Milchpreise ruinieren Bauern

Ich muss hier mal auf einen Beitrag von MDR Info verlinken (mp3):

[audio:http://c22033-o.l.core.cdn.streamfarm.net/22033mdr/ondemand/3087mdr/MDR_vgnmpx_download/digas-9d6b77b1-7372-4f36-b523-ec197f34b8cc.mp3]

In den gut 3 Minuten wird berichtet, warum ein Bauer seine Herde Milchvieh verkauft.

Meine Meinung: Die Politik verpennt hier eine höchst gefährliche Entwicklung. Spätestens seit dem Bauernstreik von letztem Jahr vorm Müller-Werk in Leppersdorf ist das Problem bekannt. Vielleicht will ja die CSU-Agrarministerin weg schauen, damit die Milch aus Bayern/NRW/Dänemark in Mitteldeutschland ihre Konkurenten plattmachen kann und sich neue Märkte erschliesst? So langsam werden die verbliebenen Molkereien „too big to fail“ und dann haben wir den selben Schlamassel wie mit den Automobilen. Anstatt anpassbarer und flexibler Strukturen (lokale Molkereien mit kleineren extensiv wirtschaftenden Betrieben) erleben wir eine Industrialisierung der Nahrungsmittelproduktion.

Und dabei würden 10 Cent mehr pro Liter echt niemanden stören.

Die Franzosen haben das mit vielen Subventionen anders gelöst, glaube ich zumindest.

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„Unser täglich Brot“ in der arte-Mediathek

Die Doku über die Nahrungsmittelherstellung „Unser täglich Brot“ kann ab heute 7 Tage online angesehen werden.

Verweis: „Unser täglich Brot“ in der arte-Mediathek

Ich berichtete schon mehrmals über dieses empfehlenswerte Stück:

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Keine Discounter auf Berlins Brachen

Guckt mal, die Berliner haben es scheinbar schon begriffen. Und in Dresden ist man auf einen Discounter in der Neustadt seitens der Verwaltung stolz.

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Qualitätsdiskussion auf der re:publica 09?

Ich war ja auf der ersten re:publica. Dort war es schön (eng). Dieses Jahr klappt das leider mit der Anwesenheit leider nicht.

Doch was ich so wahrnehme (taz, spreeblick), wird mal wieder zu wenig eigener Content bemängelt. Erm…habe ich hier etwas zu wenig eigenen Content? Wahrscheinlich lesen unsere A-Blogger zu wenig im Long-tail. Ich für meinen Teil kann gar nicht zustimmen, dass es zu wenig eigenen kreativen Content gibt.

An guten relevanten (!, jeder sieht Relevanz anders) Postings mangelt es meiner Meinung nach nicht in der deutschen Blogosshäre. Irgendwelche Vergleiche mit den USA tue ich wenig zutreffend, da wir hier noch andere Stukturen haben. Bei uns haben selbst Kreisstädte noch (eigene) Papierzeitungen. Ist ja kein Wunder, bei der DSL Nichtverfügbarkeit auf dem Lande.

Und natürlich lebe und blogge ich nicht im Vakuum, sondern verlinke ganz selbstverständlich nach aussen, auch in die etablierten Holzmedien im Internet.

Ich bleibe (oh..das hab ich 2006 geschrieben)  dabei: Bloggen und klassischer Journalismus bereichern sich.

So…über diesen Artikel hab ich weniger nachgedacht, als einfach nur geschrieben.

Ach ja: Ist es ein Problem der z.B. Nachhaltigkeitsblogger wenn sie wenig Publikum finden oder ein Problem der Gesellschaft, das so wenig über Nachhaltigkeit gelesen wird. Man sucht sich ja schliesslich aus, was man liest. Auch die Leute, die auf den Panels oben stehen. 😉

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Weniger ist wieder mal mehr

Ein Artikel beim Focus weist darauf hin, dass Umweltforscher der Realität hinterherhinken. Leider. Es geht mal wieder um das leidige Thema, wie sich Chemikalien in der Umwelt verteilen/festsetzen/verhalten.

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