Video zu Holzpelletheizung

Letzten Sonntag habe ich einen Vortrag zu Holzpelletheizungen aufgezeichnet. Der Vorstand Thomas Hoffmann der Firma SachsenSolar AG hat gut 40 Minuten zum Heizen mit Holz referiert. Themen des Vortrages waren:

  • Erneuerbare Energien
  • Holz als Alternative
  • Brennstoffpreise
  • Vergleich zur Wärmepumpe
  • Pellets als Brennstoff
  • Anlagentechnik (Feuerungsarten)
  • Pelletlagerung
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung (Gas-Brennwert, Öl-Brennwert, Holzpellet)
  • Vergleich Solarthermie -Holzpelletheizung
  • Fragen und Antworten (Ergebnisse von Stiftung Warentest, Stromverbrauch einer Pelletheizung, Feinstaub, Kraft-Wärme-Kopplung)

Leider ist die Tonqualität nicht optimal, da der Vortragsraum sehr hallanfällig war. Für Tips zur Verbesserung unter Linux wäre ich natürlich dankbar. Erfreulicherweise ist die Videodatei nur 172 Megabyte groß geworden. Abspielen lässt sich das Video auf jeden Fall mit dem freien Videoabspielprogramm VLC. Nun aber:

Herunterladen und Film ab! (Rechtsklick, speichern unter)

Medium: video.google.de
Link: video.google.de

PS: Bei Google-Video ist der Film in Kürze auch verfügbar.

PPS: Wir sind noch lange nicht in der Informations- und Wissensgesellschaft angekommen. Und zwar habe ich mit einem Messeverantwortlichen geredet, ob es nicht möglich wäre, alle Vorträge aufzuzeichnen und im Internet zur Verfügung (eventuell gegen Entgeld oder Eintrittskartencode) zu stellen. Wenigstens die Folien mit einer vernünftigen Audiospur wären ein erster Anfang. Vorteile hätten die Messebesucher, die Vortragenden (Selbstkontrolle, manche reden ja mit der Leinwand und nicht mit dem Publikum) und Internetnutzer.

Damit habe ich den Typen aber völlig überfahren. 😉

PPPS: Mein letztes Video (Aufzeichnung der Podiumsdiskussion zur Waldschlößchenbrücke) wurde mindestens 250 mal heruntergeladen. Da haben die Uniprofessoren wohl ordentlich Werbung gemacht. 😉

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5 Kommentare zu Video zu Holzpelletheizung

  1. Andy sagt:

    Eine hervorragende Idee mit den Videos. Bessere Öffentlichkeitsarbeit kann es kaum geben, und teuer ist diese Art des Marketings auch nicht. Über Videoportale können sich diese Filme schnell verbreiten und fast kostenlos (Aufnahme- und Bearbeitungskosten) werben.
    Ich würde z.B. auf http://www.energynet.de solche Filme einbinden und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.
    Warum soll dann der Interessent dafür zahlen, um sich Werbung anzusehen? Auf dem Messestand zahlt er auch nicht dafür? In anderen Branchen wird diese Form immer häufiger genutzt.

  2. Heiko sagt:

    Eine Frage die mir dabei trotzdem auf den Fingern brennt: Warum nicht gleich Holz verbrennen? Spart das nicht die Herstellungskosten/- energie für Pellets?

  3. Stephan . sagt:

    Es hindert dich niemand daran, einen richtig fetten Kachel- oder Stecksteinofen mitten in deinen Wohnraum zu bauen, um Wohnzimmer und Küche zu Heizen. Du solltest aber bedenken, dass solche Öfen über 2 Stunden hinweg nachgelegt werden müssen, bevor sie nennenswert Wärme nach außen abgeben. Diese 2 Stunden hat man in der Regel nur abends.

    Wenn du heimkommst, möchtest du es vielleicht warm haben. Entweder du hast am Abend vorher deinen Ofen wirklich massiv eingeheizt (Raumtemperaturen von 25 ° und mehr) oder du feuerst bevor du auf Arbeit gehst.

    Was auch ginge: Die Nachbarschaft legt zusammen und beschäftigt einen vertrauenswürdigen Arbeitslosen und gibt ihm Arbeit. Der geht morgens rum, und feuert zu Ende. Dann kümmert er sich im Gärten, Wege und so weiter. Dann müssten aber alle auf die gleiche Art und Weise „ticken“.

    Das Handling von Holzpellets ist anders. Es lässt sich automatisieren und somit Arbeitskraft zu lasten von etwas Energieeinsatz sparen.

  4. jensi sagt:

    automatisieren bedeutet Strom………also kann mann auch mit Pufferspeicher arbeiten…………

    grussi…………..

  5. Reto sagt:

    Ein richtiger Kachelofen mit entsprechender Wärmespeichermasse hält die Wärme 24 Stunden. Wieviel davon im Raum spürbar bleibt, hängt von der Isolierung respektive der Speicherwirkung der Wände ab.

    Kachelofen und Holz nachlegen passt nicht zusammen! Bei Schweden- oder Bulleröfen ist das die bevorzugte Art des Feuerns, da sie wegen der geringen Wärmespeicherung nur Wärme abgeben, solange das Feuer brennt.

    Bei Kachelöfen funktioniert das anders: die geladene Holzmenge soll möglichst gleichmässig und rasch runterbrennen, damit anschliessend der Kamin per Schieber geschlossen werden kann. Solange der Schieber offen ist, geht Wärmeenergie verloren.

    Ein gut aufgebautes Feuer mit trockenem Holz und nicht zu grosser Scheitdicke vergast in weniger als einer Stunde, dann kann der Schieber geschlossen werden.

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