Kürzlich gesehen: Die doppelte Post

Als ich vor kurzem mal „auf dem Lande“ (in der Lausitz) war, da habe folgende Situation gesehen:

Die gelbe Post rollert mit ihrem gelben Postfahrzeug durchs Dorf und die Postfrau liefert fleissig aus. Drei Sträßchen weiter rollert ein Fahrzeug der neuen privaten Konkurrenz auch herum. Der dortige Fahrer wirft eher selten mal irgendwas in irgendwelche Kästen.

Soweit zur Situation: Plötzlich fahren 2 Autos durch dieses Dorf und liefern Post aus. Eigentlich würde auch ein Auto genügen, welches Post austeilt.

Fragen ans mitlesende Volk: Ist das Luxus oder Notwendigkeit? Kann man sich doppelt vorhandene Infrastrukturen leisten?

Ich will nicht gegen Wettbewerb wettern, aber im Falle obiger Situation wäre es doch ökologisch sinnvoller, wenn alle Postunternehmen gemeinsam ausliefern würden. Mir scheint, als ob die Bedeutung von Energieeffizienz noch nicht in den Köpfen angekommen ist.

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Wettlauf um die Welt – heute abend auf Phoenix

Heute abend sendet Phoenix die dreiteilige Doku-Serie „Wettlauf um die Welt“. Über diese Serie hatte ich schon mal in diesem Blog geschrieben. Die Beiträge können ebenfalls in der ZDF-mediathek direkt als Videostream angeschaut werden.

Ebenfalls heute abend wird jeweils der erste Teil der beiden Dreiteiler „2030 – Aufstand der Alten“ und „2057 – Leben in der Zukunft“ auf Phoenix gesendet.

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5 Fragen zum Thema Klimawandel

BigTim stellt 5 Fragen im Rahmen einer Blog-Parade.

1. Interessierst du dich für das Thema Klimaschutz? Hast du dich über das Thema irgendwann mal informiert?

Ich interessiere mich generell soweit für das Thema Klimaschutz, insofern es da eine gemeinsame Schnittmenge mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit gibt. Auf lokaler Ebene sieht das vielleicht schon anders aus. Ich schaue zum Beispiel sehr genau hin, wenn z.B. mal wieder ein Platz in Dresden mit Steinen versiegelt wird. Damit steigt die Speicherkapazität für Wärme an diesem Ort und der Raum überwärmt sich. Da das unangenehm ist und mich selber betrifft, interessiere ich mich für mein unmittelbares Umgebungsklima doch schon.

Klimaschutz kann sehr vielfältig sein. Deswegen würde ich schon behaupten, dass ich mich darüber informiert habe, wobei diese Informationen eher als Nebenprodukt zu Recherchen zum Thema Nachhaltigkeit anzusehen ist. Im lokalen Kontext schaue ich auch hier genauer hin, da lese ich zum Beispiel schon mal den Entwurf zum Luftreinhalteplans.

2. Findest du, dass die Medien das Thema überbewerten? Wenn ja, wieso?

Ich nehme an, die Frage bezieht sich auf den Klimawandel. Die Medien wollen und müssen Geld verdienen. Jede Nachricht ist für sie eine gute Nachricht. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass die Medien das Thema so verstärkt durch die Redaktionen scheuchen. Ob das Thema überbewertet wird, kann ich nicht sagen. Viel mehr habe ich das Gefühl, dass die Medien unterschwellig das Thema einer Kllimaapokalypse gerne transportieren wollen. Die verunsichert nämlich den Medienkonsumenten und kann auch zu falschen Schlussfolgerungen führen. Ein Beispiel: Der Hype um Hybridfahrzeuge ist lächerlich. Die Dinger fahren am Ende nämlich immer noch mit Benzin. Hersteller und Kraftstofflieferanten können auf diese Weise ihr Geschäftsmodell von vorgestern weiter führen. Eine sinnvolle Alternative wären Elektrofahrzeuge, die mit erneuerbaren Energien „betankt“ werden.

3. Tust du etwas gegen die Klimawandel (z.B. Energiesparlampen, etc.)? Wenn ja, was?

Ich mache das Licht aus, wenn ich aus dem Raum gehe. 😉 Natürlich habe ich Energiesparlampen in Benutzung. Dann trage ich zur Ausnutzung des ÖPNV mit bei oder nutze das Rad.

Zur Zeit mache ich mir ein Bild, wieviel elektrische Leistung meine Verbraucher benötigen. Ich messe seit 3 Tagen in meinem Haushalt die Verbraucher einmal durch. Ich versuche damit ein Gefühl zu bekommen, wie relevant mein Handeln für die Natur ist. Aus meinem Energieverbauch kann ich ja errechnen, wieviel CO2 für meinen Lebensstil in die Atmosphäre eingebracht werden muss.

