Zugegeben, der Titel ist nicht sehr originell, aber ich hab die Metadaten zum Film von letztem Sommer verloren. Ich denke aber, dass der Film gut zum gestrigen Videobeitrag passt.
Es geht aber im wesentlichen um Stadtplanung, Gentrifizierung und Berlin Tempelhof. Es sind aber genug Allgemeinplätze drin, um auch sonst interessant zu sein. Interessant finde ich die Frage, inwiefern man im Jetzt an Umgebungsentwicklung/-gestaltung teilhaben kann, ohne das leidige Thema Geld in den Vordergrund zu rücken. Es wäre ja ein beschämendes Resumé, wenn unsere Gesellschaftssystem Leute ohne Geld systematisch ausschliesst.
Nachtrag: Ich habe die Seite zur Sendung gefunden: Stadtpiraten. Welche Rolle spielen da eigentlich die brennenden Autos?
Es gibt Leser dieses Blogs, die selber am Thema interessiert sind und zur Liste beigetragen haben. Danke Anne, dd-jazz, randOM, Andreas, Stefan und Franz
Bei Google ist der Artikel je nach Suchanfrage sofort auf Platz 1 oder 2 der Suchergebnisse gerauscht. Ohne besondere Optimierung, einfach so.
Die Besitzer der Läden scheinen nicht im WWW unterwegs zu sein. Entweder haben sie es nicht nötig ihr Thema lokal zu verfolgen oder sie wissen es schlicht nicht. Das Führen eines physischen Ladens kann aber auch völlig auslasten, so dass einfach keine Lebenszeit fürs WWW mehr bleibt.
Andere Blogs haben das Thema nicht aufgenommen. Eine E-Mail zum Thema hab ich wohl in der Vergangenheit verschlampt, sorry Elbnymphe! Dafür weiß ich jetzt über faire Mode bescheid. Da ein Teil der Modewelt die Zeichen der Zeit erkannt hat: http://www.ethicalfashionforum.com/. Was solchen Verbandsseiten aber fehlt, ist die Ladensuche vor Ort. Zumindest mir.
Je nach Auffassung wurde der entsprechende Artikel rund 100 mal abgerufen. Scheinbar sucht in Dresden kaum jemand faire Klamotten. Stimmt, sagt mein Piwik.
Die Geschichte mit den gefälschten Biobaumwollzertifikaten zeigt, dass überall nur Menschen am Werk sind. Vor allem scheinen die Handelstrukturen nicht für faire Preise gemacht worden zu sein. Unter Umständen ist es sogar Sinn und Zweck unseres Welthandelssystems faire Preise zu verhindern. Das wäre dann bewusster Wirtschaftskrieg, gemacht von der WTO zu Gunsten des Westens, zu Lasten der Armen.
Es gibt Leute, die trugen das Thema weiter ins Twitterversum. Nice.
Alles in allem ist das Ergebnis ernüchternd für eine Stadt mit 500 000+ Einwohnern. Und ich werde versuchen, mir eine feste Hose am Schillerplatz zu kaufen. Mit luftigen Leinen kann man bei – 10°C ja nicht draussen rumrennen.
Wie ich heute schon geschrieben hatte, will ich nun noch 2 Bilder vom Blauen Wunder in nichtalltäglichen Lichtsituationen zeigen.
Besonders auf das zweite Bild bin ich stolz wie Oscar, weil diese Lichtsituation ganz selten ist. Ihr Fotografen könnt ja mal abschätzen, welche Jahreszeit man dafür braucht. Auflösung steht in den Exif-Daten.
Abendstimmung mit Sensordreck
natürlich angestrahlte Gitterstruktur
Ich für meinen Teil brauche da keinen weiteren LEDs.