7 Dresdner Weltbürger bekennen sich zum Weltkulturerbe

Auf der Webseite der SAX kann man die Bekenntnisse von 7 Dresdner Weltbürgern zu Dresden und dem Weltkulturerbe nachlesen. Die Personen sind:

Zusätzlich gibt es noch eine kleine Glosse mit exotischen Ideen zum Lesen.

URLs: Die sieben Bekenntnisse, Glosse

PS: Warum nutzt die Online-Seite von der SAX eigentlich nicht die Möglichkeit direkt auf die Seiten der Personen und Institute zu verlinken?

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RSS-Feeds auf www.welterbe-erhalten.de

Die Webseite www.welterbe-erhalten.de bietet normalerweise keinen Newsfeed an. Warum das so ist, kann ich mir nicht wirklich erklären. Jedenfalls habe ich deswegen schon manche neue Meldung verpasst. Heute habe ich mir mal den html-Code der Seite angeschaut und zwei auskommentierte Newsfeed-URLs entdeckt. Wer also in Zukunft Neuigkeiten von www.welterbe-erhalten.de direkt abonnieren möchte, kann einen der beiden folgenden Verweise nutzen:

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Folien vom Waldschlößchen -tunnelvortrag

So, nun kann ich endlich die Folien zum Herunterladen anbieten, welche Dr. Peter Heinze am 12.1. bei seinem Vortrag zu einem Elbtunnel am Waldschlößchen gezeigt hat. Die Folienabfolge wurde aber ein wenig modifizert, da die ganze Präsentation doch sehr umfangreich ist. Die Teile über die konkrete Verkehrsführung am Waldschlößchen, technische Tunnelbauaspekte und den Warnow-Tunnel in Rostock wurden entfernt, da der Umfang an sich sehr groß ist (276 Seiten).

Leider sind solche nackten Präsentationen nicht ergiebig, es fehlen manchmal die erklärenden Worte. Ebenso möchte ich darauf hinweisen, das es auf der Webseite www.welterbe-erhalten.de ergänzendes Material gibt. Besonders hinweisen möchte ich auf die Stellungnahme von ILF zum Tunnelentwurf von EIBS (pdf).

Falls jemand die Baufortgang als Flash-Animation realisieren kann, dann kann er das gerne machen. Ich bin dazu nicht in der Lage.

Urheber der Präsenation:

Dr. Peter Heinze
Ingenieurbüro Bauhütte
Burgwartstraße 52
01159 Dresden
Fon/Fax 411 67 51

Möglichkeiten zum Herunterladen:

Inhalt der Präsenation:

  • Stadtplanungsaspekte ab der Wende
  • Brückenentwürfe am Waldschlößchen
  • Vorliegendes Tunnelprojekt von EIBS
  • Bauablauf eines Tunnel in Einschwimmbauweise
  • Verweis auf Jana Hohlfeld
  • Vorschläge für Tunnel am Blauen Wunder

Noch ein paar Gründe für meine Motivation:

Warum hänge ich mich mit den Umgebungsgedanken so in die ganze Sache rein? Nun, ich liebe die Elbaue so wie sie ist. Ich mache in dem Bereich Sport und nutze den Elbradweg dort intensiv. Zudem gefällt mir die ganze Kommunikation um das Projekt nicht. Ich experimentiere hier mit alternativen Informationsmöglichkeiten, um zu ziegen, dass es heute keine Hindernisse mehr gibt, Planungsunterlagen den Bürgern vorzuenthalten. Durch Reisen habe ich andere Städte kennengelernt und umso mehr erkennt man dann die Schöheit der Heimt. Wenn es nach meiner Nase gänge, bräuchte man dort auch keinen Tunnel, sondern sollte die Kraft lieber in Mobilitätskonzept für den Lebensraum Stadt stecken, welches im Sinne der Nachhaltigkeit und Lebensqualität alle Beteiligten steht. Trotzdem ist dort ein Tunnel für mich das geringere Übel, als eine Brücke. Auch ich fahre selten, aber gerne mit dem Auto durch Dresden.

UPDATE: Es gibt nun auch ein Video eines ähnlichen Vortrages von der selben Person.

