Massaker in Dresden

Als ob es keine andere Lösung gegeben hätte, die Uferstimmung zu erhalten:

Alle Bilder sind nicht von mir.

Falls sich jemand wundert, warum und wo das ist:

Die Bäume wurden am Micktener Elbufer von der Landestalsperrenverwaltung Sachsens gefällt, damit dort eine Betonflutschutzmauer gebaut werden kann.

*nach Sauerstoffzelt zum Abreagieren such*

In diesem Kontext schrieb ich dazu: (Flut-)Mauerbaupläne in Dresden

Nachtrag: Ich Depp hätte Kettensegenmassaker schreiben sollen. Original Dresden chain saw action!

Nachtrag 2: Der Rand|Mensch hat“s geschrieben: Kettensägenmassaker. News auch bei http://keinemauer.de/.

Nachtrag 3: So sah es vorher aus (26 Bilder vom Ort des Geschehens).

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35 Antworten zu Massaker in Dresden

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  2. Shelog sagt:

    und wieder ein Stück schönes, liebenswertes Dresden zerstört, wo man sich erholen konnte, ohne viel Fahrgeld auszugeben

  3. henteaser sagt:

    Wozu braucht’s auch Schattenspender im Hochsommer?

  4. Micha sagt:

    Ist doch ganz einfach: Hätte man angekündigt, zur Verbreiterung der Straße die Bäume fällen zu wollen, hätten sich wieder alle Weltverbesserer Dresdens an diese gekettet, geschraubt, getackert usw. Nun sind die Bäume weg (die ja nun wirklich in den Wald gehören!), die Flutmauer wird gebaut – aber ein Stück weiter zur Elbe hin! Was passiert mit dem entstandenen Platz? Straßenverbreiterung. Dafür gibt es garantiert von dieser Staatsregierung Fördergelder. Geld ist nie alle. Nur die Prioritäten ändern sich. Und gleich hat man noch ein bisschen von den breiten Elbauen geklaut. Ganz wie gewünscht von den Betonieren! Und die doofen Dresdner werden diese Lumpen weiter wählen!

  5. henteaser sagt:

    Und das Beste: Wenn mal wieder ein nennenswertes Hochwasser ist, kommt das Grundwasser sowieso durch die Keller und Gullies hoch und der Flutschutz war für den Sack.

  6. henteaser sagt:

    Sowieso ergibt es eigentlich keinen Sinn, so nah am Wasser zu bauen (bzw. zu wohnen). Mickten und Pieschen sind längst keine Fischerdörfer mehr, es wäre also durchaus möglich, die hochwassergefährdeten Stadtteile ‚aufzugeben‘ und in ein Naherholungsgebiet umzuwandeln, das auch mal eine Jahrhundertflut verkraftet.

  7. henteaser sagt:

    Ach ja, der Vollständigkeit halber: Die Flussgegend zu verlassen ist allein deshalb keine Option, weil unsere Voreltern dort eine Siedlung errichtet haben, die inzwischen Dresden heisst. Wäre das Geld da, könnte ganz Dresden aus dem Tal raus und auf der ‚freien Fläche‘ zwischen Boxdorf und Moritzburg neu entstehen, während das Elbtal zum Naturschutzgebiet zurückgebaut wird.

    Dass solch ein Vorschlag abgedreht wirkt, liegt einzig an dem innovationsbremsenden Staffellauf der Generationen. Da entpuppt sich die Lage eines Ortsteils (wie z.B. Altmickten oder der dorfgroße Elbepark) oder einer ganzen Stadt (Pirna) als hochwassergefährdet und nun muss das Areal um jeden (günstigen) Preis vor Hochwasser verteidigt werden.

  8. Frank sagt:

    Also, ich bin ja auch gegen übertriebene Baumfällungen, aber hat denn inzwischen einmal jemand nachgefragt, ob dafür evtl. neue Bäume gepflanzt werden? Die Vernichtung von einem „ein Stück schönes, liebenswertes Dresden zerstört, wo man sich erholen konnte“, kann man ja nun nicht gleich dahinein interpretieren. Es handelt sich immerhin nicht um einen Wald, der abgeholzt wurde, sondern um einige Straßenbäume. Solche Bäume wurden immer von uns Menschen überhaupt erst angepflanzt, meist mit einem gewünschten stadtplanerischen Nutzeffekt (Verschönerung, Schatten, Windschutz …), allerdings können sich spätere Menschen auch immer dazu entscheiden, aus anderen stadtplanerischen Gründen dieselben Straßenbäume wieder zu entfernen. Straßenbäume leben sozusagen insofern immer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit der Fällung.

