Greendex: Sparsamkeit vergleichen

Oft habe ich die Frage: Wie öklogisch bzw. nachhaltig lebe ich eigentlich?

Kalkulatoren im Internet können da helfen, sich in die globale Verbrauchswelt einzuordnen. Eine dieser Vergleichswebseiten ist ist Greendex. Dort gibt es auch einen Rechner, der einem seine persönliche Zahl in diesem green index ausrechnet.

Ich erreiche eine Zahl von 70. Ein Durchschnittsinder lebt bei 60 und der Durchschnittsdeutsche bei 50. Ein US-Amerikaner hat nen Indexwert von 44.

via: Nachhall Texter mit dem Indexwert 55.

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5 Antworten zu Greendex: Sparsamkeit vergleichen

  1. Jochen Hoff sagt:

    Ich komme auf 67. Das halte ich für einen guten Anfang.

  2. Stephan . sagt:

    Das ist auch ne gute Zahl.

    Nur wir paar 60+ Hanseln werden es nicht richtig. Die 50er-Masse ist das Problem. Und die beschleunigt erst ihre Trägheit, wenn es im Portomonaie klemmt.

  3. Mehlstaub sagt:

    Ich muss beschämt zugeben, dass ich bei 53 gelandet bin.
    Allerdings weiß ich nicht, wie es in den Test einfliest, wenn ich angebe, dass ich keinen energiefreundlichen Fernseher habe und auch keinen kaufen werde. (Ich habe nämlich gar keinen Fernseher und will auch keinen kaufen.)

    Aber immerhin hat der Test jetzt erstmal spontan bei mir bewirkt, dass ich wohl auch beim Lebensmittelkauf mal verstärkt darauf achten werde, wie weit das Zeug eigentlich schon gefahren ist.

  4. Robert sagt:

    Lousy!

    Lousy nicht wegen meiner 56 Punkte! Sondern möchte damit ausdrücken, dass dieser Vergleich gewaltig hinkt – aber immerhin ein Versuch darstellt.

    Wie kann Indien und China am Grünsten sein?

    Und hier nur eine Frage diskutiert:

    >>People in all countries should have the same standard of living as people in the most wealthy countries.>>

    Warum sollen alle den gleichen Standard bekommen, wenn man Standard nicht definieren und umsetzen kann.
    Wird beispielsweise angenommen, „eine Heizung in jedem Haushalt“ ist Teil dieses Standards, dann macht das doch nicht überall Sinn! In manchen Zonen sind Klimaanlage oder Heizung nicht von Nöten in anderen schon.

    Noch was zu den Punkten. Warum ist eine hohe Punktzahl gut und eine niedrige schlecht.

    Müssten nicht alle versuchen eine Rohstoffumwandlung so gering wie nur möglich zu halten, also gegen Null laufen zu lassen?
    Null schafft natürlich, wegen des PerpetumMobileEffekts, keiner.

    Na dann,
    Robert.

  5. Stephan . sagt:

    In China leben Menschen noch in Höhlen. Selbst 300 Mio. reiche Chinesen sind immernoch grüner als 400 Mio US-Amerikaner, weil es ja auf den durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch drauf ankommt.

    Die Masse lebt in China und Indien eben einfach anders und insgesamt eben unter dem Durchschnitt.

    Lebensstandard heisst womöglich überall eine 99,99 %ige Stromversorgung, ein Auto und ein Breitbandanschluss ins Netz. Ganz zu schweigen, von Bildung oder gar Hygiene. Ach ja, Wasserleitungen haben ja auch nicht alle Menschen auf dieser Welt. Ich glaub, fliessendes Wasser als Minimalstandard wäre schon mal nicht schlecht.

    Mehr is besser. So einfach. Ist doch nur ne Zahlenspielerei. Und damit es jeder begreift, sind 100 eben besser als 50. Wie im Portomonaie.

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