Lebenszeichen von der re:publica

Ich sitze gerade an einer Surfstation in der Berliner Kalkscheune und folge der re:publica. Bis jetzt macht die Veranstaltung einen ganz angenehmen Eindruck.

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Waldschlößchenbrückenperspektiven

Man sagt ja so gern, dass es auf die Perspektive ankommt.

waldschlößchenbrückeBei dem nebenstehenden Zeitungsausschnitt trifft dies natürlich auch zu. Wenn man dieses Bild mal im Gegensatz zu den anderen Visualisierungen sieht, dann wird auch deutlich, wieviel Suggestivkraft eine Zeitung besitzen kann.

Eine Zeitung könnte nämlich auch Bilder zeigen, auf denen deutlich wird, wie klein oder groß ein Mensch im Verhältnis zur geplanten Waldschlößchenbrücke ist. Klicken Sie mal auf das folgende Foto und suchen sie nach der einmodellierten Person in menschlicher Größe!

Ebenfalls auffällig ist der Ursprung der Bilder. Das Bild in Der Zeitung stammt vom Architektenbüro, dass zweite Bild, welches von auf der Webseite www.welterbe-erhalten.de zu finden ist, wurde aus den Projektplänen erstellt. Im Bereich der Fundamente scheint es da zu Wachstumserscheinugen gekommen zu sein. Ob die Brücke Krebs hat? 😉

In diesem Rahmen ist es auch interessant, welche Perspektiven der Rundflug durch Dresdner Stadtmodell zeigt. Es sind fast alles künstliche bzw. unerreichbare Perspektiven. Man könnte auch meinen, es sind politische Perspektiven, die die Brücke hübsch aussehen lassen sollen. Warum wird keine Radfahrt unter der Brücke hindurch gezeigt, oder eine Fährüberfahrt mit der Johannstädter Fähre? Wo ist der Blick vom Dampferbug, währenddessen der Dampfer stromabwärts vom Blauen Wunder in die Stadt fährt? Das sind Perspektiven, die man täglich erlebt und auch als Bürger beurteilen kann. Im Rahmen einer Entscheidungsfindung bei brisanten Bauprojekten sollten unbedingt mehr Bilder aus alltäglichen Situationen gezeigt werden, anstatt ausschließlich hübscher Hubschrauberüberflüge.

Drüben beim Maulwurf gibt es seit neuestem auch ein Video, welches die Machbarkeit eines Tunnels am Waldschlößchen diskutiert.

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Blog-Karneval: Urbane Gärten

urbane Gärten Die „grünen Blogs“ machen einen Blog-Karneval. Das Thema sind „Urbane Gärten“. Die Einladung findet man bei nachhaltigbeobachtet.ch. Dort steht auch geschrieben, wie man sich beteiligen kann.

Ich als Dresdner muss jedenfalls immer wieder feststellen, dass meine Stadt sehr sehr grün ist. Man könnte Dresden manchmal auch als Stadtgarten ansehen. :mrgreen:

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Totes Pferd

Sprichwort der Dakota-Indianer: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Möglichkeiten der Reaktion in unserer Zeit:

  • Wir besorgen eine stärkere Peitsche
  • Wir wechseln den Reiter
  • Wir sagen: So haben wir das Pferd doch immer geritten
  • Wir machen eine Besprechung, um den Zustand des Pferdes zu analysieren
  • Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
  • Wir erhöhen die Anspruchsvoraussetzungen für den Beritt toter Pferde
  • Wir machen eine Weiterbildung, um besser reiten zu lernen
  • Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an
  • Wir ändern die Kriterien, die besagen, wann ein Pferd tot ist
  • Wir holen Leute von außerhalb, um das tote Pferd zu reiten
  • Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden
  • Wir erklären: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch antreiben könnte
  • Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen
  • Wir erklären, dass unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist
  • Wir bilden einen Ausschuss, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
  • Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde
  • Wir befehlen Mehrarbeit und tragen das tote Pferd selbst
  • Wir strukturieren den Stall um
  • Wir verdoppeln die Futterration
  • Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war
  • Wir befördern den Reiter
  • Wir leugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben
  • Wir bleiben sitzen, bis das Pferd wieder aufsteht

Gefunden habe ich das im Tagebuch eines österreichischen Artzes der viel Ärger mit der elektronischen Krankenkarte hat. Es war der Eintrag vom 27.11.2006

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Albrecht Müller redet in den Zwischentönen

Wer gelegentlich auf den NachDenkSeiten liest, kann nun auch Albrecht Müller hören. Er war beim DLF in der Sendung Zwischentöne zu Gast. Thematisch geht es in den Gesprächen um Politik, Wirtschaft und Lebensqualität im weitesten Sinne.

Ich verlinke die Audiodateien auch gleich mal direkt:

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[flash]http://www.nachdenkseiten.de/upload/mp3/Zwt_1.mp3[/flash]

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[flash]http://www.nachdenkseiten.de/upload/mp3/Zwt_3.mp3[/flash]

[flash]http://www.nachdenkseiten.de/upload/mp3/Zwt_4.mp3[/flash]

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