Dresdens falsche Siedlungspolitik

In der Innenstadt gibt es Brachen ohne Ende und am Stadtrand wird gebaut. Und am Ende jammern die, die im grünen Speckgürtel wohnen, dass sie wegen dem vielen Verkehr nicht schnell genug auf Arbeit kommen. Von den Anwohnern an den Arbeitswegen der Außenwohnenden ganz zu schweigen.

Ich frage mich, warum dort neuer Wohnraum geschaffen werden soll. Ich beziehe mich da auf eine Meldung in der SZ vom 8.3.2007 (kostenpflichtig).

Sinngemäß steht da drin, dass das 30000 Quadratmeter große Grundstück „Am Wasserwerk“ (google maps) in Klotzsche von der Baywobau Dresden mit 10 Doppelhaushälften bebaut werden soll. Grundstückseigentümer ist die Hypovereinsbank.

Ich kann ja verstehen, dass man nach draußen expandiert, wenn drinnen kein Platz mehr ist. Aber zur Zeit wird wohl noch immer das Gegenteil betrieben. Am Ende erzeugt man nur mehr Verkehr ins Zentrum, anstatt den Dichtevorteil brache-freien Innenstadt zu nutzen.

Zur Erinnerung: In Dresden gibt es zur Zeit mehr Brachen als direkt nach dem zweiten Weltkrieg. Dieser Artikel dient mir Hinweis auf die Abwärtsspirale einer Stadt.

PS: Was in Dresden in Bezug auf Einkaufsflächen abgeht, geht auch auf keine Kuhhaut mehr drauf.

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