Also: einfach den Demotermin weitersagen. An alle, die man kennt. Und dann wird das schon.

    k.

  5. Daniel sagt:

    Mhhhh – vor den Augen der demobewachenden Polizei werden mit einem mal weder Fusswege benutzt noch rote Ampeln ignoriert.

    schon komisch

    Ahoi D.

  6. @Daniel: Ja, das ist ja der Sinn der Polizeiekorte: ohne kann man sich mit dem Fahrrad nicht auf die Königsbrücker trauen, ohne um sein Leben zu fürchten. Die Autofahrer rasten jedesmal aus, wenn ich das versuche. Oder sie überholen wenigstens halsbrecherisch eng.
    Und das mit den roten Ampeln: du warst wohl nicht dabei? Die Polizei sperrt die Kreuzung und wir fahren drüber. Ampelfarben spielen bei Demos eher keine Rolle. Völlig legal übrigens.
    k.

    • Stephan sagt:

      Er meinte es anders Konrad: Wir sind brav wie die Lämmchen gefahren und haben den üblichen Radfahrerwahnsinn unterlassen.

      Obwohl…hab ich nicht gemacht. Ich bin auf dem Fussweg in falscher Richtung zur Demo am Polizeiauto vorbeigefahren. Ich hatte auch den Eindruck, dass ein Polizist mich schon fragen wollte, warum ich völlig flasch fahre, es sich dann aber doch anders überlegt hatte.

  7. Jane sagt:

    Na, da könnt ich ja jetzt ein paar Schinken vom Stapel lassen. Ich bin ja seid Neuestem wieder beides: Fußgänger und Radfahrer. Autofahrer verhalten sich des Öfteren beidem gegenüber ziemlich rücksichtslos. Zum Beispiel wird beim Rechtsabbiegen schon fast chronisch davon ausgegangen, dass man gegenüber Fußgängern, die grün haben, eben Vorfahrt hat. Gegenüber Radfahrern wird permanent die rechts-vor-links-Vorfahrtsregel ignoriert. Radfahrer, die es wagen, auf der Rothenburger zwischen den Schienen eines Gleisbettes zu fahren, statt sich mit dem 50-cm-Streifen zwischen Gleisbett und parkenden Autos zu begnügen, werden mit Dauerhupe und wüstem Geschimpf fast in den Sturz getrieben.

    Ähnliches kann man allerdings auch von vielen Radlern berichten, die eben meinen, mit 20 Sachen über 1,50 breite Fußwege brettern zu müssen, egal, ob die vorne eine schlecht einsehbare Biegung ums Haus machen – wenn da grade ne Omi läuft, hat se eben Pech gehabt. In Haltestellenbereichen wird schon grundsätzlich nicht angehalten oder wenigstens langsam gefahren, das wäre das Mindeste, WENN man schon den Fußweg benutzt. Vom Rechtshaltegebot und diversen anderen Verkehrsregeln, die selbstverständlich auch für Radfahrer gelten, haben viele von denen anscheinend noch nie was gehört. Da wird auf Straßenradwegen gegen die Fahrtrichtung der Autos gefahren, Rechts vor links ignoriert und mit Kind aufm Gepäckträger auf dem Fußweg Schumi auf dem Nürburgring kopiert.

  8. Pingback: Fahrraddemo auch in den Ferien auf der Köni unterwegs | Die Neustadt

  9. Chrisss sagt:

    Hallo findet die Fahrraddemo zurzeit immernoch statt. wenn dann könnte man die ja mit der Critical Mass verbinden : https://www.facebook.com/pages/Critical-Mass-Dresden/592122137520870?fref=ts

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