  9. Stephan sagt:

    Die Alternative wäre gewesen, die Grundstücksmauern auf der anderen Strassenseite als Flutschutzmauer zu benutzen.

    Das wurde konstruktiv eingebracht, aber wohl „vergessen“.

  10. @Frank:
    Es gab zwei Planfeststellungsverfahren, in denen Du Dich hättest kundig tun können. Es gibt eine Gehölzschatzsatzung, die besagt, das immer Ersatzpflanzungen stattzufinden haben. Allerdings ist es egal, wo. Irgendwo im sächsischen Land, Dresdner Heide ist durchaus rechtens. Erst wurden sämtliche Bäume auf der Leipziger gefällt, für eine Baumaßnahme, die den Verkehrsfluß wesentlich verschlechtert hat (und was bereits vorher klar war, jeder kannte ja den Unsinn am Ballhaus Watzke) und keinem Vorteile bringt. Aber es wurden Fördergelder verblasen und große Bäume gefällt. Die nun gefällten Bäume in Pieschen gehörten neben denen auf der Leipziger zu den ältesten und größten, und es waren keine Straßenbäume, sondern ursprünglich Bäume auf der Elbwiese (die Mauer wird ja schließlich auch die Wiese gesetzt!), und wir reden hier nicht von einigen, sonden von allen! Natürlich gab es auch auf der Leipziger Straße Ersatzpflanzungen, nur eben dort nicht in dem Maße, wie zuvor gefällt wurde! Und nun kommt aber noch der Hammer: Dresden und das Land Sachsen hat eine neue Gehölzschutzsatzung in der Schiene, deren Kernaussage ist: Für die Fällung eines Baums mit einem Stammumfang geringer 80cm in 1,30m ist weder eine Genehmigung noch eine Ersatzpflanzung mehr vorgeschrieben, den das ist dann kein schützenswertes Gehölz mehr. Was ggf. auf Privatgrundstrücken noch Sinn hat, ist der Todestoß für Bäume im Stadtgebiet. Die Stadt hat schon bisher auf die Erfassung der Anzahl und Gründe für Baumfällungen durch Behörden verzichtet. Nun wird aber kaum ein Baum im Stadtgebiet, schon gar kein neugepflanzter je die 80cm Stammdurchmesser in 1,30m Höhe erreichen und die Stadt bzw. das Land kann rechtlich abgesichert bei der nächstbesten Tiefbaumaßnahme, von denen es ja ständig welche gibt, selbst auf nagelneuen Straßen, ohne Genehmigung und natürlich ohne Ersatzpflanzungen jeden solchen Baum weghacken. Und ich versprech Dir, so wird es kommen, denn das kostet Geld!

    Vor allem zählt in Pieschen aber eins: Hier geht es darum, daß uns Anwohnern bis zuletzt versprochen wurde, daß diese Bäume erhalten werden. Damit entging das LTV einer berechtigten Klage durch den B.U.N.D.. Nun hat das LTV ihre Zusage und ihr Versprechen gebrochen… oder, was viel wahrscheinlicher ist, die haben uns fast 6 Jahre lang belogen, nur um die Anwohner ruhig zu halten.

    Bei allen Sitzungen beim Ortsamt und im Regierungspräsidium (heute Landesdirektion) hab ich immer nur eins gehört: Fördergeld von der EU! Und dann habe ich noch viele Widersprüchlichkeiten und Falschaussagen gehört, aber null Bereitschaft, mit den Anwohnern zu kommunizieren! Inzwischen wird die Mauer wenigstens doppelt so teuer als 2004/2005 angekündigt, trotz anfänglicher Verlautbarungen in der SZ wurden keine Wünsche der Anwohner berücksichtigt. Und wir bekommen hier eine Betonwand, die selbst mit mobilen Aufsätzen für das Hochwasser 2002 zu niedrig wäre. Zuvor gab es jedoch hier kein Hochwasser, welches je die Uferbebauung gefährdet hat, oder das Straßenlevel überschritten hätte, seitdem war gerade noch 3 mal die Flutrinne gefüllt, daß Ding ist vollkommen sinnlos, technokratischer Mist. Zudem spielt die Erweiterung des Elbeparks, der in natürlichen Retentionsgebiet gebaut wurde ( bestätigende Aussage vom Mauerbefürworter Hr. Prof. Carstensen von der TU Dresden) und die damit verbundenen immens hohen Versicherungsverpflichtungen für das Elbeparkmanagement und die dort eingemieteten Läden eine entscheidende Rolle.

