Spiegelserver gesucht

Ich habe gestern die Podiumsdiskussion zur Waldschlößchenbrücke und Weltkulturerbe auf Video aufgezeichnet. Leider kann ich das Video (~150 min) nicht auf meinem Webserver veröffentlichen. Falls jemand einen Mirror anbieten kann, so wäre ich dankbar. Gerne auch mit Torrent. Ich schätze, dass das Video min. 500 MB gross wird. Der FSR-Verkehr wird das Video auch hosten können, doch ist es imho sinnvoll, mehrere Quellen liefern zu können.
Im Moment überspiele ich die Aufzeichnungen und scheide sie zusammen. Bild und Ton scheinen wirklich vernünftig geworden zu sein.

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Der Entwurf des Luftreinhalteplans für Dresden liegt vor

In den letzten Tagen wurde der Entwurf für einen Dresdner Luftreinhalteplan veröffentlicht. Über das Fehlen eines solchen Planes für Dresden schrieb ich schon. Er kann unter anderem auf den Webseiten des RP Dresdens und des LfuG heruntergeladen oder an 3 Orten eingesehen werden.

Hinweise, Einwände und Anregungen In der Zeit vom 15.1. bis einschließlich 28.2.2007 können zu dem Planentwurf von jedermann Hinweise, Einwände oder Anregungen beim Regierungspräsidium Dresden, Referat 6.1.4, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden schriftlich eingereicht werden. Die fristgemäß eingegangenen Äußerungen werden nach Prüfung berücksichtigt, soweit sie für die Aufstellung des Luftreinhalte- und Aktionsplans zweckdienlich sind. Eine gesonderte öffentliche Erörterung findet nicht mehr statt.

Der Entwurf ist sehr gut lesbar und übersichtlich gestaltet. Seine hohe Qualität hat mich ehrlich gesagt überrascht. Ich will mal kurz ein paar Punkte ansprechen, die mir besonders aufgefallen sind:

Umweltzone

In Dresden soll eine Umweltzone eingerichtet werden. Bestimmte Fahrzeuge dürfen dort ab 2008 nicht mehr fahren.


Straßenschild „Umweltzone“
umweltzone_gebiet
Das Gebiet der Umweltzone (anklicken für Vergrösserung)

Ferneintrag

Dresden ist von einem relativ hohen Ferneintrag (Einfluss außerhalb den kommunalen Gebietes) bei Feinstaub und Stickoxiden betroffen. Das unmittelbare und überregionale Umfeld von Dresden trägt maßgeblich zur Luftsituation bei.

Überwärmung

Einige Stadtgebiete sollen vor Überwärmung besser geschützt werden. Beispiele wären Pieschen und die Neustadt. Es gibt einen Stadtratsbeschluss von 1996 der in diese Richtung zielt. Wie wurde er umgesetzt?

Begrünung

Zitat: Ausgleich einer verdichteten Bebauung im Innenstadtgebiet durch geeignete Formen der Begrünung.

Von einer Begrünung neugestalteter Stadtfläche ist in Dresden wenig zu sehen. Beispiele wären Postplatz und Bahnhofsvorplatz am HBF. Dort hat die Stadt in meinen Augen völlig versagt, was den Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung angeht. Die dortigen Flächen werden sich im Sommer sehr aufheizen.
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Ortsumgehungen

Zitat: Eine Konsequenz daraus kann sein, dass das Thema „Umgehungstrassen von Ortslagen“ nicht mehr nur vor dem Hintergrund der Entlastung bestimmter Gebiete von Lärm und Verkehrsmengen zu diskutieren ist, sondern auch vor dem, Straßentrassen anzubieten, die Kfz-Verkehre in weniger belastete Gebiete leiten und somit die Gefahr der Grenzwertüberschreitung in urbanen Arealen verringern.

