1/4 Haushalt verpfänden

Wäret ihr bereit, auf ein Viertel eures Wirtschaftgeldes zu verzichten? Sicher nicht.

Sachsen muss das scheinbar tun, um seine angeschlagene Landesbank erfolgreich verticken zu können. Schreiben taz und Süddeutsche Zeitung.

Konkret soll das Land Sachsen eine Bürgschaft in Höhe 4,3 Milliarden Euro übernehmen, damit die Landesbank Baden-Würtenberg die Sachsen LB kauft. Der sächsische Haushalt umfasst ungefähr 15,5 Milliarden Euro.

Was machen wir eigentlich, wenn die Bürgschaft tatsächlich fällig wird? Die EU kann diese Bürgschaft verhindern. Dann bleibt Sachsen gleich auf der Sachsen LB sitzen.

Eines ist sicher, wenn die Kredite platzen, dann hat Sachsen ein Geldproblem. Und ich könnte wetten, der olle Georg kann die Waldschlößchenbrücke trotzdem bezahlen, falls es ihn dann noch gibt. Schließlich hat dieser Herr ja die Sachsen LB ganz groß machen wollen. Das hat er auch geschafft, die Sachsen LB ist ganz groß im Eimer.

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