[1/7] Nachhaltigkeit – Schulkind

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Urheber: www.nachhaltiger-filmblick.de. Danke an die Macher!

Das ist zwar nicht von mir, doch durchaus sehenswert. Ich kannte die Spots dieser Reihe noch nicht. Deshalb gibt es jetzt öfters einen der Spots hier zu sehen. Falls ich es nicht vergesse.

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Ein neues Kapitel zur Qualiät des Menschseins – Saftblog und Olympia

Es war einmal eine kleine Kelterei im sächsischen Arndorf. Die trug den Namen Walther und beschloss irgendwann einen Kundendialog zu beginnen. Dazu wurde das Saftblog aus der Taufe gehoben, ein Weblog, das vom Safte schrieb. Im Jahre 2006 fanden die Olympischen Winterspiele in Turin statt und auch in der Kelterei war das Ereignis Thema (hier und da). Ein gutes dreiviertel Jahr später kamen plötzlich 17 Blätter von Rechtsanwälten in den Briefkasten von Walthers geflogen, die den beiden Einträgen im Saftblog einen Streitwert von 150 000 Euro beschienen. Daraufhin kündigte Geschäftsführerin Kirstin Walther an, das Saftblog zu schliessen. Dieses löste eine Welle der Empörung aus.

Und wenn die Sache nicht so traurig wäre, dann würde ich euch diese Geschichte nicht erzählen.

*zzzzaaaapppp*

Mensch sein ist schon schwer. Wirklich. Ständig muss man auf den Kontext acht geben, in dem man sich bewegt. Spreche ich als Privatperson, Trainer, Lehrer, Unternehmer, Politiker oder gar Bundespräsident, muss ich immer die richtigen Worte wählen. Gelingt es mir einmal nicht, all die Sphären der Persönlichkeit auseinander zu halten, dann wird es teuer. Und so verwundert es auch nicht, wenn menschliche Kommunikation auf Schreiben von Rechtsanwälten reduziert werden. Es wäre ja viel zu schwer, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und auf das Problem hinzuweisen.

So ist das eben, im aufgeklärten und humanistischen Deutschland. Juristische Undurchsichtigkeiten sind eben wichtiger (, teurer und nützlicher) als fünf Gesprächsminuten am Telefon. Der Mensch und seine natürliche Absicht steht nicht im Mittelpunkt, sondern ein unverhältnismäßiges Paragraphendickicht. Regeln des Zusammenlebens sind schon wichtig, aber irgendwo muss auch mal der Verstand genutzt werden dürfen. Oder haben wir etwa kein Verstand?
Diese Posse ist ein sehr gutes Beispiel, wie man Lebensqualität durch Unverhältnismäßigkeiten vermindert.

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Dank an Soeren Onez!

Soeren, bzw. Raphael Raue, vom onezblog.de präsentiert(e) diese Woche die Umgebungsgedanken als Blog der Woche.

Er schreibt auf seinem Blog unter anderem über Philosophisches.

Vielen Dank!

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Vom Gelde Gehört

„Geld ist was Eigentümliches. Es ist der Reichtum unserer Gesellschaft. […]. Geld als solches befriedigt kein Bedürfnis. Geld ist der Zugang zu allen Mitteln der Bedürfnisse. Geld ist die Möglichkeit aller Bedürfnisse, die Wirklichkeit von keinem. Ein Joker, ja. Und in dieser Rolle, die Möglichkeit von allem, die Wirklichkeit von keinem, ist es das einzige Bedürfnis, was wirklich maßlos ist.“

Obiges Zitat stammt aus einer Audio-Erläuterung vom Marx‚ Kapital, erster Band. Gehört habe ich das Zitat in der 32. Minute im ersten Teil. Es gibt dort fünf Teile zu hören. Leider ist die Tonqualität nicht so gut.

Link: http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all#188

Via: Systemtranszendenz

Anmerkung: Ich will nochmal aus dem kompletten Audiobeitrag zitieren. ~ 92. Minute:

Wir erleben ein Elend, das hat wirklich nichts mehr zu tun mit dem Elend früherer Gesellschaften. Da ist gehungert worden, wenn eine Missernte war. Da sind die Menschen arm gewesen, weil es nix gegeben hat. Und hierzulande sind Millionen arm, weil die Springquellen [das Kapital, Stephan] des Reichtums zu weit entwickelt worden sind. Weil die Produktivkräfte eine zu große, zu grandiose, Entwicklung durchgemacht hat.

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Noch mehr Neues aus Sachalin

Nach den Neuigkeiten vom großen Erdgasprojekt Sachalin II aus dem September gibt es nun wieder Neuigkeiten (n-tv). Dem Dem Anschein nach wird wohl Gazprom die Kontrolle über das Projekt übernehmen. Auf eine Zahlung von 30 Mrd. US-Dollar Schadensersatz wird sich Shell bei einer Gesamtinvestitionssumme von rund 17 Mrd. UD-Dollar wohl nicht einlassen.

Das ganze klingt nach „Staatswillkür“ und zeigt wie in Zukunft wohl mit Energieressourcen umgegangen wird. Wenn Shell clever wäre, würde der Konzern massiv in nachhaltige Energieversorgung investieren. Damit können sie auch noch 1000 Jahren Geld verdienen. Vielleicht erleben wir in Zukunft ganz neue Lobbyisten in Berlin zum Thema Umweltschutz?

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