Pottwale

Wenn ihr euch für die großen Tiere interessiert, dann taucht mal bei Arte vorbei. Ihr habt noch 6 Tage Zeit, um euch die Doku über diese elegante Tiere anzusehen.

Kleiner Hinweis aus der Doku: Walforschung wird vom Milität und der Energielobby finanziert. Deshalb wird es wohl keine Forschungsergebnisse über den Einfluss von Lärm auf die Tiere geben, zumindest gab es die bis jetzt nicht.

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Etwas mehr Privatsphäre mit Googles Chrome

Zum neuen Browser von der Datenkrake noch gleich ein paar Tips:

  • Rechtsklick auf die Eingabe-/Suchleiste, Suchmaschinen bearbeiten klicken, dann  Automatische Vorschläge zur Verv….. und URLs deaktivieren.
  • Optionen (Schraubenschlüssel) öffnen, Helfen sie Google … Nutzungsstatistiken … an Google senden deaktivieren.
Wer will, kann auch noch den DNS-Vorabruf deaktivieren.
  • Optionen (Schraubenschlüssel) öffnen, DNS-Vorabruf … verwenden deaktivieren.
Damit spart man sich unter umständen DNS-Anfragen an Server, die man gar nicht besuchen will. Falls im Zuge der Vorratsdatenspeicherung vielleicht auch DNS-Anfragen protokolliert werden, darf man sich am Ende vielleicht für Webseiten rechtfertigen, die man nie besucht hat. Und das nur weil irgendwo ein versteckter Link eingebaut ist.

Was es mit den Vorschlägen bei Navigationsfehlern auf sich hat, kann ich mir im Moment nicht erklären. Wahrscheinlich sucht Google bei nichtexistierenden URLs gleich mal von alleine.

Habe ich was vergessen?

Merkt ihr was? Schon wieder Opt-out. Google will wahrscheinlich doch böse sein und soviel wie möglich informelle Selbstbestimmung unterwandern.
Nachtrag: Ich will versuchen, den DNS-Vorabruf zu erklären.  Euer Rechner und euer Router haben in der Regel eine Komponente, die Namen einer Webseite in IP-Nummern zu übersetzen. Das Internet funktioniert ja mit Nummern und nicht mit Namen. Diese Komponente nennt man DNS-Namensauflösung (Resolver), sie übersetzt den Namen in eine Nummer. Wollen nun Programme (Webbrowser, E-Mail, Chat,…) einen anderen Rechner kontaktieren, fragen sie den Resolver nach der IP-Nummer. Das dauert etwas Zeit. Besonders dann, wenn der Resolver selber nicht weiter weiß. Dann fragt der beim Router und der beim DNS-Server des Providers. Da können schonmal ein paar hundert Millisekunden zusammenkommen.
Die Googler sagen sich: Schnell muss es gehen. Also fragen sie wohl schonmal vorab die Namen nach. Egal ob der Nutzer klickt oder nicht. Falls er klickt, weiss der Resolver schon bescheid. Chrome kann sofort loslegen. Das blöde an der Situation ist aber, dass einfach mal alle Domainnamen (z.b. heise.de) nachgefragt werden.
Und wenn dann jemand einen unsichtbaren Link in seine Webseite einbaut, dann fragt Chrome trotzdem nach.
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Verschwendung durch Anwendung von Adobe Flash

Das ich kein Freund von Energieverschwendung bin, sollte klar geworden sein. Nun hat in diesem Kontext der neue Google-Weltnetzanzeiger (Webbrowser) ein interessantes Feature. Er zeigt einfach mal so den Verbrauch von CPU-Zeit durch das Flash-Plugin an. Und da es noch keinen Werbeblocker für den Chrome gibt, wird man heftigst von zappelnder Werbung bombardiert.

