Dresden 1936

Ich hab was gefunden:


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Kleinanzeigen aus den Dresdner Neuen Nachrichten von 1936 sind doch auch ein schöner Spiegel der Zeit, oder?

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Bauern schütten Milch weg und Kinder kommen hungrig in Schulen

Zwei Fakten:

  • Bauern schütten Milch weg.
  • Kinder kommen hungrig in die Schulen. Teilweise ohne Frühstück und ohne Schnitten (Pausenbrot).

Dazwischen liegt der Fehler im (oder mit ) System. Denn nichts macht hungernde Menschen auf der Welt unglücklicher als Deutsche die Milch in den Gulli schütten. Perverse Welt. Aber kehren wir lieber selber vor unserer Tür.

Beide können für ihre schlechte Lage nichts. Bei den Bauern wird reguliert und die Kinder sind von den Eltern abhängig.

Übrigens gibt es kaum noch Molkereien in Sachsen. Dort wurde alles totkonzentriert. Einzig die große Molkerei in Plauen (SN 008) wird als Genossenschaft geführt. Die Bauern in Ostsachsen sind Müller (SN 016) auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Noch was zu den Bauern: Die Großmolkereien haben die kleinen Genossenschaftsmolkereien systematisch vom Markt verdrängt. Die konnten einfach Kampfpreise mit den Discountern aushandeln und das so lange machen, bis sie als Einzige übrig waren. Fördermittel sind da wahrscheinlich auch falsch geflossen.

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meinDresden.info

Via wikio.de hab ich

www.meinDresden.info

gefunden. Dort gibt es Nachrichten aus Dresden. Gestartet ist der Laden wohl Mitte Dezember 2007.

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Alles Gute wünsche ich dem Greencamp [Nachtrag]

Haut rein im Greencamp.

Greencamp

Ich hab leider keine Zeit. Macht das beste draus.

Noch ein paar Gedanken:

  • Denkt auch an den normalen Deutschen/Europäer. Also an alle die, die mit dem Begriff Nachhaltigkeit gar nix anfangen können.
  • Nachhaltigkeit kann man erst erreichen, wenn der komplette Prozess betrachtet wird. Dazu gehören auch Wechselwirkungen zu anderen Systemen.
  • Vergesst die Dokumentation der Veranstaltung nicht. Ihr wisst ja: wer schreibt, bleibt. Wie sind die Schlagworte? Greencamp 08? Greencamp 2008?
  • Einfachheit, Klarheit, Zugänglichkeit sind ganz wichtig. Je mehr man drüber nachdenken muß, desto schwerer ist die Vermittlung.
  • Nicht nur nach dem Nutzen fragen, sondern auch nach dem Schaden. Beispiel: Wem schadet die Ampel auf den Lebensmittelverpackungen?

Nachtrag: Pressemitteilung (pdf)

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Mark Bittman: What’s wrong with what we eat

Quelle: http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/263

Horst, haben wir sowas auch in Deutsch?

Das bestätigt mein Gefühl, dass wir vor 100 Jahren regionaler lebten, als heute. Naja..damals vermietete man auch noch ein und das selbe Bett an 2-3 Personen. Ja, so arm waren damals die Ärmsten (in der Stadt), die hatten nicht mal geug Geld für ein Bett.

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