So hat man früher ohne Strom und Batterie ganz handlich rechnen lassen:
Wikipedia hat auch eine Seite zum dem kleinen Rechnengenie. Und einen Simulator auf einer anderen Webseite gibt es auch.
via: Glaserei
So hat man früher ohne Strom und Batterie ganz handlich rechnen lassen:
Wikipedia hat auch eine Seite zum dem kleinen Rechnengenie. Und einen Simulator auf einer anderen Webseite gibt es auch.
via: Glaserei
Und wieder was gelernt:
Deutschland hat kein Energieministerium.
Das war jetzt nicht so spannend, oder? Die Frage ist nur: Was folgt daraus?
Richtig, Kuddelmuddel. Weil so kreuz und quer Bundesministerien, Lobbyisten und Bundesländer durcheinander reden. Das energiepolitische Gesamtkonzept der Bundesregierung ist deshalb auch eher dünn und beantwortet nicht die Frage, womit ich in 20 Jahren heize (n soll). In der europäischen Energiepolitik kann ich jedenfalls mehr lesen.
Kleiner Spass bei der EU zum Schluss: Nachhaltige Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen
Verweise:
Nachtrag:
Es gibt doch einen Hoffnungsschimmer. Das integrierte Klima- und Energieprogramm (pdf). Leider war das Dokument nicht ordentlich verlinkt. Ich habe es auf einer anderen Webseite verlinkt.
So lautet der Titel einer
Systemanalyse der Modernen Gesellschaft mit Ziel Soziale Ökologische Marktwirtschaft
die ich gerade lese. Auf das Buch (9,80 €) bin ich bei der diesjährigen Buchmesse in Leipzig aufmerksam geworden. Ich hielt dort vermehrt nach Literatur zum Thema Nachhaltigkeit ausschau 😉 . Obwohl nun das berühmte N-Wort nicht auf dem Buchdeckel prangte, war mir klar, das Buch muss ich mal anlesen. Ich saß also gute 15 Minuten dort am Stand und las mal kurz den Vorabdruck quer. Weil letzter Messetag war, fragt ich, ob ich so ein Vorabexemplar mitnehmen kann. Die Antwort war: Ja, kurz vor Messeschluss könne ich mir dies Buch abholen 😎 .
Zu allem Glück, kam auch noch der Autor Eberhard Umbach daher und wir plauschten eine ganze Weile. Unter anderem fragte er mich, ob es sinnvoll sei, das Wort Nachhaltigkeit ausnahmsweise mal nicht ganz vorn zu nennen. Ich bejahte, da der Begriff ja leider inflationär missbraucht wird. 🙁
Ich versprach ihm, sein Buch im Blog vorzustellen, sobald ich es angelesen habe. Die letzten 4 Wochen haben gereicht um fast 2/3 des Buches zu lesen. Was soll ich sagen: Ich bin begeistert. Das Inhaltsverzeichniss ist auch im Web auffindbar (pdf).
Der Autor zieht zu Beginn ersteinmal einen Strich und gibt einen Überblick über Entstehung unserer jetzigen Gesellschaft und ihrer Werte (inkl. dem ewigen Wachstumsgedanken). Das Kapitel 2 nennt auch ausreichend viele Probleme, vor denen wir heute stehen.
Kapitel 3 geht auf die geistigen Leistungen der Menschheit bis jetzt ein. Besonders interessant scheint mir, dass der Autor völlig klar darlegt, dass wir als Menschen schlecht viele Einflussfaktoren über lange Zeit abschätzen können. Ein Beispiel wäre das Zusammenwirken vieler Chemikalien und die Frage, ob die vielen Allergien damit zusammenhängen.
Im Kapitel 4 gibt es einen Crashkurs in sozialen und ökonomischen Grundlagen. Es werden sogar schon erste Themenkomplexe im Zusammenhang betrachtet (Bildung und gesellschaftliche Prozesse).
Zur Zeit lese ich am Kapitel 5 und dort geht der Autor ordentlich in die Tiefe. Es wird zum Beispiel dargelegt, wie unsere Wahrnehmung unser Handeln beeinflusst und so weiter. Dieses Problem haben wir ja heutzutage ständig, da wir als Gesamtgesellschaft eigentlich kaum genug Umweltbildung besitzen, um als Gruppe richtig zu entscheiden und zum Beispiel nachhaltig konsumieren.
Den Inhalt der letzten 3 Kapitel kann man sich im Inhaltsverzeichniss (pdf) anschauen.
Das Buch ist insofern interessant, als dass eine möglichst ganzheitliche Betrachtung/Analyse angestrebt wird. So scheinen manche Unterkapitel eigentlich fehl am Platze zu sein, was jedoch im Gesamtkontext nicht stimmt. Das Erreichen eines nachhaltigen Lebensstils geht eben nur, wenn man möglichst auf allen Ebenen das Problem anpackt. Das fängt im Kindesalter bei der Erziehung an, streift unsere Arbeitswelt und hört mit dem Begräbniss erst auf. Und der systemische Ansatz von Umbach, macht das Buch noch umso interessanter, da heutzutage solche Ansätze weitesgehend ausgeblendet werden. Oder hat von euch irgendjemand gelehrt bekommen, „kybernetisch“ zu denken/analysieren?
Netterweise hat mir der Autor auch die erste Auflage des Buches zukommen lassen, so dass ich den Vorabdruck eigentlich übrig habe. Im Moment schwebt mir ja vor, dieses Buch als Wanderbuch in die Blogossphäre zu entlassen, aber vielleicht fällt mir oder euch noch etwas besseres ein.
Was mir eigentlich vorm Lesen des Buches schon klar war, das scheint sich im Buch zu bestätigen. Die Umgestaltung unserer jetziger Lebenweise in Richtung Nachhaltigkeit wird nur Erfolg haben, wenn wir zunehmend themenübergreifend arbeiten/denken/handeln.
Verweise:
Ich möchte unbedingt auf den letzten Teil der 12-teiligen Reihe der SWR2 Radio Akademie 2008 hinweisen. Thema der Reihe war die Versorgung (Wasser, Lebensmittel, Gesundheit, Energie, Geld, Müll …) der Welt.
Interessanterweise stellen wir uns heute teilweise die selben Fragen, die sich schon die Griechen gestellt haben. Nämlich die nach der Struktur der Dinge und was den Menschen erfüllt. Die Lohas bekommen übrigens auch ihr Fett weg.
Am schönsten fand ich die aufgeworfenen Fragen:
Link zur Audiodatei: swr2-wissen-erfuelltes-leben-vom-schlaraffenland-zur-zivilisationskrankheit.6444m.mp3
Ein interessantes Blog über den quasi-Neubau eines Lehmfachwerkhauses erreicht ihr über folgenden Link:
http://bobritzschhaus.wordpress.com/
Interessant dabei ist, wie wenig „künstliche“ Baustoffe auf den Bildern zu sehen sind. Das ist einfach so.
via: Maischi.de