zur Oberbürgermeisterwahl

Wenn ihr live zugucken wollt, wie die Wahlbezirke ihre Ergebnisse einreichen, dann öffnet ihr:

http://www.dresden.de/dyn/wahlergebnisse/ob/

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Elbwiesen bewirtschaften

Am Wochenende habe ich gelernt, dass es wünschenswert ist, die Elbwiesen in Dresden zweimal im Jahr zu bewirtschaften. Dies könnte durch Schafe oder schlicht per Traktor geschehen.

Der Schäfer kommt im Moment nicht überall zwei mal hin. Und der Traktor auch nicht.

Es gibt also noch zu selten genutzte Wiesen. Vielleicht gibt es ja einen Bauer vor Dresden, der Grün für seine Biogasanlage braucht? Alternativ könnte die Drewag ja auch selber Biogas machen.

Hintergrund: Bei zweimaliger Nutzung bildet sich auf der Wiese die schönste Vielfalt aus.

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Stadtteilfest Pieschen und Pieschener Hafenfest

Am kommenden Wochenende steppt der Bär in Pieschen und Mickten.

Es ist Pieschener Hafenfest.

Daneben organisiert der Verein Pro Pieschen e.V. noch ein Stadtteilfest. Und die Metropole Pieschen hat auch noch was:

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Umgebungsgedanken ins Blog von Utopia

Ich hab einen elektronischen Brief von Utopia bekommen:

Wir planen zukünftig eine Blogliste mit empfehlenswerten Blogs auf unserer Seite zu veröffentlichen und würden Sie dort auch gern nennen, wenn Sie einverstanden wären. Utopia arbeitet auch an einem eigenen Blog – dann wird zukünftig die Kommunikation mittels Trackbacks und Kommentaren sicher gestellt sein und wir würden Sie natürlich automatisch in die BlogRoll übernehmen. Dürfen wir Ihr Blog auf unserer Seite nennen?

Freut mich ungemein!

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Soziale Milchwirtschaft

Wenn jetzt die Politiker jammern, dass man keine Milch wegschütten sollte, dann sollte man immer eines im Hinterkopf behalten:

Die Politik verspricht uns die soziale Marktwirtschaft. Sie ist in der Lage, die Rahmenbedingungen für die (Land-)Wirtschaft zu gestalten. Subventionen von der lokalen bis zur europäischen Ebene lassen genügend Spielräume offen. Richtlinien und Erlasse aus Brüssel können auch viel bewegen, zum Beispiel lokale Märkte in Schwellenländern durch subventioniertes Milchpulver zerstören. Genauso gut könnte man diese Dinge unterbleiben lassen und Regelungen für eine faire Bezahlung der Bauern finden.

Und es ist auch die Politik, die die Verwaltungsregeln für die Zulassung von Bauwerken (Molkereien) beschliesst. Letztlich muss es der politische Wunsch gewesen sein, dass der Handel die Molkereien und Bauern erpressen kann. Einen aufgeklärten Kunden, kann in Zeiten globaler Zusammenhänge eigentlich kein Politiker mehr voraussetzen. Die sehen ja selber nicht mehr durch, sie EU-Vertrag.

Und wenn am Ende die Bauern aus purer Verzweiflung handeln, dann ist das nur eine Auswirkung der politischen Unfähigkeit, egal ob in Berlin oder Brüssel.

Kennt ihr Medienberichte, die dieses Kuddelmuddel mal ausführlich beleuchten? Vor allem würden mich alternative Modelle interessieren.

Hier mal eine Runde Brainwashing seitens der Industrie:
Milchindustrie kirtisiert Streitkultur

Dort labert der Industrievertreter vom freien Markt. Das ist Müll, da es in Europa Quoten gibt. Also Planwirtschaft existiert.

Hier die Gegenposition des Bauernverbandes
Milchbauern: „Unmoralische Preise“

Folgende Punkte stören die Bauern:

  1. Handelskonzentration
  2. Molkereien arbeiten nicht gemeinsam mit den Bauern
  3. Bauern sind schlecht gegenüber dem Handel aufgestellt

Zu Punkt 1 schreib ich nix. Wenn der Verbraucher zum Discounter geht, dann macht er das eben. Egal ob aus Sparsamkeit oder Unkenntniss der globalen Zusammenhänge.

Punkt 2 ist interessant. Lebensmittelkonzerne besitzen Molkereien und starke Marken. Die wollen keine Grundversorgung mit guten Lebensmitteln, sondern Umsatz und Gewinn für die Börse. Das sind ja AGs. Oder kennt ihr einen Top-Manager der im Discounter steht und seine HartzIV-Kunden fragt, wie gut der neue „Supersmoothie“ schmeckt? Die generieren Bedürfnisse und wollen diese im Einzelhandel befriedigen. Wenn Müller (besitzt die größte Molkerei Europas gut 30 km vor Dresden) eine „neue Milch“ erfindet, dann braucht Müller den Handel um diese „neue Milch“ ins Regal zu stellen. Müller braucht aber nicht die lokalen Bauern, weil Diesel ja günstig ist und Milch auch gerne mal 200-300 Kilometer durchs Land gefahren werden kann. Gute und bezahlbare Grundnahrungsmittel sind eher noch im Interesse von Genossenschaftsmolkereien im Besitz der Bauern. Die sind aber leider im Wettbewerb fast alle gescheitert. Aus meiner Sicht, funktioniert die Allianz zwischen Handel und Molkerei einfach zu gut als es die Allianz zw. Molkerei und Bauer müsste.

Punkt 3 ist absolut verständlich. Wenn du auf dem Feld stehst, kannst du eben nicht am Molkereitor über den Milchpreis verhandeln. Die Zeiten sind vorbei.

Fazit:
Regionale Herstellung und Verarbeitung der Grundnahrungsmittel (Milch, Quark, Joghurt) würden viele Probleme gar nicht erst entstehen lassen. Darüber hinaus kann man ja noch immer einen Markt für Spezialitäten (franz. Käse *schmelz*) zulassen.

Bleibt die Frage: Warum hat die Politik diese Entwicklung erst zugelassen?

PS: Guggt euch mal die Tags dieses Artikels an (nicht in jedem Feadreader zu sehen). Wer traut sich zu, diese Stichworte in ein Diagramm einzuzeichnen und die Beziehungen dazwischen klar darzustellen?

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