Aufregung um die Umweltzone in Dresden

In Dresden soll eine Umweltzone eingerichtet werden, um die Feinstaubbelastung in der Neustadt zu senken. Doch nun erst fangen die Gemüter an zu kochen, weil 5 Busse und rund 60 Prozent aller dort zugelassenen LKW mit einem Fahrverbot zu rechnen haben.

Dazu Jan Mücke: „Das ist eine typische Bürokratieposse und lebensfremd hoch zehn. So kann man Umweltschutz nicht betreiben“. Recht hat er, nur sollte er mal fragen warum wir so eine Bürokratieposse brauchen. Doch nur deshalb weil die Menschen nicht von allein auf sich aufpassen. So viele PKWs rammeln durch die Neustadt jeden Tag, da ist es doch kein Wunder, dass dort dicke Luft herrscht. Und er legt nach: „Was nützt es, wenn die Firmen dabei kaputt gehen?“ Ich frage anders herum: Was nützt es, wenn wir unsere Lebensgrundlage kaputt machen? 1:1, Gleichstand.

Wenn unsere aktuelle Wirtschaftsordnung so viel Mobilität einfordert und keiner darin ein Problem sieht, dann ist das eben so. Einen Gegenvorschlag zum übermäßigen Mobilitätsbedarf macht ja keiner.

Neue Fahrzeuge wären eine Lösung. Nur fahren die alten doch noch gut. Verschwenderisch neukaufen will man ja schließlich nicht und kann es wahrscheinlich nicht. Welcher Ausweg bleibt da noch übrig?

Vielleicht sollten alle weniger fahren. Besonders die, die am wenigsten effizient unterwegs sind. Irgendwann erreicht man wieder den Grenzwert für „saubere“ Luft. Gewerbetreibende sollten natürlich Vorrang bekommen.

Ach ja: Ich wünsche mir eine dicke „Umweltampel“. Damit jeder sehen kann, wie sauber die Luft momentan ist.

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Energiefasten

Welche Institution spart (und verschwendet) seit Jahrhunderten Energie? Genau, die Kirche. Zum einen hat so ein Kirchengebäude einen unheimlich guten Klimapuffer, zum anderen gibt es machmal auch einen recht verschwenderischen Umgang mit Kerzen, Licht und Gold. Es kommt eben darauf an, welche Kirche man besucht.

Ich will hier mal nicht weiter herumorakeln. Die Nordelbische Kirche gibt seit dem 21.2.2007 jeden Tag ein neuen Tip auf der Webseite http://www.kirche-klimaschutz.de/, wie man Energie sparen kann. Das ist viel besser, als nur auf den allmächtigen Problemlöser Gott zu warten, wie es die Zeugen Jehovas tun.

Leider gibt es keinen Feed. Das ist aber nicht wirklich ein Problem, da man wunderbar aus Webseiten einen Feed extrahieren kann. Die URL zum von mir extrahierten Feed ist diese: http://feed43.com/energiefasten.xml. Realisiert habe ich diesen Feed mit dem Service von feed43.com. Dieser Service ermöglicht es, aus einer beliebigen Webseite einen Feed zu bauen. Ganz praktisch, um seinen Feedreader weiter zu füttern.

via: exciting green

PS: Gibt es irgendwo eine Betrachtung religiöser Sitten und Bräuche unter einem rein ökonomischen Gesichtspunkt? Zur Zeit wächst ja draussen sowieso nix. Von daher macht es auch in Nordeuropa jetzt Sinn, enthaltsam zu leben.

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Verweis auf Blogübersicht rund um Nachhaltigkeit

Ich möchte kurz auf die Übersicht von Reto verweisen, welche Weblogs listet, die sich mit dem Nachhaltigkeit beschäftigen.

Viel Spaß beim Stöbern!

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Filmrezension: UNSER TÄGLICH BROT

Vor gut zwei Monaten wieß ich auf den Film „Unser Täglich Brot“ mittels eines zitierten Interviews mit dem Regisseur hin. Nun hat es der Film durch meine Netzhäute ins Hirn geschafft.

Ähnlich wie der Film „We feed the world“ kommt auch „Unser Täglich Brot“ aus Österreich und zeigt ungeniert, woher unsere Nahrungsmittel kommen und wie sie erzeugt werden. Dabei klagt der Film nicht an, sondern zeigt beinahe emotionslos das Wirtschaften der Nahrungsmittelindustrie. Auf Gespräche wird dabei verzichtet. Zwar reden die Mitarbeiter der gezeigten Betriebe untereinander, aber eben nicht für die Kamera. In langen Einstellungen hat der Zuschauer alle Zeit der Welt, über das Gezeigte nachzugrübeln und seinen Gedanken nachzugehen oder auf kleine visuelle Details zu achten.

Und so erfährt man unter anderem, wie Paprika aus Belgien, Zuchtlachs aus Skandinavien, Tomaten aus Spanien, Hühner aus Deutschland (?) sowie Rind- und Schweinefleisch „erzeugt“ werden. Für zart besaitete Menschen könnte der Anblick der Schweinetötungsmaschine, des Kückenwerfers oder des Hühnersaugers durchaus grauenhaft sein, aber das ist nunmal die Realität. Inhaltlich kann man über den Film eigentlich nicht viel sagen, denn er zeigt ja nichts neues, allerhöchstens neue Dimensionen.

Wer unbedarften Leuten einen (schweren) Kloß in den Magen legen möchte, der zeigt ihnen zuerst „Unser täglich Brot“ und nach einer kurzen Pause „We feed the World“. Diese Reihenfolge hat den Vorteil, dass „We feed the World“ schon einige Antworten gibt und eventuell eine neue Perspektive für eine anschließende Diskussion aufzeigt. Spätestens wenn dann das schlechte Gewissen beim Einkaufen zuschlägt, haben die Filme ihre Wirkung gezeigt. Wen die Filme allerdings gänzlich kalt lassen, der sollte sich über schlechte Nahrungsmittelqualität und Schlamperei (Gammelfleisch) nicht aufregen, sondern sich an die eigene Nase fassen.

So, und nun viel Spaß beim Einkaufen!

PS: Der Letzte räumt auf und macht das Licht aus.

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Dresden will seine Stadtwerke zurückholen

Am 15.2.2007 schrieb die Sächsische Zeitung, dass sie einen anderen Weg im Bezug auf die Stadtwerke als Leipzig gehen möchte. Dort möchte man die Stadtwerke zum Teil verkaufen. Ich zitiere:

Das Rathaus drängt auf die Neuordnung der Technischen Werke Dresden (TWD). Die Gesellschaft, in der unter anderem die städtischen Drewag-Anteile und die Verkehrsbetriebe gebündelt sind, soll durch Zukäufe erweitert werden. Eine entsprechende Vorlage wird derzeit in den Stadtratsausschüssen behandelt. …

… Dies führt zu einer steuerlichen Entlastung. Für die Drewag-Ausschüttung muss die Stadt aufgrund dieses Querverbundes keine Körperschaftssteuer bezahlen.

Wer sich weiterhin für das Thema interessiert, dem sei ein Beitrag von TV-Magazin monitor (Direktlink: realMedia) ans Herz gelegt. Darin werden Beispiele angeführt, wie komunale Träger günstiger Arbeiten als Privatunternehmen.

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