Alles was zappelt, braucht einen Antreiber und der wiederum elektrischen Strom. Hier in Beispiel:

Screenshot von Telepolis mit Taskmanager, klicken vergrößert

Die Werbung auf der Webseite vergeudet auf meinem Rechner so zwischen 8 und 15 % CPU-Leistung. Die CPU bleibt also nicht im sparsamsten Modus, was die CPU RightMark auch anzeigt. Das Gesamtsystem braucht also mehr Strom.

Dazu kommen noch die sinnlos übertragenen Bytes durch die Infrastruktur und die Server der Werbeunternehmung. Alles in allem kommen da bestimmt ein paar sinnlos verbratene Watt zusammen.

Rechnet man in globalen Maßstäben, kommt da bestimmt ein ganzer Batzen Energie zusammen. Ob das nicht zuviel Verschwendung ist?

Deshalb: Wer Werbung unterdrückt, surft besser!

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CO2-Flucht

Wenn ihr nach CO2-Flucht googlet, dann findet ihr im Moment 4 Treffer.

Gehört habe ich gerade das Wort im Stream des europäischen Parlaments. Da fragte eine Parlamentarierin, was denn die EU tun könne, falls die energieintensive Industrie einfach CO2-Flucht begeht.

Ich habe den Begriff so verstanden: CO2-Flucht passiert dann, wenn Unternehmen aus der EU auswandern, um den Konsequenzen von zu geringen CO2-Emissionsreduktionen zu entgehen. Also überall dort, wo viel fossile Primärenergie verbrannt wird.

Der zuständige Minister meinte sinngemäß dann:
In der WTO sind andere Staaten wie USA, Japan, Russland, Brasilien, Indien und China, die sich darüber „keinen Kopf“ machen. Und weil es keinen globalen Ansatz gibt, CO2-Emissionen zu begrenzen, kann über die WTO kein Instrument eingesetzt werden.

Fazit von mir: Irgendwelche extremen CO2-Begrenzungen einzuführen macht kein Sinn. Wenn es den Unternehmen in der EU zu weh tut, gehen sie weg und die Arbeitsplätze sterben weg. Persönlich halte ich die ganze CO2-Diskussion eh für Schwachsinn, weil sie das echte Problem verdeckt. Das Problem ist die fossile Primärenergie. Und genau deren Aufbrauchen muss beendet werden. Vielleicht spielt die Politik auch mit gezinkten Karten und will genau das erreichen, indem sie ihrem „Stimmvieh“ Umweltschutz vorspielt und hintenrum energetische Dauerhaftigkeit durchsetzen will. So dass der naive Bürger nicht merkt, welche drastische Sparmaßnahmen ihm die Politik da vor die Tür setzen will.

Fazit hin oder her: Wenn wir fleissig die Verschwendung (Beleuchtete Werbeflächen zum Beispiel) von Energie stoppen und weiter in Energieeffizienz investieren (Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Sparsamkeit, Ersetzen von fossiler Primärenergie) dann brauchen wir uns um das CO2 keine Sorge machen. Und ganz nebenbei sollten wir unseren Weg den anderen Ländern auf der Welt auch aufzeigen. Wenn wir mit Energieeffizienz kein Geld verdienen, dann tut es früher oder später jemand anderes.

Falls wir es aber versäumen, anderen Nationen gute Werkzeuge mit auf den Weg zu geben, dann könnt ihr den Tauchurlaub am Korallenriff im Jahre 2075 schon mal gedanklich streichen. Es könnte sein, dass es dann kaum noch Korallen gibt. Ozeane puffern nämlich CO2 und versauern dadurch und dass beisst sich mit der Kalkchemie.

So, und nun kann Google einen weiteren Treffer verbuchen.

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Auslieferung des Feeds über Feedburner gestoppt.

Ich habe das Feedburner-Plugin deaktiviert. Mein Blog liefert den Feed wieder direkt aus. An der Feed-URL hat sich nichts geändert, sie ist nach wie vor:
http://umgebungsgedanken.momocat.de/feed/

Hintergrund: Warum sollte Google etwas über meine Abonnenten wissen?

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