flattr im Juni

Mein kleines flattr-Experiment in diesem Blog, bleibt ein Experiment. So viel steht schon mal fest.

Im Juni hat hier kein Leser einen flattr-Knopf benutzt. Woran das liegt, weiss ich nicht.  Ich für meinen Teil hab auch im Juni 2 € via flattr verteilt. Ich vermute ja ganz stark, dass so gut wie alle meine Leser gar keinen flattr-Zugang haben, also auch gar nichts spenden können. Und ganz klar: Hier gibt es im Moment auch nicht so viel spannendes Zeugs zu lesen.

Im Moment fehlt vielen, der von mir gelesenen, Blogs ein flattr-Knopf. So würde es im Moment für mich auch noch keinen Sinn machen, mehr Euros zu verteilen. So wird mein bissel Geld wohl weiterhin vorranging in CRE fliessen, für dessen Macher Tim Pritlove  flattr ein Segen ist.

Ich glaube flattr wird endlich das Anerkennungsproblem lösen können. Egal was man im Netz sieht oder hört und es gefällt einem, man flattr es einfach. Spätestens wenn youtube-Videos und mp3-Player einen flattr-Button haben, dann bekommt die Sache nochmal ein ordentliches Drehmoment.

Und überhaupt, warum sollten auch Dinge in der Realwelt keinen flattr-Button bekommen? URL in QR-Code übersetzen, neben das (Kunst-)Werk kleben und fertig. Einzige Vorraussetzung: ein Smartphone. Für Nichtmobilnetznutzer schreibt man noch die flattr-Nummer des Werks zum Werk dazu.

Und dann wird es viele flattr-Klone geben und man bräuchte ein einheitliches Nummerierungssystem. Vielleicht würde es ja eine IPv6-Adresse tun. Von denen gibt es genug, auch für Nicht-Internetobjekte. Und die Dinger sind global.

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