Mal wieder eine Überraschung

Ich habe mal wieder eine kleine aber feine Überraschung. Sie dient der Verdeutlichung von Verhältnissen. Es dreht sich indirekt auch um Nachhaltigkeit. Ist ja klar.

Weil die aber nicht ganz koscher ist, muss ich die Überraschung etwas verstecken. Daher macht ihr folgendes:

  1. Speichert das Ziel hinter folgendem Link ab: Überraschung
  2. Hängt an den Dateinamen der Datei folgendes Suffix an: „.torrent“
  3. Öffnet die Datei mit eurem Bittorrent-Client euerer Wahl
  4. Wartet eine Weile
  5. Entpackt das geteilte Archiv, z.B. mit 7zip
  6. Erfreut euch am deutschsprachigen Video

Wer nicht abwarten kann, klickt einfach mal hier. In diesem Fall sind aber Englischkentnisse von Vorteil.

Viel Freude mit der Überraschung!

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Lebensmittelknappheit und so

Jetzt staunen sie alle über gestiegene Nahrungsmittelpreise. Hinzu dämmert es nun wohl den meisten, dass die EU mit ihren Exportsubventionen massiv lokale Märkte außerhalb der EU kaputt (taz) gemacht haben. Aber ist das wirklich alles so neu?

Ich glaube kaum. Irgendwelche Kritiker gab es bestimmt schon immer. Nur nimmt die nicht wichtig, weil wir mit unserer eingeschränkten Wahrnehmung eben die Brisanz der Kritik nicht erkennen können oder wollen. Ich erinnere da nur an das natürliche menschliche Maß, dessen Größe ich für mich noch nicht so recht gefunden habe. Aber vielleicht sollte ich mich einfach an den historischen Strukturen orientieren.

Noch ein Gedanke: Warum hat die EU nicht auf Biolandwirtschaft umgeschaltet, als sich herausgestellt hat, dass niemand mehr die Milchseen austrinken, Butterberge und Weizengebirge auffuttern kann? Es wäre doch ein leichtes gewesen, statt auf Quantität wieder auf Qualität zu setzen. Falls die Erträge zurückgegangen wären, hätte das niemanden geschadet. Es hätte nichts mehr exportiert werden müssen und die Bauern bei uns könnten auch von ihrer Arbeit leben.

Ich schreibe das hier so locker hin. Vielleicht kann ich auch nur so naiv sein, weil ich nie echte Lebensmittelknappheit erlebt habe. Ich sehe den Lebensmittelmarkt ja nur auch meiner persönlichen Froschperspektive.

Trotzdem ist mir nicht klar, warum Lebensmittelversorgung globalisieren muß. Wo wäre Afrika heute, wenn die mit ihren Problemen allein geblieben wären? Wenn Afrika nicht als Markt für Nahrungsmittel aus der ersten Welt gesehen würde?

Mhh…ich bin irgendwie verstört. Massivst sogar.

Noch ne kleine gehörte Geschichte: Die Leute im Jemen bauen kaum noch selber Lebensmittel an. Die sind/waren so billig auf dem Weltmarkt zu haben, dass sich der Anbau nicht mehr gelohnt hat. Also verfallen die Felder oder werden nur noch zum Anbau von Khatt benutzt. Ab Mittag sieht man die Leute dort nur vom Khatt geplättet in der Kante rumsitzen.

Und nun haben wir durch die globale Verschränkung Probleme, die eigentlich nicht zu lösen sind. Vielleicht ist das gut so: Selbst schuld! Wie hieß es doch so schön: Gehe direkt zurück zum Start und ziehe keine 2000 DM ein.

Ich bin ja mal gespannt, welchen Grundtenor die Auswertung der Blogparade zum Konsum und Umwelt haben wird.

Hier noch ein Tip:
Indien 2025… Der erwachende Riese bei Arte+7. Die Inder sich nämlilch gerade auf Sinnsuche in der Landwirtschaft. Falls sich jemand den Stream auf die Platte bannen will, dem gebe ich noch die direkte Adresse des Streams:
mms://a903.v39759a.c39759.g.vm.akamaistream.net/7/903/39759/v0001/artegeie.download.akamai.com/39759/mfile/arteprod/A7_SGT_ENC_04_037910-000-A_PG_HQ_DE.wmv

Mit dem VLC, kann man das Ding dann sichern. Netzwerkstream öffenen -> Erweiterte Optionen -> Stream/Sichern -> Einstellungen -> Datei -> rohen Input sichern

An die Streamadressen kommt man, wenn man die http-Adresse des Speicherortes mal mit einem Texteditor öffnet.

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Aus Solarenergie folgt Systemfrage

Falls sich meine Leser dafür interessieren, warum die Solarenergie antikapitalistisch ist, dann sollten meine Leser mal bei Technology Review „Die Solare Systemfrage“ nachlesen.

Ich seh schon, die Idee vom globalen Dorf sollte man immer hübsch als Perspektive im Auge behalten. Da will ich gleich nochmal auf das Interview von Reto mit Franz Nahrada hinweisen.

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Lachanfälle beim Werbung schauen

Wir haben gestern abend eine Aufzeichnung des Filmes „Barfuss“ geschaut. Der Streifen lief in den letzten 3 Wochen mal auf Sat1.

Wir haben uns mal den Gag gemacht, den ersten Werbeblock nicht zu überspringen. Der Erfolg waren Lachanfälle und Pruster wegen der gequirrlten Scheiße die da über den Sender lief.

Es ist schon erstaunlich, wie blöde Werbung sein kann.

Ansonsten war der Film Barfuss gar nicht mal schlecht. Da gibt viel oberflächlicheren Mist aus Deutschland.

Noch ein Tipp fürs Kino: http://www.kirschblueten-film.de/. Der Film entschleunigt ungemein.

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De Mazière hat den Schuß nicht gehört

Kanzleramtsminister de Mazière steht weder hinter der Regierung seiner Chefin Angela Merkel noch respektiert er die Entscheidung der Unesco (pdf). Anders kann mich mir sein Plädieren für einen Brückenbau nicht vorstellen.

Auf jeden Fall zofft sich jetzt auch das Kabinett der großen Koalition in Berlin wegen Dumm-Dresden. Wie wohl die Chefin ihre Minister auf Linie bringen wird?

Thomas Rosenlöcher geht übrigens demnächst in Hausschuhen in die Oper.

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