Königsbrücker Straße wird nicht zeitnah gebaut

Ich mutmaße jetzt mal ins Blaue hinein.

Die Königsbrücker Straße wird zwischen Stauffenbergallee und Albertplatz nicht ab 2010 gebaut, sondern (viel) später.

Wie komme ich zu dieser Behauptung? Ganz einfach. Gestern sah ich die Gleisbaustelle der DVB an der Schauburg. Mitten im Berufsverkehr wird dort unter Hochdruck Gleisbau betrieben. Die Weichen waren wohl arg strapaziert. Normalerweise macht man sowas in den Sommerferien oder fährt ganz langsam darüber hinweg, wenn eine grundlegende Sanierung absehbar ist.

Da aber die DVB nun plötzlich Hand anlegen kann es nur eines bedeuten: Die Köni wird so schnell nicht gebaut. Und die DVB wird es wohl wissen. Die sind tief in den Planungen beteiligt und werden das neuerliche Gezänk seitens der CDU satt haben. Ich kann mir vorstellen, dass da intern irgendwelche Infos zu den DVB geflossen sind, dass der politische Streit noch dauert. Schliesslich stehen ja nun 2 Varianten („Stadtratsvariante“ – 2 spurig – und „CDU-Variante“ -4 spurig -)vor dem Planfeststellungsverfahren, inkl. Klagemöglichkeiten seitens der Anwohner. Und bevor den DVB dort die Weichen platzen, legen die eben Hand an.

Bleibt die Frage: Falls die Köni in 5 Jahren gebaut werden, werden die gestern und heute verlegten Weichen sicherlich wieder ersetzt. Das ist eigentlich eine Verschwendung, da die Dinger ja rund 20 Jahre Lebenszeit haben. Kann man da eigentlich den Baubürgermeister Jörn Marx von der CDU wegen Verschwendung von Kommunalmitteln (die DVB gehört ja direkt der Stadt)  belangen?

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Kauft nachhaltige Schokolade!

Letztens hatte ich doch den Schoko-Oster-Hasen am Schlafittchen, es ging also um Schokolade. In der aktuellen „global“-Sendung von arte (noch bis heute abend in der arte-Mediathek) habe ich so nebenbei erfahren, dass 40 % der Schokolade aus der Elfenbeinküste kommen.

Dort werden die Plantagen langsam alt und die Erträge gehen langsam zurück. Es gäbe wohl 2 Lösungen:

  • Dünger und
  • neue Plantagen.

Zudem herrscht dort Krieg, in den auch das Geld aus den Schokobohnen geflossen ist.

Nun stehen dort die Leute vor einem Riesenproblem. Denen hat scheinbar keiner klar gemacht, dass es gut wäre dauerhaft Schokolade produzieren zu können. Also nachhaltig.

Und das blödeste an der Sache ist, dass auf dem Boden wo eine Schokopflanze stand, keine neue gepflanzt werden kann. Vielleicht kann man solche Auslaugeffekte mit Permakulturansätzen verhindern? Und garantiert mir ein fair-trade-Siegel auch nachhaltige Produktion vor Ort? Wie immer…Fragen über Fragen.

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Zensiert euer Internetprovider?

Da könnt ihr mal nachschauen. http://zensurprovider.de/

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Was treibt den Zeitgeist?

Gestern abend auf dem Fahrrad kam mir diese Frage in den Sinn. Mehrere Minuten später hatte ich für mich zwei Kandidaten ausgemacht:

  • wirtschaftliche Zeiträume, wie z.B. Quartale oder Produktzyklen
  • die Medien.

Warum ich auf die Frage gekommen bin, weiß ich nicht mehr. Aber wahrscheinlich habe ich mich mal wieder mit der schlechten Qualität meiner Mittag-essens-quelle beschäftigt. Dort gibt es fast nur Fleischgerichte, oder Süßes. Fleischlos ist dort nur über Umwege möglich. Und was machen die Leute? Sie fressen wie die Tiere. Sorry, da wird gedankenverloren reingeschaufelt und gut ist.

Oder ich habe über die Symbolik des Abrüstungs-Oster-Feuers bei der Bundeswehr in Dresden nachgedacht und wie mir die Medien dieses Ereignis vermittelt haben.

Womöglich habe ich auch über den Müll im Dresdner Alaunpark nachgedacht und warum der moderne junge Mensch von heute seinen Müll einfach nicht mehr mit nach Hause nimmt.

Vorhin tauchte dann noch dieser Blogbeitrag von Thomas Strobl (weissgarnix) auf:

Too much information und statistische Normaldepression

Und was lese ich darin?

„Hinter den vieldiskutierten Eigenarten moderner Zeitstrukturen, wie Dominanz des Vergangenheit/Zukunft-Schemas, Uniformisierung der Weltzeit, Beschleunigung, Ausdehnung der Gleichzeitigkeit auf Ungleichzeitiges stehen also vermutlich neben der Geldwirtschaft die Massenmedien“, schreibt Luhmann.

Da sind sie wieder, meine zwei obigen Punkte. Ich will mir jetzt nicht auf die Schulter klopfen, aber das ist schon seltsam. Gestern habe ich laienhaft über das Thema nachgedacht und heute steht es in der Blogosphäre. Das ist bestimmt kein Zufall, sondern bedeutsame Koinzidenz.

Wie dem auch seih, habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wer unter anderem eure Werte bestimmt? Sind es:

  • Gespräche mit Familie und Freunde,
  • Zeitungen und Bücher
  • Fernsehen
  • Blogs
  • ..

Auf alle Fälle haben eure inneren Werte ja Einfluss auf euer (wirtschaftliches) Verhalten und damit beeinflusst ihr das Weltklima mehr oder weniger stark und/oder regionale Wirtschaftskreisläufe.

So und nun setze ich mich wieder aufs Fahrrad. 😉

PS: Hat von meinem Lesern vielleicht irgendwer irgendeine Meinung zu Niklas Luhmann?

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Dresden – Zerstörung einer Kulturlandschaft

Der Vortrag wurde im Rahmen einer Fachveranstaltung im Bezug auf das Weltkulturforum gehalten. Den Ton habe ich mitgeschnitten und zusammen mit den Folien bei Slideshare.net hochgeladen. Die anderen Redebeiträge können ebenfalls nachgehört werden.

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