    Achso, zum Aufbau auf der anderen Straßenseite der Kötzschenbrodaer Straße: Es gibt unter der Kötzschenbrodaer Straße eine Medienverlegung der DREWAG, der ist das Ausbuddeln zu teuer, und der Landestalsperrenverwaltung erst recht (Aussage 2004/2005), sie hat dafür die Mauer teurer gemacht… gleiches gilt für den Vorschlag der vollmobilen Variante wie in Köln auf Höhe der Straße, wie wir sie in Pieschen /Mickten wünschten, damals wäre sie 600.000 Euro teurer gewesen, (bei damals avisierten ca. 3 Millionen Euro). Schon das ist eine Unverschämtheit, hier lebt ein ganzer Stadtteil!!!! Aber nun ist die Mauer viel, viel teurer, aber ein tatsächliches Eingehen auf die Bürgerwünsche war der LTV komplett fremd.

    Gruß, Sven Schottke
    http://www.keinemauer.de

  11. Nini sagt:

    Oh nein! Dabei war dieseStrecke tatsächlich mal sehr schön zum Spazierengehen, etc.

  12. Frank sagt:

    @ Sven Schottke
    „Es gab zwei Planfeststellungsverfahren, in denen Du Dich hättest kundig tun können.“ – Entschuldigung, aber ich habe das heute hier erstmalig gelesen und lediglich einen Gedanken dazu geäußert. Woher soll ich wissen, wie viele Planfeststellungsverfahren zu wie vielen aktuellen Projekten in DD jeweils existieren? Ich habe tagsüber noch andere Dinge zu erledigen, als vor jeder kleinen Äußerung im Netz erst immer umfassend zu recherchieren!

    „Es gibt eine Gehölzschutzsatzung, die besagt, dass immer Ersatzpflanzungen stattzufinden haben. Allerdings ist es egal, wo.“ – Das weiß ich ausnahmsweise, mir ging es ja auch darum, ob DORT irgendwo neue Bäume gepflanzt werden sollen?

    „Natürlich gab es auch auf der Leipziger Straße Ersatzpflanzungen,“ – na, also!

    „nur eben dort nicht in dem Maße, wie zuvor gefällt wurde!“ – wie groß ist denn die Differenz konkret?

    „jeder kannte ja den Unsinn am Ballhaus Watzke“ – Nö, ich nicht. Ich wohne einfach im falschen Stadtteil (zu weit südlich).

    „es waren keine Straßenbäume“ – na sicher sind sie das. Vielleicht nicht im juristischen Sinn, aber da sie schnurgerade entlang eines von Menschen angelegten Weges wuchsen (sieht man ja auf den Bildern), sind sie nicht einfach so dort gewachsen, sondern da gepflanzt worden. Solche Bäume meinte ich. Wortklauberei müssen wir hier nicht treiben!

    Das mit der neuen Gehölzschutzsatzung ist nicht neu, zweitens nicht der Hammer und drittens auch nicht so ein Drama: Stammumfang geringer 80cm – klingt schrecklich, aber was bedeutet es denn konkret? Das entspricht einem Durchmesser von ca. 25 cm. Geh mal raus und sieh dir konkrete Bäume an: Das betrifft die wenigsten. Und so falsch ist die Regelung auch wieder nicht, weil 1. sowieso kein Mensch (im Sinne von Privatperson) bisher beim Fällen von so dünnen Bäumchen (die kann man ja eher schon ausreißen) in seinem Grundstück bisher ernsthaft Genehmigungen und gar Ersatzpflanzungen in Betracht gezogen hat (oder überhaupt davon gewusst hat) und weil man 2. genau deshalb damit die Bürokratie etwas mindert. Die gefällten Bäume sind – wie man auf den Bildern sieht – viel dicker, also ist das Thema hier eh nicht relevant.