Solange man für den Verkehr keine neuen Schneisen in die wenigen verbliebenen Naturgebiete schlägt, kann man darüber durchaus mal nachdenken. Jedoch werden sich Stadtrandbewohner tierisch aufregen, weil sie dann einem Dauerrauschen ausgesetzt sind.

Waldschlößchen

Es wird der Bau eines neuen Verkehrszuges am Waldschlößchen empfohlen. Damit sollen Verkehrsströme entbündelt werden. Das ist gut für die Neustadt, aber sicherlich zum Nachteil von Blasewitz, Striesen und Johannstadt. Vielleicht wäre ein kleiner Tunnel das Richtige?

Stadtentwicklung

Die zwei folgenden Absätze fand ich doch sehr bemerkenswert. Dresden hat sich in den letzten 15 Jahren wohl absolut ungünstig bezüglich des Lebensraumes Stadt entwickelt.

These der bedeutsamer werdenden Stadtökonomie:

Mit der Entdichtung der Stadt im Inneren und deren Ausuferung in das Umland gehen zunehmend wesentliche ökonomische Vorteile und Qualitäten großstädtischen Lebens verloren. Die Effektivität und Auslastung des Öffentlichen Personennahverkehrs und der stadttechnischen Netze, die Wirtschaftlichkeit des Straßennetzes und der kommunalen Dienstleistungen, die fußläufige Erreichbarkeit von Einrichtungen, die großstädtische Nutzungs- und Erlebnisdichte, die Standortvorteile kundenorientierter Unternehmen – alle auf Dichte basierenden Aspekte großstädtischen Lebens und Wirtschaftens, wie sie die traditionelle Stadt europäischer Prägung charakterisieren, stehen mit den gegenwärLuftreinhalte- und Aktionsplan für die Stadt Dresden (Entwurf Jan. 2007) Seite 107 tigen Entwicklungstendenzen zur Disposition.

Dresden ist in der Historie Vorreiter moderner, zentraler Ver- und Entsorgungssysteme gewesen und hat damit beispielgebend die stadtökonomische Erschließungsplanung europäischer Städte geprägt. Auch in Zeiten komplexer Stadtstrukturveränderungen sind die engen Verflechtungen von Infrastruktur und Stadtstruktur zu beachten, d. h. vom Stadtstrukturumbau losgelöste Diskussionen zu Schließungen sozialer Infrastruktureinrichtungen einerseits und Ausbauplänen technischer Infrastruktur andererseits würden der ökonomischen Stärke der Stadt schaden.

Dazu fällt mir eine Grafik ein, die hier schon mal veröffentlicht hatte.
Spirale der Deurbanisierung
Quelle: Landeshauptstadt Dresden, Referent für nachhaltige Entwicklung, Lerm/Blätterlein, Grafik: Milde

Mein Minifazit

Alles in allem wird der MIV (motorisierte Individualverkehr) in Zukunft weiter zurücktreten müssen. Das betrifft auf ihr Fahrzeug angewiesene Berufstätige (z.B. Handwerker) ebenso wie Berufspendler. Für Pendler werden jedoch in Zukunft weitere Verbesserung erfolgen müssen, so dass diese in Zukunft nicht mehr mit dem Auto in / durch die Stadt fahren müssen. Im allgemeinen muss Mobilität besser gehandhabt werden, was jedoch ein sehr komplexes Vorhaben wird, da die Anzahl der Kollisionspunkte aller Beteiligten unheimlich hoch ist. So wäre es auch für den Berufstätigen mit Arbeitsfahrzeug absolut kein Problem durch Dresden zu kommen, wenn die Pendlerströme auf andere Verkehrsträger gelenkt würden.

