Rohstoffsoldaten in Afghanistan

Erst tritt der Bundes-Horst-Köhler zurücktreten, nur weil er das Bundeswehr-Weißbuch ausgesprochen hat. Und nun dass:

U.S. Identifies Vast Riches of Minerals in Afghanistan

Dort liegen scheinbar dermaßen viel Metalle und seltene Erden im Boden, dass es einfach nötig ist, dort Minen einzurichten. Schliesslich wollen wir Industrienationen fröhlich weiter rumprassen und massiv Rohstoffe verschwenden. Zumindest solange, bis billiger Ersatz da ist. Und was sind denn schon die paar Toten dort….

So sieht’s aus Landsleute, eure Kinder sterben für Konsum!

Deshalb will ich wissen können, welchen Herstellungsweg die Produkte genommen haben. Ich will einfach wissen, ob das Tantal in meinem Handy aus dem Kongo kommt unter anderem deswegen Menschen vergewaltigt und ermordet werden. Irgendwo muss ja mal die Verantwortung wieder ins Spiel kommen.

Ich sag ja immer: Kein Auto ist besser als ein Elektroauto. Davon können ja welche als Teilauto rumstehen. Wenn die Arbeit wieder ins Leben integriert wird, brauch man diese ganzen Autos nicht mehr, noch nicht mal um damit aus der Autostadt herauszufahren um im Grünen spazieren zu gehen. Dann geht man endlich wieder in der grünen Stadt spazieren und muss keine Asphaltschneisen wie die Leipziger Straße ertragen…unerträglich dieser Lärm und Feinstaub. *hust hust*

Zur Zeit benutzt mein Haushalt ja auch ein Auto….und hoffentlich fahren wir dieses Jahr weniger als 6000 km. Scheiss Bequemlichkeit…immer, aber manchmal hat man ja keine Wahl, wenn der Bus am Wochenende einen nicht mal mehr aufs Land bringt. Liebstadt in Sachsen war/ist z.B.  am Wochenende vom ÖPNV abgeschnitten.

via: fefe

Nachtrag:

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3 Kommentare zu Rohstoffsoldaten in Afghanistan

  1. stefanolix sagt:

    Wie kommst Du gerade auf die Zahl 6.000 Kilometer?

    Soll ich Dir ein paar Kilometer-Emissionsrechte abtreten? Ich hoffe, dass ich bis Jahresende ohne Auto auskomme 😉

  2. Stephan sagt:

    Weil ich weiss, wie weit ich im Moment gefahren bin und was meine Versicherungspolice hergibt.

    Ich denke, dass ich ohne Emissionsrechte auskomme. Schliesslich fahre ich weit unter Durchschnitt, sofern diverse Statistiken stimmen. Irgendwo im unteren Viertel gurkt die Kilometerleistung des KfZ herum.

  3. stegix sagt:

    Die Leute auf dem Land werden wohl mit 6000 km nicht hinkommen. Es muss einfach eine vernünftige und bezahlbare Alternative her…

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