    „Vor allem zählt in Pieschen aber eins: Hier geht es darum, dass uns Anwohnern bis zuletzt versprochen wurde, dass diese Bäume erhalten werden.“ – Na dann sag das doch gleich. Woher soll ich das wissen?

  13. Frank sagt:

    @ Sven Schottke – Gerade auf Deiner website gelesen:

    „Nun reichte ein einziges Gutachten, daß besagt, daß eine Baumaßnahme in 1,50m Entfernung von den Bäumen diese an den Wurzeln derart schädigen würden, daß diese bei einem stärkeren Herbstwind umfallen“ – also, ich kann mir nicht vorstellen, dass man in 1,5 m Entfernung von so großen Bäumen (mit entsprechend groß verzweigtem Wurzelwerk) bauen kann, OHNE dass die Wurzeln schwer beschädigt werden. Dass das Auswirkungen auf deren Stabilität haben könnte, ist doch nachvollziehbar! Ich finde es ja nicht gerade schön, was da passiert ist, habe aber das Gefühl, dass Ihr Euch mit einer solchen unhaltbaren Zusage (die Bäume bleiben) von Anfang an etwas verscheißern lassen habt!

    „Das wollen diese ganzen Kompetenzträger nicht bedacht, gewusst und berücksichtigt haben? Dann zweifle ich auch an deren Kompetenz, eine Hochwasserschutzmaßnahme zu planen und zu realisieren!“ – Kann man unter obigem Gesichtspunkt auch anders herum sehen …

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  15. henteaser sagt:

    @Sven: „Hier geht es darum, daß uns Anwohnern bis zuletzt versprochen wurde, daß diese Bäume erhalten werden.“

    Obwohl der Erhalt bei gleichzeitiger Bebauung bauphysikalisch unmöglich ist?

    @Frank: Zum Verscheißern braucht es immer zwei. Wenn herauskommen sollte, dass die Anwohner belogen wurden, zieht das doch sicherlich einige Gerichtstermine nach sich.

    @Stephan: „Die Alternative […] wurde konstruktiv eingebracht, aber wohl “vergessen”.“

    Wer will schon eine hohe Mauer direkt vorm Fenster haben, obwohl Elbblick im Mietvertrag steht? Trotzdem krass. Es gibt anscheinend in Dresden immer vollendete Tatsachen ohne Ausweichplan.

    Jetzt mal eine Handvoll Fragen:

    1) Gibt es Pläne, welche Grundstücke durch die Mauer vor Oberflächenwasser geschützt würden, falls wieder eine Jahrhundertflut kommt? (Vom zurückgestauten Grundwasser abgesehen, das trotzdem Keller und Tiefgaragen fluten wird.)

    2) Ist diese Baumaßnahme die einzige Flutabwehrmaßnahme im Dresdner Elbtal?

    3) Ist so eine Schutzmauer relevant für Hausrat- und andere Versicherungen?

    4) Welche Eigenschaften muss ein Ortsteil (oder Elbe Park) erfüllen, damit er durch durch Baumaßnahmen geschützt wird?

    (Ich frage letzteres, weil ich damals die Legende gehört habe, Radebeul Altkötzschenbroda sei ‚geopfert wurden‘, weil jemandem die Häuser auf der anderen Elbseite wichtiger waren.)

  16. Frank sagt:

    @ henteaser: „Zum Verscheißern braucht es immer zwei. Wenn herauskommen sollte, dass die Anwohner belogen wurden, zieht das doch sicherlich einige Gerichtstermine nach sich.“

    Was ich auch in Ordnung fände. Gerichtstermine, meine ich. In meinem näheren Umfeld spielten übrigens eher die Flutschutzmauerpläne in Laubegast eine Rolle, die ich immer noch verfolge. Deshalb möge man es mir bitte auch verzeihen, wenn ich mich mit solchen Plänen in Michten/Pieschen nicht so auskenne.

