Wasserstoffmobilität braucht noch 10 Jahre

Im heute-journal von gestern betonte Jürgen Zetsche mal wieder, dass Autos mindestens noch 10 Jahre mit Erdölprodukten fahren. Und so werden die Automobile nicht etwa leichter, sondern bleiben schön schwer.

Und so zeigt eben nicht ein etablierter Hersteller, wie man heute schon mit 2 Litern Diesel mobil sein kann. Mit dem Loremo, dessen Köpfe nun auch ein Blog führen. (via)

Und dabei liegt der Vorteil eines leichteren Fahrzeuges eigentlich auf der Hand. Wo weniger Masse bewegt werden soll, muss weniger Kraft angewandt werden. Und weniger Kraft kann man auch ganz gut in Batterien speichern, die man von der Sonne füllen lässt. Das Solartaxi macht das vor und fährt derweil emmisionsfrei durch Saudi-Arabien.

Ein anderes Fahrzeug kämpft jedenfalls fleissig seit über 10 Jahren gegen die Tücken des Marktes an, es ist der Hotzenblitz. Ein paar Hotzenblitz-Fahrer trafen sich letztes Wochenende in Dresden. Hat jemand etwas darüber in der Presse gelesen? (Nachtrag: Die SZ schrieb im Vorfeld darüber). Die größte Schwäche dieses Fahrzeuges ist übrigens die Batterie.

Noch ein Hinweis. Bis zum 18.9.2007 kann man noch im Haus des KFZ Gewerbes in Dresden (Tiergartenstr. 94) eine Vielzahl von Elektromobilen in Natura anschauen.

In diesem Zusammenhang fällt mir noch die Sachsen LB ein. Als Landesbank hätte die doch Kredite für solare Mobilität vergeben können, anstatt uns bis 2010 mit ihren Spekulationsrisiken zu belasten. Aber für einen solchen Kurs hat die Politik scheinbar keinen Mum in den Knochen.

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1 Antwort zu Wasserstoffmobilität braucht noch 10 Jahre

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