Verkehr visualisieren

Das Bild sollte man ausdrucken und unserem Stadtentwicklungsbürgermeister Jörn Marx von der CDU schenken. Damit die Nase endlich begreift, wie innerstädtischer Verkehr auszusehen hat und warum sinnvolle Vorrangschaltungen für den ÖPNV richtig und wichtig sind.

Quelle: azarask.in

Dieser Beitrag wurde unter Dresden, Mobilität abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Verkehr visualisieren

  1. Was ich auch interessant finde ist der Gedankengang was denn passiert wenn wir eine überlastete Straße besser ausbauen: Der Verkehr verteilt sich nicht einfach besser, die Leute fahren dann lieber auf dieser Straße und belasten die umliegenden Verkehrswege zusätzlich stärker.
    Wenn die umliegenden Straßen es also hergeben ist die Straße bald wieder genauso überlastet wie vorher, wenn nicht haben wir das Problem nur verlagert.

    Wenn man im Gegensatz dazu die Straße weniger ausbaut, wird auch der Anreiz andere Verkehrsmittel zu verwenden stärker. Wenn ich also genau weiß dass ich im Stadtzentrum nicht parken kann, kann ich auch mein Auto irgendwo weit draußen stehen lassen und mit der Straßenbahn reinfahren. Das geht natürlich nur so lange, wie auch alternative Verkehrsmittel vernünftig zur Verfügung stehen. Auf meinem Heimatdorf wird also niemals jemand mit dem Bus zur Disco fahren, einfach weil nach um 7 keinerlei Busse mehr fahren…. auch nicht auf den sonst stark belasteten Strecken wie zwischen Chemnitz und Marienberg und auch nicht alle 2 Stunden oder so.

  2. Das Trio sagt:

    Ich kann Azrael nur zustimmen. Die Verkehrsplaner haben das Problem schon vor einiger Zeit erkannt (was aber auch lange genug gedauert hat), bis zu den Politikern hat sich das ganze aber noch nicht rumgesprochen.

  3. Stephan sagt:

    In diesem Zusammenhang kann ich nochmal auf einen Vortrag hinweisen. Ein Verkehrsökologe berichtet da über Wechselwirkungen, die auch Dr. Azarel im 1. Kommentar anspricht.

    Das mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Lande ist schon blöd.

  4. Lutz Dressler sagt:

    Es gab Anfang Februar den Dresdner Verkehrsdialog, zu Gast kam auch Valentin Seifert von der Münchner Verkehrsgesellschaft. Sein sehr interessanter Vortrag hatte auch schöne Grafiken zu den Platzverhältnissen von Straßenbahn und Autos. Auch Andreas Hoppe von der Verkehrsplanung der DVB hatte eine gute Präsentation, beides zum Download unter
    http://www.vcd.org/vorort/dresden/der-vcd/termine/dresdner-verkehrsdialog/ (Pdfs am unteren Ende der Seite)

    • Stephan sagt:

      Oh..cool..der Termin stand in meinem Kalender, mit min. einem anderen zu selben Zeit. Eigentlich müssten unsere Tageszeitungen auf die Links hinweisen, wenn es sonst kein Dresdner Blogger tut.

  5. René sagt:

    Das Bild hatten wir (allerdings als einfache Strichzeichnung) in der vierten Klasse in Heimatkunde gehabt. Das war auf alle Fälle vor 2001 gewesen.

    Damals sollte der Eindruck rübergebracht werden, nur das Fahrrad ist der richtige Weg. Ich war glaube ich der einzige, der meinte, daß so ein einzelner Bus nun auch nicht das Problem ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.