  17. Die Bäume waren wesentlich älter als die Straße und wurden von unseren Altvorderen zur Sicherung des natürlichen Deichhangs zur Elbwiese angelegt. Die Straße wurde erst 99/2000 mit dem Bau des Elberadweges an die Bäume herangeführt. Deshalb gehören die Bäume auch in den Verantwortungsbereich der Landestalperrenverwaltung, die die Gewässerhoheit inne und die Verantwortung für diese Sauerei hat, und nicht in den der Stadt (Die sich aber so wenig wie möglich gewehrt hat).

    Die neue Gehölzschutzsatzung ist sehr wohl in diesem Kontext relevant, denn die angesprochenen Ersatzpflanzungen brauchen Jahre, um 25 cm Stammdurchmesser in 1,30m Höhe (und nicht am Wurzelansatz) zu erreichen.

    Das ist nicht meine Website, sondern unsere. Das ich die letzten Einträge gemacht habe, liegt ganz einfach daran, daß die anderen damit beschäftigt waren, sich gegen diesen Wahnsinn zu wehren, während ich auf Dienstreise meine Hotelnächte vorm Laptop geopfert habe.

    Und Deine Einlassung mit dem Verscheissern zeigt nur, daß Du Dich noch nie mit Behörden rumgeschlagen hast, bei denen die Beamten um15:30 Uhr die Jacke in der Hand haben. Wir machen das hier seit 2004, und nicht erst seit 2 Wochen, und glaub mir, daßfrisst Nerven und macht müde.Vor allem macht es keinen Spaß. Wir sind hier keine kleinen Deppen sondern mündige Bürger. Bei jeder Anhörung waren die Bäume ein Hauptkritikpunkt unsererseits, und jedesmal behauptete die LTV und das Ingenieurbüro, die Planung wäre so vorgenommen wurden, daß die Bäume nur unwesentlich gefährdet seien. Und das vermitteln die Dir mangels Argumenten derart polemisch und überheblich, daß man nichts zu erwidern weiß. Natürlich haben wir gewusst, daß das nicht geht, steht auch auf unserer Webseite, nur wird der Lügner niemals bestätigen, daß er lügt! Zum Bescheissen reicht in Sachsen immer nur einer, denn der Gegenüber kann dem nichts entgegensetzen.

    Achso, was ich Dir noch dringend empfehlen möchte: Da Du ja schreibst, in Deinem näheren Umfeld spielten (Wieso im Präteritum, die sind hochaktuell?!) die Flutschutzmauerpläne in Laubegast eine Rolle, die Du noch immer verfolgst, wende Dich doch bitte an die Leute von http://WWW.MAUERZOFF.DE, die brauchen dringend Unterstützung, da kann man noch etwas in vernünftige Bahnen lenken! Leute, die immer nur alles verfolgen, gibt es in Dresden genug!

    @Henteaser, die nächsten gefährdeten Gebiete wären dann Gohlis und Altkö. Bei letzteren mache ich mir keine Sorgen, die haben schon eine recht hohen Deich und mehr als genug politische und wirtschaftliche Macht zur Verfügung, Gohlis dagegen droht wohl dagegen eine 3m-Meter, für Serkowitz steht eine Deicherhöhung an. Aber in allen 3 Fällen befindet sich die LTV noch in der Planungs- bzw. Planfststellungsphase. Falls Du mehr wissen willst, stelle ich Dir gerne die Kontaktdaten der Hochwasserschutzgruppe und Jana Hohlfeld zur Verfügung, die können Dir bei konkreten Fragen weiterhelfen.

    zu 1) Nein, es gibt ein Hochwasserschutzkonzept des Landes…
    zu 2) … und der gilt für den gesamten Elblauf in Sachsen, und natürlich nicht nur für die Elbe. Schon mal vor den Landtag geguckt?!
    zu 3) Unbedingt, wird einem von der LTV auch gern um die Ohren gehauen!
    zu 4) Keine, generell sollte alles schützenswert sein, Gesundheit, Besitz und Natur.

    Gerüchte und Legenden gibt es viele, insbesondere im Zusammenhang mit dem Elbepark, aber wie gesagt… Gerüchte! Ob da was dran, kann Dir keiner und wir schon gar nicht sagen.

    Gruß, Sven Schottke

    P.S.: Und jetzt ist Schluß, die Woche war schlimm genug!