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Mediationsverfahren im Dresdner Brückenstreit beendet

Gestern wurden die Ergebnisse des Mediationsverfahrens im Dresdner Brückenstreit um die Waldschlößchenbrücke vorgestellt. Ich verweise kurz auf die Medienberichte:

Meine Meinung: Da wollte sich niemand wirklich die Finger verbrennen. Vom Tunnel hat auch keiner geschrieben. Vor allem scheinen die Medien (dnn, SZ) keinen Tunnel zu wollen, sonst hätten sie ihn in einem Halbsatz erwähnt. Gut, es wird ein neues Planfeststellungsverfahren gefordert, welches eine kleinere Brücke zum Ziel haben soll. Ich bezweifle, dass der Bürgerentscheid auch für eine anderen Brückentwurf gilt. Es scheint so etwas wie einen Kompromissvorschlag zu geben, die UNESCO würde auch über eine kleinere Brücke verhandeln. Ich habe meine Meinung nach dem Lesen weiter unten neu formuliert .

Aber was mich am meisten wurmt ist die Frage, wo denn bitte der Sachverständigenbericht ist. Klar, er wurde gestern vorgestellt. Nur wem? Dem Land, der Stadt, dem Bund oder der Presse? Wie wäre es denn, den Bericht der Bevölkerung vorzustellen? Einfach mal auf eine Webserver hochladen und in der Pressemitteilung verlinken.

Das regt mich tierisch auf. Ehrlich. Immer diese versteckten Dokumente. Ich werde mich heute darum bemühen eine Kopie des Berichtes abzustauben und hier zu veröffentlichen.

UPDATE: Achim Weber hat mich darauf hingewiesen, dass das Ergebnisdokument des Mediationsverfahrens auf der Webseite www.welterbe-erhalten.de zum Herunterladen verfügbar ist.

Noch ein UPDATE: Jetzt habe ich den Bericht gelesen. Meine alte, obenstehende Meinung habe ich durchgestrichen, weil ich sie überdacht habe und wohl auch etwas emotional formuliert habe. Hier also meine erneute Meinung: Als erstes freut es mich natürlich, dass der Bericht das Prinzip der Nachhaltigkeit deutlich hervorhebt. Ebenso erfreulich ist, dass die weichen Standortfaktoren Dresdens Erwähnung finden. Das die Waldschlößchenbrücke in ihrer jetzigen Planung dort so nicht realisiert werden darf, war eigentlich schon vorher klar. Und so verwundert es mich nicht, dass eine kleinere Brücke an einem anderen Standort vorgeschlagen wird. Nur wem nützt eine Brücke am Thomas-Müntzer-Platz wirklich? Von dort sind es nur wenige hundert Meter bis zur Albertbrücke und das Blaue Wunder würde so gut wie gar nicht entlastet werden. Dabei ist doch die Loschwitzer Brücke ein Engpaß mit Verfallsdatum. Und siehe da, eine Tunnellösung wird auch angesprochen. Ein Tunnel müsste sicherheitstechnisch mehr als zwei Spuren haben und würde deshalb wieder attraktiver für den Verkehr werden. Wie wäre es denn, mit je einer Spur für MIV und Straßenbahn pro Richtung? Zur Not könnten die Autos über einen abgesenkten Bordstein das Gleis benutzen. Am interessantesten ist jedoch die Forderung für eine moderierte Perspektivenwerkstatt. Diese würde in einem offenen Prozess (da Vertreter der Stadtgesellschaft integriert wären) die Grundlage für eine neue Planung einer Elbquerung legen. Der Gedanke scheint attraktiv, jedoch müsste man darauf achten, dass die bisher verplanten 28 Mio € nicht gänzlich umsonst gewesen sind.

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Spruch der Woche

ACHTUNG DURCHSAGE: Fatima Orkan vermisst ihren Sohn Kyrill und seine Geschwister. Die quirligen Racker haben nur ein Auge, zeichnen sich durch ihr hinreißendes und umwerfendes Wesen aus und irren vermutlich orientierungslos durchs Land. Zuletzt wurden die kleinen Wirbelwinde beim Spielen mit der Eisenbahn gesehen.

von Suppenbar-Dresden.de

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