Einige Eishockey-Fans sind faul und dumm.

Gestern hatte ich das Glück mit Freunden ein sehr schönes Eishockey Spiel der Dresdner Eislöwen gegen die Lausitzer Füchse zu sehen. Die Eislöwen haben besser gespielt, waren aber öfters nicht in der Lage in Überzahl zu punkten. Mein Tip, das die Füchse ein Penalty-Schiessen gewinnen, bewahrheitete sich dann auch. 3:2 für die Füchse in den Play-Downs.

Nun aber zurück zu den kleinen aber wichtigen Dingen neben dem Spiel. Als ich zum Spielort hinradelte fiel mir auf, wie selbstverständlich der Grünstreifen an der Straße als Parkfläche benutzt wird. Hier zwei Bilder:

Parkplätze gab es übrigens genug, wie das folgende schlechte und kurze Video zeigt. Man achte auf die grosse freie Parkfläche keine 100 Meter vom Betrachterstandpunkt entfernt.

[flash] http://video.google.de/videoplay?docid=-8707108059648768376[/flash]

Aber nun kommt der Knüller. Ich schloß mein Rad vor der Eishalle ans Geländer nichtsahnhend an. Fahrradständer suchte ich vergeblich. Es war ja auch mein erster Besuch eines Eishockeyspiels. Nach dem Spiel stellte ich fest, dass eine Vielzahl der Besucher einfach an dieses Geländer urinierten, als ob es dort keine Sanitäranlagen gäbe. Natürlich pissten die Eishockeyfans auch mein Fahrrad an. Ich war stinksauer. Willkommen in Dumm-Deutschland (DD – Autokennzeichen von Dresden 😉 ) !

Meine Begleiter meinten, dass es dort wirklich nur miserable Sanitäreinrichtungen gäbe und dieses Verhalten normal sei. Aber das ist keine Ausrede für tierisches Verhalten! Vielleicht sollte ich in den Spielpausen in Zukunft mir auch vor der Halle die Beine vertreten gehen, und zwar auf den Autos (Ironiedetektor einschalten)!

Ich will mal nicht weiter meckern, aber faule Autofahrer und mein vollgepisstes Fahrrad sind ganz eindeutige Zeichen für das untere Niveau unserer Gesellschaft.

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Aktuelles zur Umweltzone in Dresden

Da viele Leser dieses Blog über die Suchbegriffe „Umweltzone“, „Dresden“ und „Feinstaub“ finden, möchte ich meine laienhafte Berichterstattung darüber gerne fortsetzen. Es ist schon seltsam, das mein kleines Blog auf Platz 1 der Suchergebnisse bei Google steht. Darüber schreibe ich am Ende noch etwas.

latest news

Der Entwurf des Luftreinhalteplans für Dresden geht nicht weit genug, da die Grenzwerte nicht einhaltbar sind. Außerdem werden die Bürger Dresdens bei dem Entwurf ungleich behandelt. Der ganze Nordwesten von Dresden wird völlig vernachlässigt, ebenso andere Straßenzüge. Für Dresden muss ein ganzheitliches Konzept gefunden werden, welches alle Verkehrsteilnehmer einbezieht. Der Ausschluss von „alten Stinkern“ aus der Neustadt bringt gar nichts, da Feinstaub ja keine Zonengrenzen kennt und trotzdem in die Neustadt vom Wind getragen würde. Deshalb haben die drei zuständigen Stadtratausschüsse den Plan abgelehnt.

Leider sind die Reaktionen des Regierungspräsidiums nicht öffentlich, da die Antworten auf den Entwurf nicht öffentlich erörtert werden. Trotzdem, oder deswegen, haben die Stadträte den amtierenden OB angewiesen, öffentliche Informationsveranstaltungen durchzuführen.

Auf Platz 1 bei Google

Es ist schlimm, dass mein Blog auf Platz 1 beim Thema gefunden wird. Das bedeutet nämlich, dass es keine bessere Seite gibt, die nach Googles Kriterien über ein Thema berichtet. Es findet also keine öffentliche Debatte im Internet oder sonstwo statt. Und dabei betrifft dieses Thema doch alle Dresdner. Auf der anderen Seite kann ich somit viele Leser mit einem brandaktuellen Thema herlocken und ihnen meine Meinung anbieten. Vielleicht bleiben ja einige von ihnen meinem Journal treu und abonnieren es.

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Dresden braucht wohl einen Maulwurf

Die Bürgerinitiative „Elbtunnel Dresden“ wirbt mit einem sehr interessanten Symbol, dem kleinen Maulwurf. Vielleicht kann dieser Maulwurf das Dresdner Dilemma um die Waldschlößchenbrücke lösen?

Einen Tunnel graben kann er ganz bestimmt.

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WEF Open Forum 2007 – Nachhaltiger Energieverbrauch: Wen kümmert’s?

Auf dem World Economic Forum in Davos gab es ein Podium zu nachhaltigem Energieverbrauch. Die Videoaufzeichnung mit deutscher Übersetzung ist seit dem 27.1.2007 bei Google-Video zu sehen. Oder eben hier:

[flash] http://video.google.de/videoplay?docid=-674949393905193289[/flash]

Dieses Video ist nicht das einzige, welches man vom dortigen „Open Forum 2007“ sehen kann. Weitere Videos warten bei Google-Video auf fleissige Zuschauer.

PS: Kennt jemand ein leicht zugängliches Videoschnittprogramm für Linux, welches mit MPEG2-Dateien umgehen kann? Ich komme mit meinen Videos einfach zu voran, da ich hier unter Gentoo einfach kein „ready-to-do“ Programm zur Videobearbeitung finde. Unter Windows ging das besser. Das Programm „Kino“ kommt nicht in Frage, weil es alle meine MPEG2 erst wieder unnötig ins dv-Format konvertieren will. So viel Festplattenplatz besitze ich aber nicht. Meine Anforderung: verschiedene Videodateien zuammenstellen und ein wenig schneiden. Ein paar Einblendungsmöglichkeiten für Schrift und Bild wären nicht schlecht.

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Der kleine aber feine Unterschied

Frage: Was ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Chemieunfall und einem Gentechnikunfall?

Antwort: Die in die Umwelt gelangte Menge Chemie wird quantitativ nicht mehr. Im optimalsten Falle verringert die Natur die ausgetretene Chemie sogar. In Umlauf gebrachte neuartige (nicht kreuzungsbedingte!) Genkombinationen können hingegen von der Natur repliziert werden. Es können sich also mehr dieser schädlichen (oder in ihrer Wirkung nicht vollständig erforschten) Gene bilden, als bei einem Unfall frei gesetzt wurden.

Diese Erkenntnis stammt aus dem Film „Leben außer Kontrolle„.  Zum Film gibt es auch eine Webseite: www.leben-ausser-kontrolle.de.

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