Jeder für sich gegen den Bürger anstatt gemeinsam für den Bürger

Beim Streit um die neue KFZ-Steuer sieht man sehr schön, wie wenig Behörden und Ministerien zusammenarbeiten. Wie es die Überschrift schon sagt, da sitzt wahrscheinlich niemand am Runden Tisch und wiegt gemeinsam verschiedene Optionen ab, sondern einer legt vor und dann knatschen die anderen.

Beim Streit um die Königsbrücker Straße hier in Dresden erlebt man das selbe Trauerspiel.

Mit ein wenig Distanz wirkt das Ganze nur noch absurd.

Dieser Beitrag wurde unter Dresden veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Jeder für sich gegen den Bürger anstatt gemeinsam für den Bürger

  1. Michael Maag sagt:

    Absurd? Leider nein.
    Das ist geplanter Theaterdonner, eine Schmierenkomödie, um von dem Bruch politischer Versprechen zugunsten der Auto-Industrie abzulenken.
    Wären die Protagonisten so blöde, wie die Vorfälle suggerieren, wären diese nicht so weit oben in der Hierarchie. Also ist anzunehmen, dass die ganze Aufregeung ein Ablenkungsmanöver ist. Wie oft schon wurde eine Kleinigkeit in den Medien aufgebauscht, während die große Schweinerei im Hintergrund passierte…
    Sehr schön dazu auch der Klima-Lügendetektor
    http://www.klima-luegendetektor.de/2009/01/27/bundesregierung-hauptsache-das-geld-stimmt/

  2. Vor allen Dingen vermisse ich mal wieder eins : Der Bezug zum sinnvollen fahren. Das einzige was hier mal wieder geschürt wird, ist die Neiddebatte (wenig Steuer für reiche oder umweltfeindliche Autofahrer) ….

    Eigentlich eine Lachnummer. Was ist eigentlich mit den Menschen die in lauen Sommernächten stundenlang ums Viertel fahren. Oder Brötchen mit dem Auto holen. Was ist mit denen die Auto fahren als Hobby haben…..

    Die Frage ist ob ein Gelänge PKW – sinnvoll genutzt – unterm Strich wirklich mehr Benzin verbaucht als ein Golf der täglich Gassi gefahren wird.

    Was hier besteuert wird ist die mathematisch errechnete Menge an Benzin, nicht jedoch die tatsächliche.

    Mit Klimaschutz hat das wenig zu tun – und würde man das auf den Spritpreis draufschlagen würden wohl viele Schreihälse im Netz die penetrant für Umweltschutz eintreten sicherlich zurückrudern. Wenns ans eigene Geld geht hört die Sympathie nämlich oft auf….

    Also Spritpreis auf 2,50 € und 1,30 davon direkt in den Umweltschutz (aber bitte nicht in Biogasanlagen oder Sonnenenergiefirmen die dann VW kaufen wollen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.