Leider fehlen mir zwei zentrale Punkte im Entwurf. Erstens wäre eine Prozessbeschreibung sinnvoll, wie der Plan dauerhaft an die sich ständig ändernden Bedingungen angepasst werden soll. Ich denke da an das Prinzip der Rückkopplung. Es wäre doch schön, wenn diese Plan aller zwei Jahre eine Auffrischung bekäme. Zum zweiten stört mich die extrem kurze Zeit in der die Bevölkerung einbezogen wird. Warum ist es nicht möglich, ständig ein Ohr für die Bevölkerung zu haben? Vielleicht sind die Organisationsprozesse der öffentlichen Verwaltung nicht dauerhaft rückkopplungsfähig? Ach ja, vielleicht wäre es auch sinnvoll einen Plan für das gesamte obere Elbtal (Meißen bis Pirna) zu machen, da die Tallage ja wohl alle Gemeinden betrifft.

PS: Die Webseite von Dresden.de wurde neu gestaltet.

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Vorläufige Folienpräsentation zu Dresdner Elbtunnel online verfügbar

Ich habe mir auf die Schnelle eine Lösung ausgedacht, euch die Folien zur Präsentation der Elbtunnelprojekte von Dr. Heinze zu zeigen. Ich habe das ganze als Präsentation im Webbrowser konzipiert. Es müssen ungefähr 10 Megabyte Daten geladen werden und je nach Webbrowser wird relativ viel Arbeitsspeicher und CPU-Leistung benötigt (Firefox ~200 MB, Opera weniger). Daher empfehle ich, alle anderen (größeren) Applikationen und Browsertabs zu schließen. Computer mit weniger als 256 MB Arbeitsspeicher könnten Probleme bei der Darstellung haben, bzw. es kann zu Swapping kommen.

Bitte wartet ab, bis ihr eine Präsentationsansicht (ähnlich Powerpoint und OpenOffice) erhaltet. Falls beim Laden oder Anzeigen der Präsentation etwas schief geht, dann solltet ihr den Tab oder das Browserfenster schließen und die Präsentation nochmal neu öffnen.

Ein PDF kann ich auf die Schnelle nicht realisieren, es sei denn, mir verrät jemand wie ich 200+ Bilder in eine OpenOffice Präsentation bekomme, ohne dies per Hand machen zu müssen. Falls ich mit meiner Audiotechnik klar komme, dann veröffentliche ich bald ein Audiokommentar zur Präsentation.

Achtung: Bei Verwendung von Opera bitte in den Vollbildansicht wechseln (Taste F11). Die Präsentation ist kompatibel mit OperaShow. Getestet mit Firefox und Opera (Vollbildmodus nutzen!).

URL der Präsentation:
http://momocat.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/wsb_presentation/

Update: Audiokommentar verfügbar

Audiokommentar: http://media10.roadkast.com/momocat/ws_tunnel_v01.mp3 (~61 Minuten lang)

[flash]http://media10.roadkast.com/momocat/ws_tunnel_v01.mp3[/flash]

Bemerkungen zum Audiokommentar: Der Audiokommentar ist zum parallelen Hören gedacht. Falls möglich, will ich dem Leser ergänzende Informationen zu den einzelnen Folien bieten. Bei über 200 Folien gespickt voll technischen Dingen ist dies aber nicht so einfach. Daher sollte keine zu hohe Qualität erwartet werden.

Ich habe den Kommentar live und ohne extra Vorbereitung eingesprochen. Ausdruck und Grammatik werden also nicht so toll sein. Dr. Heinze hat die Folien über min. 2,5 Stunden lang präsentiert. Mein Audiokommentar ist deutlich kürzer. Also ruhig pausieren und die Folien in Ruhe anschauen. Ebenso bin ich kein Bauingenieur und ich wollte mich mit diesem Kommentar etwas beeilen, damit man die Chance hat, die Folien + Erklärung noch vor der morgigen Podiumsdiskussion gemeinsam aufnehmen zu können. Alles in allem die Veröffentlichung des Materials zu Dr. Heinzes Vortrag eher weniger professionell. Das Ganze könnte man als Experiment zum Bürgerjournalismus nennen.

Über Meinungen zu diesem Experiment und der Zugänglichkeit der beiden Medien (Folien + Audiokommentar) würde ich mich freuen.

