Bauern schütten Milch weg und Kinder kommen hungrig in Schulen

Zwei Fakten:

  • Bauern schütten Milch weg.
  • Kinder kommen hungrig in die Schulen. Teilweise ohne Frühstück und ohne Schnitten (Pausenbrot).

Dazwischen liegt der Fehler im (oder mit ) System. Denn nichts macht hungernde Menschen auf der Welt unglücklicher als Deutsche die Milch in den Gulli schütten. Perverse Welt. Aber kehren wir lieber selber vor unserer Tür.

Beide können für ihre schlechte Lage nichts. Bei den Bauern wird reguliert und die Kinder sind von den Eltern abhängig.

Übrigens gibt es kaum noch Molkereien in Sachsen. Dort wurde alles totkonzentriert. Einzig die große Molkerei in Plauen (SN 008) wird als Genossenschaft geführt. Die Bauern in Ostsachsen sind Müller (SN 016) auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Noch was zu den Bauern: Die Großmolkereien haben die kleinen Genossenschaftsmolkereien systematisch vom Markt verdrängt. Die konnten einfach Kampfpreise mit den Discountern aushandeln und das so lange machen, bis sie als Einzige übrig waren. Fördermittel sind da wahrscheinlich auch falsch geflossen.

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