  18. henteaser sagt:

    Dieses Mauerdings beim Landtag hab ich mal bemerkt, stimmt. Ich wundere mich sowieso, dass das Schutzwall-Debatte seit dem letzten Überhochwasser nicht eingeschlafen ist, obwohl die Leute doch sonst so schnell zur Tagesordnung übergehen.

    Meine nervigen Auslassungen zum Verlagern der Stadt bzw. Verlassen gefährdeter Gebiete weiß ich übrigens selbst nicht so recht zu deuten. Ich glaube, ich bin nur ziemlich angepiept von diesem Bäumeweg-und-Straßenverbreitern-Mem. Vor allem, weil das Elbtal viel zu schade ist für Oberflächenversiegelung und verschlimmbessernde Dammbauten, die ja sowieso keine echte Lösung sind. Irgendwo muss das ‚überschüssige‘ Wasser schließlich hin.

    Jedenfalls danke für Antworten, Blog und Lebenszeit, und ein schönes Wochenende.

  19. Frank sagt:

    @ Sven:
    „Wir machen das hier seit 2004, und nicht erst seit 2 Wochen, und glaub mir, daßfrisst Nerven und macht müde.“ – Kann ich mir vorstellen!

    „Wir sind hier keine kleinen Deppen sondern mündige Bürger.“ – So war das auch nicht gemeint (Entschuldigung, wenn das so rüber kam), mir fiel dieser Satz mit den 1,5 m Abstand nur ins Auge. Ich wundere mich nur, dass da vom B.U.N.D. kein Fachmann Widerspruch einlegte?

    „Flutschutzmauerpläne in Laubegast (…) sind hochaktuell“ – naja, mein Kenntnisstand ist aber (mauerzoff.de kenne ich), dass momentan nichts geplant ist. Hat Frau Orosz ja selbst gesagt. Und wenn DIE es sagt … 😉

    „Leute, die immer nur alles verfolgen, gibt es in Dresden genug!“ – Ja, stimmt.

  20. Ivo sagt:

    Diese Baumfällung ist für unseren Stadtteil eine Katastrophe. Als ich 2005 nach Pieschen gezogen bin, habe ich mich auf der Stelle in diesen Elbbogen zwischen Watzke und Lindenschänke verliebt. Entsprechend fassungslos bin ich seit letzten Donnerstag.

    Besonders perfide finde ich, dass auf sämtlichen Visualisierungen der LTV, die die geplante Flutschutzmauer zeigen, die Bäume noch zu sehen sind. Auch auf der Bürgerversammlung im Pieschener Rathaus im November 2008 wurden uns diese Bilder von den Planern per Beamer gezeigt. Mittlerweile hörte ich, dass es auch ein 3D-Modell geben soll, das ebenfalls die Bäume enthält. Ich bin mir sicher, dass hier die Bevölkerung absichtlich aus Angst vor Gegenwehr im Unklaren gelassen wurde. Die (nicht vorhandenen) Veröffentlichungen zum Thema in der Sächsischen Zeitung sprechen die gleiche Sprache.

    Im übrigen war ich auch schon 2008 erstaunt bzw. entsetzt, dass so eine Planung (Flutschutzmauer am Fusse der Böschung) von intelligenten(?) Menschen überhaupt ernsthaft in Erwägung gezogen werden konnte. Natürlich gehörte kein einziger Pieschener zum Planungsstab…

    Tja, jetzt sind die Bäume jedenfalls weg und ich fühle mich hundeelend, weil ich weiss, dass Frühjahr und Sommer bevorstehen, wo ich sonst nahezu jeden Tag an diesem schönen Elbstück unterwegs war.

    Irgendwie darf’s das trotzdem nicht gewesen sein. Wenn wir von den Behörden schon jetzt dermassen verarscht worden sind, steht zu befürchten, dass der Bau der Flutmauer ab Juli auch zu schlimmeren Ergebnissen führt als eh schon befürchtet. Wäre nicht eine erneute Bürgerversammlung sinnvoll? Mit Stellungnahme der Verantwortlichen Wortbrecher? Würde gern über weitere Entwicklungen up to date bleiben und verlinke gleich mal diesen Blog…
    Traurige Grüße, Ivo

  21. Pingback: Mord in Dresden? Aber ja doch! « Elbnymphes Endnoten

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