Kleiner Tipp: Mit der Firefox-Erweiterung „Foxytunes“ kann man seinen Audioplayer direkt von Firefox aus steuern. Also den Audiokommentar pausieren, ohne die Präsentation zu verlassen.

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Faulmeister Deutschland: Der Müll

Heute bin ich zum Bus gelaufen und das Wetter war herrlich. Der Himmel strahlt blau, die Sonne scheint warm. Was will man mehr? Wie wäre es mit Müll?

Nun gut, vielleicht ist der unterirdische Pappsammelbehälter voll. Also mal fix rein gelugt.

Düster ist es. Also mal ganz genau geschaut.

Hah, ganz schön leer! Habe ich doch wieder mal den Faulmeister Deutschland erwischt.

Natürlich könnte man jetzt die Technologiekeule RFID rausholen und jede draussenliegende Verpackung ihrem Käufer zuordnen, aber das ist an sich keine Lösung für die geringe Wertschätzung der eigenen Umwelt. Im übrigen stören mich auch die Zigarettenkippen im Haltestellenbereich und die zerschmissenen Flaschen auf Rad- und Gehwegen.

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Folien vom Waldschlößchen -tunnelvortrag erst nächste Woche und großer Saal gesucht

Ich habe soeben mit Dr. Heinze gesprochen, der letzten Freitag einen famosen Vortrag über die Machbarkeit eines Tunnels am Waldschlößchen gehalten hat. Leider hat er diese Woche keine Zeit, sich mit mir zu treffen, um mir die Präsentationsdatei zu übergeben. Dr. Heinze ist kennt sich mit dem Internet gar nicht aus, so dass ich Ihm bei einem Treffen sicherlich etwas über das Bloggen und die daraus resultierenden Möglichkeiten erzählen werde. Ich bitte daher alle Interessierten sich noch etwas zu gedulden. Ich werde mir diesbezüglich kurzfristig etwas einfallen lassen.

Ansonsten hat mich Dr. Heinze gefragt, ob ich nicht zufällig einen richtig großen Saal organisieren könnte. Er dachte da vielleicht an einen Saal im Hygienemuseum. Leider habe ich keine Kontakte dahin. Dr. Lenk vom Förderverein Lingnerschloss e.V. will die Diskussion um einen Tunnel nämlich weiter forcieren und eine Podiumsdiskussion zwischen Brückengegnern und Brückenbefürwortern initiieren.

So weit ich mich recht erinnere, gibt es doch auch im Rathaus einen großen Saal. Jetzt ist natürlich die Frage, ob die Bürger ihrer Stadt einfach mal so den Saal ihres Rathauses nutzen können, oder ob da erst ein großes Bürokratisches Wettrennen veranstaltet werden muss. Im Internet fand ich dazu leider nichts.

Im übrigen fällt mir da auf, wie einfach man im Internet zusammenarbeiten kann, ohne Rücksicht auf Raum und Zeit. Wobei das natürlich auch nicht immer einfach ist. Vielleicht hilft ein Verweis auf das Stadtwiki Dresden? Das beinahe legendäre Waldschlößchenbrückenforum auf dnn-online.de ist im übrigen wieder geöffnet! Mal sehen, was sonst so kommt.

PS: Bei älteren PC besteht die Gefahr, dass der Prozessorlüfter stehen bleibt. Wenn ihr also etwas „Geschmortes“ riecht und euren PC im Verdacht habt, dann solltet ihr Daten speichern und sofort ausschalten. Jede Sekunde ohne aktive Kühlung kann für den Durchschnitts-PC den Hitzetod bedeuten. Ich habe den Geruch als Warnzeichen ignoriert, jedoch dann sofort den Stecker gezogen als mein System stehengeblieben ist. Mit dem Staubsauger habe ich eine Sofortkühlung eingeleitet. Erste Bilanz bis jetzt: Glück gehabt, System hat keinen Schaden genommen. Prozessorlüfter wurde getauscht.

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