4. Findest du, der Mensch hätte früher reagieren müssen oder ist alles nur Panikmache?

Das Klima wird sich immer ändern. Nur ist die Wahrnehmung durch verbesserte Messmethoden in den letzten Jahrzehnten eine andere geworden. Da sich Teile der Menschheit an langfristiger Stabilität gewöhnt hat, erscheint jede Veränderung des Klimas wie eine Bedrohung derselben. Es fehlt eine Kultur mit Änderungen umgehen zu können und wollen. Hinzu kommt, dass die Wissenschaft mehr Geld erhält, wenn etwas wirklich wichtig oder ganz dringend ist. Und da es immer jemanden gibt, der aus der Verunsicherung profitiert, wird mit Sicherheit gerne etwas übertrieben. Ganz spontan fallen mir da Versicherungen ein.

Die Frage, ob der Mensch hätte früher reagieren müssen, würde ich spontan mit ja beantworten. Nur kann man diese Frage mit Sicherheit nicht so einfach beantworten, da ich mit dem Wissen von heute zurückblicke. Die Perspektive von damals mit dem Blick nach vorn kenne ich ja nicht. Als Mensch hängt man in der Regel immer seiner eigenen Perspektive an. Man blickt als Individuum in die Welt hinaus. Den Blick auf die Menschheit als Ganzes hat man viel zu selten. Man denkt also eher an sich, als an die Gesamtheit. Das ist im übrigen auch Teil des Fortschrittes. Laut dem Mandeville-Paradoxon profitiert die Masse vom Eigennutz Einzelner. Vielleicht hätte der Mensch als Spezies auch gar nicht anders handeln können?

Ein Beispiel, wo man bis jetzt hätte anders handeln können: Der typische Zweitwagen in Deutschland ist meistens ein kleines Benzin-PKW. Man hätte vor 10 Jahren anfangen können, einen Wandel zum Elektrofahrzeug zu forcieren. Aber man hat das nicht getan. Einzig ein paar wenige Enthusiasten fahren heute CO2-neutral. Wer sollte so einen Wandel auch forcieren? Die Regierung von oben? Das Volk von unten? Zusammen müsste das Problem gelöst werden, aber dafür fühlen sich beide nicht zuständig.

5. Was hättest du für Ideen, was jeder selbst tun kann?

Nachhaltig leben!

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Leistungsmessgerät im Einsatz

Seit gestern zählt bei mir ein Leistungsmesser die Kilowattstunden, die bestimmte Verbraucher benötigen. Bis jetzt kann ich zwei Angaben machen:

Wenn die Tiefkühl-/Kühlschrankkombi läuft, werden dort 77 Watt verbraucht. Das Laptop braucht zwischen 17,5 (Bildschirm aus) und 60 Watt bei Vollauslastung.

Als nächstes steht eine 24-Stundenmessung beim Kühlschrank an.

Übrigens verleiht mein Stromanbieter (Drewag) dieses Gerät für Kunden kostenfrei.

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Solartrabant

Gestern konnte ich einen Solartrabant ausgibig fotografieren. Dieser Trabi ist schon über 100 000 Kilometer mit Solarstrom gefahren. Im übrigen macht dieser Trabant so gut wie keinen Krach beim Fahren. Lediglich Abrollgeräusche sind zu vernehmen, die aber im Alltagslärm untergingen.

'DSC00411' von stephanjanosch

Die Solarzellen auf dem Dach sind nur Show. Sie bringen höchstens 10 Kilometer Fahrstrecke an einem sonnigen Tag. Dafür bringen sie den Besitzer des Fahrzeugs Dr. Schulze schnell ins Gespräch. Der Stand der Technik ist der, dass ein Solarfahrzeug zur Zeit immer mit Batterie fahren wird. Diese Batterie wird dann mit Solarstrom geladen und somit wird die Mobilität CO2-neutral.

'DSC00415' von stephanjanosch

Im folgenden Bild ist eine mobile Solartankstelle im Hintergrund zu sehen. Dazu schreibe ich später.

'DSC00414' von stephanjanosch

Im Motorraum ist nicht mehr viel drin. Lediglich das Getriebe, die Lenkmechanik und die Batterie sind noch original.

'DSC00441' von stephanjanosch

Detailansicht des an das Getriebe angeflanschten Elektromotors.

'DSC00442' von stephanjanosch

Noch ein paar Daten zum Solartrabi:

  • Fahrspannung zwischen 48 und 72 Volt per wählbar, max. 400A Strom
  • Leistung beträgt 12 kW bei 72 Volt
  • 65 km/h Spitze
  • Maschinensatz wiegt 18 kg (Batteriegewicht unbekannt)
  • Rekuperation (Gefällebremsung) auf abschüssiger Strecke

Umgebaut wurde das Fahrzeug von (keine Gewähr):

Dr. Dieter Schulze
Beratungsstelle für Elektrofahrzeuge
An den Teichwiesen 5
01109 Dresden

Tel.: 0351/8809452
Mail: schulzedkw@t-online.de

Und was es mit folgendem Fahrzeug auf sich hat, beschreibe ich später.

'DSC00418' von stephanjanosch

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